LABO April 2010 22 MATERIAL- UND WERKSTOFFPRÜFUNG ?? 8 ? Auch für niedrige Konzentrationen Partikelanalysengerät Delsa Nano HC ?? 125 ? Beckman, Krefeld, Tel.
02151/333-5, Fax 333-633, www.beckmancoulter.com In der Nanopartikelanaly- se besteht häufi g die Not- wendigkeit, kleine, schwach streuende Partikel bzw.
Par- tikel in extrem niedrigen Konzentrationen vermessen zu müssen.
Das neue DelsaTM Nano HC löst speziell die- se Fragestellung durch den Einsatz rauscharmer elek- tronischer Bauelemente in Verbindung mit einer an- gepassten Gerätegeometrie und einer optimierten Streu- lichtauswertung.
Hierdurch ist es möglich, auch geringste Streulichtimpulse sicher vom Grundrauschen zu trennen und z.B.
Proteine mit Kon- zentrationen von wenigen mg/ml sicher zu analysieren.
Wie beim Delsa Nano C ist auch bei der HC-Version die Messung der Partikelgröße, des Zetapotentials und des Zetapotentials fester Oberfl ä- chen möglich.
Jetzt auch mit AFM-Einsatz PPMS-Messsystem ?? 33 ? L.O.T.-Oriel, Darmstadt, Tel.
06151/8806-0, Fax 896667, www.lot-oriel.com Ab sofort bietet LOT für das bekannte Physical Property Measurement System (PPMS) von Quantum Design einen SPM-Einsatz an.
Bei dem PPMS handelt es sich um eine Messplattform mit variabler Probentemperatur und vari- ablem Magnetfeld.
Die Tem- peratur reicht von kryogenen 1,9…400 K und der Magnet kann ein Feld von bis zu 9, 14 oder 16 T erzeugen.
Der Probenraum hat einen Durchmesser von etwa 25 mm – nicht viel, aber genug, um darin einen Mikroskopieein- satz unterzubringen.
Attocu- be – Hersteller des PPMS-SPM Einsatzes – verfügt nicht nur über langjährige Erfahrung mit Raster-Sonden-Mikros- kopen, sondern auch über deren Betrieb bei kryogenen Bedingungen.
Als Mikroskopie-Modi sind Rasterkraft- (AFM) und Ma- gnetkraftmikroskopie (MFM) möglich sowie der Einsatz als Konfokalmikroskop (CFM).
Das modulare Design erlaubt einen schnellen Tausch der Mikroskopieköpfe und eine einfache Bedienung.
Der SPM-Einsatz kann bei bestehenden PPMS-Systemen nachgerüstet werden.
Selbst- verständlich kann es auch bei Investitionen zusammen mit einem neuen PPMS erworben werden.
Damit werden die „ab Werk“ verfügbaren Messoptionen für das PPMS um eine sehr in- teressante Option er- weitert.
PPMS-Anwen- der können neben den bisherigen Messungen von physikalischen „Bulk“-Eigenschaften (Trans- porteigenschaften, Wärme- kapazität, magnetisches Mo- ment) nun auch Abbildungen von Oberfl ächen und deren Eigenschaften (z.B.
Magnetis- mus, Ladung usw.) erhalten.
Farbmessgerät mit Farbdisplay Farbmessgerät sph900 ?? 60 ? ColorLite, Katlenburg-Lindau, Tel.
05552/999580, Fax 999589, www.colorlite.de Die ColorLite GmbH bringt ihr neues portables Farbmess- gerät sph900 auf den Markt.
Das leistungsfähige und handliche Spektralphoto- meter mit 45°/0°-Geometrie oder wahlweise mit Adapter für d/8°-Geometrie ist mit der allerneuesten Technologie ausgestattet.
Das Gerät verfügt über ein O-LED-Farbdisplay mit brillanter Farbwiedergabe.
Es besitzt einen integrierten Bluetooth-Anschluss und er- möglicht es dem Kunden so- mit, die Messwerte kabellos auf den PC zu übertragen.
Zusätzlich dazu steht ein di- rekter USB-Anschluss mit op- tionaler RS-232-Schnittstelle als Industriestandard zur Ver- fügung.
Die Messzeit von we- niger als 1 s erlaubt eine sehr schnelle Messung.
Ebenfalls wurde an eine intelligente Schnittstelle für Zubehör gedacht.
So erkennt das Gerät nicht nur ange- schlossenes Zubehör sofort, sondern schaltet außerdem automatisch benötigte Ein- stellungen entsprechend ein.
Die Menüführung ist ein- fach und übersichtlich.
Dies hilft auch ungeübten Mitarbei- tern, den Messvorgang schnell und fehlerfrei durchzuführen.
Bis zu 1000 Standards mit da- zugehörigen Grenzwerten können gespeichert werden.
Abgerundet wurde ebenso die Optik.
Die Oberfl äche ist mit einem Soft-Touch-Lack be- schichtet, der das Gerät ange- nehm griffi g und ansprechend macht.
Wie schon das bewähr- te sph850 erreicht auch das sph900 seine fl exible Ein- satzfähigkeit durch die intel- ligente Ausführung des ge- federten Messkopfes.
Dieser nur 25 mm im Durchmesser kleine Messkopf befi ndet sich extern vom Gerät, mit dem er durch eine fl exible Leitung verbunden ist.
Die Messung samt Kalibrierung wird dann ganz einfach durch Nieder- drücken des Messkopfes aus- gelöst.
Das ermöglicht auch die Messung an schwer zu- gänglichen Stellen.
Diverse Messkopfausführungen und ein stets erweitertes Zubehör- angebot für die unterschied- lichsten Anwendungsgebiete lassen kaum Kundenanforde- rungen und -wünsche offen.
Zur laufenden Überwachung der Produktion sind Industrie- und vollautomatische Online- Versionen der spektralen Farbmesstechnik verfügbar.
Sie werden ständig an die in- dividuellen Erfordernisse an- gepasst.
Es ist möglich, auch produktspezifi sche Kunden- anforderungen an Gerät und Software umzusetzen.
Die komplette Ausgabe LABO April 2010 fi nden Sie jetzt auch als E-Paper unter: www.labo.de