LABO März 2010 24 80% Zeitersparnis bei Trockenmasse- bzw.
Aschebestimmung www.thgeyer.de Mehr Infos unter: ?? 37 ? INSTRUMENTELLE ANALYTIK Neues Konzept für Mikrowellen-Aufschluss Schnappdeckel statt umständliches Verschrauben Auf der PittCon 1985 stellte CEM mit dem MDS 81 (Microwave Digestion System) der Weltöffentlichkeit das erste Mikrowellen-Druckaufschlussgerät vor.
Inzwi- schen sind 25 Jahre vergangen und CEM präsentiert nun, rechtzeitig zur analytica, ein neues, bedienerfreundlicheres Konzept für Mikrowellenaufschlüsse In den neunziger Jahren wur- den die Mikrowellengeräte wesentlich weiterentwickelt.
So wurden verbesserte Sen- sorsysteme, bessere Druckbe- hälter, einfachere Software, erhöhter Sicherheitsstandard und ein verbesserter Eintrag der Mikrowellenenergie re- alisiert.
Durch dieses hohe technische Niveau konnte sich die Mikrowellen-Aufschluss- technik in den analytischen Labors etablieren, so dass sie im täglichen Routinebetrieb eingesetzt wird und Eingang in eine Vielzahl von DIN-, EN-, ISO- und VDI-Normen gefun- den hat.
Die Sensortechnik zur Druck- und Temperaturmes- sung wurde immer präziser und einfacher zu handhaben.
Aber die Grundidee blieb: Auf einen Drehteller werden alle Proben zusammen nach einem Aufschlussprogramm abgearbeitet.
Die Behälter bestehen aus unterschied- lichen Bestandteilen, die mit- einander verbunden werden müssen.
Kein Verschrauben mehr Im Jahre 2010 ist es also an der Zeit, endlich ein neues Konzept vorzustellen, mit denen die Proben noch bes- ser, einfacher und schneller bearbeitet werden können.
Auf der analytica 2010 prä- sentiert CEM mit dem neuen Mikrowellen-Aufschlussgerät Discover SP-D und der Auto- sampler-Version Explorer SP-D eine völlig neue Konzeption für das analytische Labor.
Be- sonders hervorzuheben ist die Einfachheit der Bedienung durch nur wenige Bauteile an den Druckbehältern sowie der Tatsache, dass das aufwändige Verschrauben der Druckbe- hälter jetzt entfällt.
Die Probe wird in einen Quarzbehälter eingewogen und die Säure hinzugegeben.
Anschließend wird der Schnappdeckel auf- gesetzt – fertig.
Kein Ver- schrauben, keine Stützmäntel, keine weitere Montage sind nötig! Universalität In der bisherigen Konzeption werden auf einem Drehteller ähnliche Proben mit einem Programm bearbeitet.
Für un- terschiedliche Proben gab es bisher die Arbeitsweise, dass sie nacheinander zeitversetzt abgearbeitet wurden und das Mikrowellenaufschlussgerät zwischendurch blockiert war.
In der neuen Konzeption wer- den alle Proben einzeln indi- viduell abgearbeitet.
Der Au- tosampler holt sich jede Probe mit der notwendigen Säuremi- schung in die Mikrowelle, um sie dort aufzuschließen, in 2 min auf Raumtemperatur ab- zukühlen und wieder zurück ins Rack zu stellen.
Nun ist die nächste Probe dran.
Lebens- mittelproben, Öle, Kunststoffe u.ä.
werden in typischerweise 10 min bearbeitet.
In der neuen Konzeption werden besonders hohe Auf- schlusstemperaturen ermögli- cht.
Die permanente Kontrol- le von Temperatur und Druck erhöht nicht nur die Arbeitssi- cherheit, sondern sorgt auch für restkohlenstofffreie Auf- schlüsse von schwierigen und komplexen Proben wie Phar- mazeutika und Farbstoffe.
Zu- dem kann die Einwaage der Proben erhöht werden, was sich positiv auf die Nachweis- grenze auswirkt.
Flexibilität Von der Einzelprobe bis zum automatischen Abarbeiten über Nacht – dies alles ermög- licht das hier vorgestellte Sys- tem.
Der Anwender muss nur noch die Proben mit der Säure versetzen und die Behälter dann ins Probenrack stellen.
Das Mikrowellengerät erle- digt die automatische Abar- beitung.
Mikrowellen-Aufschlussgerät Discover SP-D ?? 141 ? CEM, Kamp-Lintfort, Tel.
02842/9644-0, Fax 9644-11, www.cem.de