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Reinigunsautomat PG 8527Sicher und effizient: Miele-Reinigungsautomat für große Laboratorien

Analytische Reinheit ist das oberste Gebot in großen Laboratorien und darüber hinaus erfordern komplexe Abläufe ein Höchstmaß an Effizienz bei der Aufbereitung der Arbeitsmittel. Komfortabler und sicherer wird die Laborglasaufbereitung mit einer neuen Einkammeranlage, die Miele unter der Modellbezeichnung PG 8527 anbietet. Gleichzeitig passt sich der Reinigungsautomat den individuellen Erfordernissen eines Labors optimal an, da der flexible Geräteaufbau eine einfache Anpassung an kundenspezifische Gegebenheiten ermöglicht. Auf Wunsch wird er auch als zweitüriges Gerät angeboten und ermöglicht damit die Trennung in eine reine und eine unreine Seite.

Reinigunsautomat PG 8527: Sicher und effizient:  Miele-Reinigungsautomat für große Laboratorien

Der Reinigungsautomat wird über das neue, einfach zu handhabende „PerfectTouch“-Display bedient. Die Bedien- und Anzeigeeinheit verfügt über eine hochwertige, vollständig ebene Glasoberfläche, die eine einfache und effektive Wischdesinfektion erlaubt. Alle Tastflächen sind hinter Glas angelegt und lösen bei leichtem Druck auf die Glasfläche die gewünschte Funktion aus, auch wenn der Anwender Handschuhe trägt. Programme können mit einem Tastendruck gestartet werden, Programmierungen aller Art werden durch einfache Zeilennavigation mit Hilfe von einzelnen Tasten ohne besondere Anleitung vorgenommen. Über die neue Steuerung „Profitronic+“ können Displayanzeigen und optional der Ausdruck eines Protokolls individuell gestaltet werden. So können beispielsweise die Ist- und Solltemperatur oder die aktuellen Dosiermengen in die Anzeige aufgenommen werden, außerdem lassen sich maximal 150 Spülprotokolle speichern. Auch eine graphische Darstellung von Spül- und Trocknungstemperatur auf externen Geräten ist möglich.

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Spülarmdrehzahl wird kontrolliert

Im Display wird auch angezeigt, ob die Rotationen der Spülarme korrekt sind, oder ob die Spültechnik bzw. der -prozess überprüft werden müssen – zum Beispiel, weil Schaumentwicklung die Rotation eines Spülarms behindert. Denn der Reinigungsautomat ist serienmäßig mit der zum Patent angemeldeten Spülarmkontrolleinheit „PerfectSpeed“ ausgestattet. Sie kontrolliert und dokumentiert die exakte Drehzahl jedes einzelnen Spülarms, der sich im Spülraum befindet: An den beiden fest integrierten Spülarmen der Maschine und an sämtlichen Spülarmen, die sich an den Beladungswagen befinden. Die Information über die Gesamtzahl der zu überwachenden Spülarme erhält die Maschine über eine spezielle Wagenkodierung. Alle gemessenen Drehzahlen werden kontiniuerlich mit dem vordefinierten Soll-Bereich abgeglichen. Bei auftretenden Abweichungen nach oben bzw. unten bricht das Programm automatisch ab, um dem Anwender sofort die Möglichkeit der Fehlerbehebung einzuräumen. Dadurch wird wertvolle Arbeitszeit im Labor gewonnen. Eventuell auftretende Abweichungen werden auf Wunsch automatisch in der Prozessdokumentation festgehalten.

Deutlich mehr Sicherheit als die bisher im Markt bekannten Messsysteme bietet die Dosiervolumenkontrolle „PerfectFlow“. Das System ist in der Lage, das Dosiervolumen unabhängig von der jeweiligen Viskosität der Prozesschemikalien und der Umgebungstemperatur präzise zu erfassen. Das neue Technologiekonzept ist damit anderen Messsystemen wie beispielsweise einem Flügelradzähler deutlich überlegen, bei dem signifikante Messabweichungen auftreten können.

