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Kryomühle 6770Kryomühle für die forensische Analytik

In der Forensik bedient man sich häufig der PCR-Analyse (DNA-Fingerprint), um Straftaten lückenlos beweisen zu können. Dafür muss vorab mit dem am Tatort sichergestellten Probenmaterial (z.B. ausgerissene Haare oder Haut) eine DNA-Extraktion unter definierten Bedingungen durchgeführt werden. Dafür eignen sich sogenannte Kryomühlen. Hier werden diskontinuierliche und kontinuierliche Verfahren angeboten. Beim ersten Vorgang wird der Mahlbecher mit der Probe für eine gewisse Zeit in Flüssigstickstoff vorgekühlt, in die Mühle eingesetzt und dann erst gemahlen. Dadurch kann nicht permanent gekühlt werden, was aber für viele Proben notwendig ist – von der nicht immer reproduzierbaren Genauigkeit ganz zu schweigen.

Kryomühle 6770: Kryomühle für die forensische Analytik

Die Freezer/Mill 6770 ist eine Kryomühle, die kontinuierlich arbeitet. Dabei taucht die Probe in ihrem Mahlbehälter während des gesamten Mahlvorganges in flüssigen Stickstoff ein und wird kontinuierlich bei konstant niedriger Temperatur von -196 °C gemahlen. Nur das Mahlwerkzeug im Inneren des Mahlbehälters wird magnetisch bewegt, daher gibt es keinen mechanischen Stress an der Mühle und somit kaum Verschleiß. Automatisierte Mahlprogramme erlauben kurze Rüstzeiten und reproduzierbare Mahlergebnisse.

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Das Arbeiten mit der Freezer/Mill ist häufig die einzige Alternative für die Mahlung von biologischen Proben (z.B. pflanzliches und tierisches Gewebe oder Knochen für DNA-/RNA-Extraktion) sowie von vielen anderen Materialien (z.B. Polymere, Elastomere, Fasern).

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