ginal-Chromatogramm der „Blank“ („Blindgradient“) abgezogen, die Integration der Peaks stellt kein größeres Problem dar (Bild 8).
Die oft recht leidige Diskussion, wie nun im ursprünglichen Chro- matogramm die Basislinie zu ziehen ist, entfällt.
Variante: Vom Original- Chromatogramm kann auch ein Chromatogramm abge- zogen werden, das entsteht, wenn eine Lösung, die Ma- trix, Placebo usw.
enthält – jedoch keinen Analyten –, injiziert wird.
Fazit: Die meisten Softwarepro- gramme erlauben ein ma- nuelles/nachträgliches Zie- hen der Basislinie sowie das Abziehen von Basislinien/ „Blanks“/Matrixinjektionen von Originalchromatogram- men.
Bei robusten Methoden und damit gegebener Repro- duzierbarkeit von Retenti- onszeiten und Peakfl ächen sollten diese Möglichkeiten ins Auge gefasst werden.
Je- denfalls sind die erhaltenen Peakfl ächen „richtiger“, als wenn Peaks auf „Buckel“/ driftende Basislinien indivi- duell integriert werden.
Im letzten Fall sind Ergebnisse nur schwer mit anderen La- boren vergleichbar.
Literatur: [1] Mike Hillebrand, Hans-Joachim Kuss, Stavros Kromidas, unveröffent- lichte Ergebnisse.
[2] Hans-Joachim Kuss, „Integration Errors“, in Hans-Joachim Kuss and Stavros Kromidas (Edrs.) Quantifi ca- tion in LC and GC, A Practical Guide to Good Chromatographic Data, Wiley- VCH, 2009, ISBN 978-3-527-32301-2.
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Bild 6: Injektion eines „Blanks“.
Bild 7: Übereinanderlegen von Chromatogrammen nach wiederholten Injektionen zur Überprüfung der Reproduzierbarkeit einer Methode.
Bild 8: Differenzchromatogramm aus Bild 5 und 6.