Rückstandserkennung in Spüllauge

Auftretende Rückstände in der Spüllauge können das gewünschte Aufbereitungsergebnis beeinträchtigen. Auf Wunsch teilt deshalb die Steuerung dem Anwender mit, ob der Leitwert der letzten Spülflotte unter dem von ihm definierten Grenzwert liegt. Ist dies nicht der Fall, können automatisch weitere Spülzyklen aktiviert werden. Mit der neuen Maschinengeneration bietet Miele das absolut wartungsfreie Leitfähigkeitsmesssystem „PerfectPure“ an, das keine Folgekosten für Wartung und Kalibrierung verursacht. Es erfasst Inhaltsstoffe als Summenparameter-„Leitwert“ in der Spüllauge. Das Messmodul befindet sich im Wasserkreislauf zwischen der Umwälzpumpe und den Sprüharmen und arbeitet berührungslos, also ohne direkten Kontakt zur Spülflotte. Das patentgemeldete Verfahren misst die Leitfähigkeit in einem Messbereich von 0,1...100 mS/cm und 0...100 µS/cm mit äußerst geringen Toleranzen.

Alle Anzeigen des „PerfectTouch“-Displays können kabellos über ein Fernservice-Modul in nur wenigen Augenblicken zum Laptop eines Service-Technikers von Miele übertragen werden. Der Zugriff per Datenfernübertragung ermöglicht erste Fehlerdiagnosen oder die Installation neuer bzw. die Änderung bestehender Programme. Die Verfügbarkeit des Reinigungsautomatens wird dadurch verbessert und der Einsatz eines Kundendienst-Technikers vor Ort kann verkürzt werden. Vorteile bei Hygiene und Komfort

Weitere Innovationen sorgen für ein Plus bei Hygiene und Komfort. Dazu gehört der Hygienespülraum aus hochwertigem Edelstahl mit geneigten Flächen sowie abgerundeten Ecken und Kanten, wodurch das Restwasser optimal abfließen kann. Für einen optimalen Einblick in den Spülraum steht die optional erhältliche Vollglastür „PerfectVision“ in Kombination mit einer speziellen Spülraumbeleuchtung. Die ordnungsgemäße Position des Spülgutes kann hiermit jederzeit während des Reinigungs- und Desinfektionsprozesses überprüft werden.

Auch in der Trocknungsphase wird eine optimale Hygiene sichergestellt. So verhindert ein unmittelbar vor dem Spülraum positionierter HEPA-Hochtemperaturfilter das Einströmen unerwünschter Partikel. „PerfectHEPA drying“ reduziert mit einer optimierten Luftführung zudem den bisher üblichen Wartungsaufwand. Die Aufbereitung der Laborgläser wie Pipetten, Messkolben, Rund- und Erlenmeyerkolben erfolgt in dem bewährten Modulsystem aus Wagen, Modulen und Einsätzen. Arbeitsmittel wie Weithalsflaschen oder Petrischalen usw. werden in speziell dafür entwickelte Einsätze gestellt.

Neue Programme für spezielle Anschmutzungen

Zusätzlich zu den bewährten Programmen „Standard“, „Universal“ und „Intensiv“ ist der Automat mit den neuen Spezialprogrammen „Anorganica“, „Organica“ und als Option „Oxivario“ ausgestattet. Mit dem Programm „Anorganica“ wird Laborglas, das mit anorganischen Rückständen verschmutzt ist, gereinigt. Das Programm „Organica“ wurde entwickelt, um speziell feste und viskose organische Rückstände, zum Beispiel Öle, Fette, Wachse und Salben, zu entfernen. Das Programm „Oxivario“ wird vorwiegend verwendet zur oxidativen Entfernung von organischen Rückständen (beispielsweise Proteine) im Bereich Medizintechnik oder Mikrobiologie. Außerdem ist der Automat mit thermischen Desinfektionsprogrammen ausgestattet, so dass Laborglas, das in mikrobiologischen oder klinischen Laboratorien mit Mikroorganismen kontaminiert ist, sicher desinfiziert wird.

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