
Fachbeitrag werk AG & Co KGaA, Lübeck, die am 29.12.2009 den 25%igen Siemens-Anteil an der Dräger Medical AG für 250 Mio.
Euro zu- rückkauften.
Die erfolgreiche Ko- operation mit der Siemens AG sei davon nicht tangiert, versicherte Vorstandsvorsitzender Stefan Dräger.
Das 1889 in Lübeck ge- gründete Familien-Unternehmen („Technik für das Leben“) ist in der Medizin- und Sicherheits- technik tätig 11000 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von ca.
2 Mrd.
Euro in den Bereichen Beatmungs- oder Anästhesiege- räte, Neonatal-Versorgung, medi- zinische Gasversorgungssysteme, Gasmesstechnik sowie Alkohol- und Drogen-Messgeräte.
Im Feb- ruar präsentierte das Unterneh- men ein neues Beatmungsgerät für Frühgeborene, das konventi- onelle und Hochfrequenz-Beat- mung, nasale CPAP und Sauer- stoff-Therapie vereint.
Mit dem US-Unternehmen Johnson & Johnson, Norderstedt (bei Hamburg), besitzt die BioRe- gion Nord einen weiteren Global Player mit 4000 Beschäftigten.
In Norderstedt befi ndet sich der Geschäftsbereich Ethicon, der das weltweit erste antibakteriel- le Nahtmaterial, Nadeln und Im- plantate sowie sog.
Meshes, d.h.
Netze herstellt, mit denen Chir- urgen bei einem Eingriff Gewebe stabilisieren können.
In Norder- stedt können Chirurgen im World- wide Mesh Technology Center die neuen Mesh-Produkte vorab tes- ten.
Über die Töchter Codmann Germany und Depuy produziert und vertreibt Johnson & Johnson orthopädische Prothesen sowie Medikamentenpumpen und neu- rochirurgische Produkte.
Life Sciences zwischen Nord- und Ostsee Nahezu 150 Jahre am Standort Wedel, Holstein, residiert der Mi- kroskop-Hersteller Möller-Wedel, seit 1989 im Besitz der schweize- rischen Haag-Streit-Gruppe.
Möl- ler-Wedel stellt Mikroskope für die HNO, Ophtalmologie und den OP-Saal her.
Bei der Konzeptionie- rung neuer Mikroskope und medi- zinischer Instrumente kooperiert das mittelständische Unterneh- men mit den benachbarten Uni- versitätskliniken Kiel und Lübeck.
Möller-Wedel kann Prototypen oder Kleinserien ganz nach Spezi- fi kationen des Kunden anfertigen und unterstützt diese sogar bei der Suche nach preiswerten Her- stellern für Großserien in Dritt- weltländern.
In einem von Land und Innovationsstiftung Schles- wig-Holstein (ISH) mit 78000 Euro geförderten Projekt integrierten Forscher der Uniklinik Lübeck und von Möller-Wedel die OCT- Technologie in ein OP-Mikroskop.
Dieses zeigt dem Neurochirurgen während der OP präzise an, wo z.
B.
die Tumorränder liegen, ohne dass Gewebe berührt werden muss.
In der Hansestadt Lübeck pro- duziert seit über 30 Jahren die mittelständische ESKA Implants AG technologisch fortgeschritte- ne Gelenkimplantate und Endo- prothesen.
Firmengründer Dr.- Ing.
Hans Grundei erhielt erstmals 1986 den Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft für die Er- fi ndung einer „mitwachsenden Endoprothese für Kinder.“ 1991 gelang Dr.
Grundei in Koopera- tion mit der Uniklinik Lübeck die Entwicklung von Implantaten mit einer dreidimensionalen Gitter- struktur und einer metallspongi- ösen Oberfl äche sowie einer Po- rosität von 60 % mit Porengrößen von 200...2500 ?m.
Knochen kön- nen sich dadurch besser anlagern und anwachsen.
Heute produziert ESKA Endoprothetik für Knie, Hüfte, Sprunggelenk, Wirbelsäu- le oder Fuß.
Seine „Made in Ger- many“-Produkte, teilt Dr.
Grundei mit, werden an Kunden in Ameri- ka und Asien bis in die Tiefe des Pazifi kraums geliefert.
Das bedeutendste Biotech-Un- ternehmen in der BioRegion Nord ist die Eppendorf AG, die 1945 auf dem Gelände des UKE ge- BioTek Germany BioTek Instruments GmbH, Kocherwaldstrasse 34 D-74177 Bad Friedrichshall Tel +49 (0)7136 968-0, Fax +49 (0)7136 968-111 info@biotek.de, www.biotek.de Mikroplatten- Anwendungen? Passende Lösungen vom Experten.
Reader | Washer | Dispenser | Pipettierer Automation | Software Bild 2: Für die Modernisierung des Fraunhofer-Instituts für Siliziumtech- nologie übergab Ministerpräsident Carstensen Ende 2009 dem Instituts- leiter Wolfgang Benecke einen För- derbescheid über 7,8 Mio.
Euro (Foto: Landesreg.
Kiel).
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