
LABO April 2010 42 LABORTECHNIK Schlauch- und Rohrverbinder Auf 120 Seiten stellt Reichelt Chemietechnik im Hand- buch THOMAFLUID®-III ein umfangreiches Programm un- terschiedlicher Schlauch- und Rohrverbinder vor.
Hierbei handelt es sich um Verbin- dungselemente für Mikro- und Makro-Anwendungen.
Sämtliche Verbinder wer- den in unterschiedlichen Werkstoffen angeboten, wie PA, PP, PVDF, PTFE so- wie PFA.
Ein besonderes Highlight sind die neuen Kunststoff- Rohrverbinder aus leiten- dem Material, die sowohl in den Werkstoffen PP wie auch PVDF angeboten wer- den.
Der Ableitwiderstand der Baureihe liegt für PP bei 102 ? und für PVDF bei 103 ?.
Eine weitere Neuheit sind die THOMAFLUID®-Tri-Clamp-Verbinder für die Phar- matechnik.
Die einzelnen Bauteile werden in den Werk- stoffen PP, PVDF sowie PFA gefertigt.
Das Gesamtprogramm der Reichelt Chemietechnik wird in Kleinstquantitäten just in time geliefert.
Mindest- mengenzuschläge werden nicht erhoben.
Das Handbuch kann kostenlos per Mail angefordert werden unter rct@ rct-online.de oder per Fax unter 06221/312510.
THOMAFLUID® Handbuch III Mikro-Verschraubungen (metrisch, zöllig) Makro-Verschraubungen Rohr-Verschraubungen (leitfähig, schwenkbar) Tri-Clamp-Verschraubungen Rohrleitungs-Schnellverbinder Muffen, Doppelnippel Einkaufen per Mausklick www.rct-online.de Reichelt Chemietechnik ’10 Erfolg hat einen Namen: 30 Jahre Reichelt Chemietechnik Reichelt Chemietechnik GmbH + Co.
„The high performance specialist” Handbuch THOMAFLUID-III ?? 66 ? Reichelt, Heidelberg, Tel.
06221/3125-0, Fax 3125-10, www.thomafl uid.de ? ? Signifi kante Verbesserungen bei der Fließprüfung Auf der 18.
Fachmesse für Prüftechnik in Ulm stellt Zwick erstmals das neue Fließprüfgerät Afl ow dem Fachpublikum vor.
„Mit die- sem Gerät beweisen wir, dass man auch für sehr klassische Prüfmethoden wie die MFR/ MVR-Bestimmung Neues ent- wickeln und signifi kante Ver- besserungen erzielen kann“, erklärt Florian Liebert, der als Produktmanager die Ent- wicklung des neuen Geräts betreute.
Ein Blick auf das Gerät zeigt, dass hier tatsächlich ganz neue Wege gegangen wurden.
Der erste Eindruck: Das Gerät, das immerhin für Prüfl asten bis 50 kg ausgelegt ist, wirkt sehr kompakt.
„Dies liegt im Wesentlichen daran, dass das Gerät anstelle der üblichen Gewichtsstücke mit einer hochmodernen Kraft- regelung arbeitet“, erläutert der Produktmanager.
„Kraft- und lagegeregelte Antriebe werden bei Zwick seit Jahren in Materialprüfmaschinen eingesetzt und sind auch im Rheometerbau üblich.
Da lag es nahe, diese bewährte Technologie auch im Bereich hochwertiger Fließprüfgeräte zur Anwendung zu bringen.“ Die Vorteile dieser Techno- logie haben den Charakter, die Schmelzindexbestimmung signifi kant zu vereinfachen und sicherer zu machen.
Sie bietet die Möglichkeit, wäh- rend der Vorheizphase die von den Normen vorgege- bene Startposition überlagert kraft- und geschwindigkeits- geregelt zu steuern.
Dabei erkennt das Gerät zu Beginn der Messung, wie viel Poly- mer in den Prüfkanal einge- füllt wurde und entscheidet selbstständig im Rahmen von Grenzwertvorgaben, mit wel- cher Belastung in der Vorheiz- phase gearbeitet wird.
Ein entscheidender Vorteil, wenn Polymere mit unbekanntem MFR geprüft werden, aber auch dann, wenn die Bedie- ner die vorgegebene Einfüll- menge nicht exakt eingehal- ten haben.
Die Steuerung der Prüfl ast während des Versuchs wird durch die Lastaufbringung per elektromechanischen An- trieb wesentlich verbessert.
Während bei klassischen Ge- räten die Gewichtsaufbrin- gung fast immer mit stoßar- tigen Belastungen verbunden ist, können diese Stöße im neuen Afl ow stark reduziert werden.
Besonders Mehrstu- fenversuche, also Prüfungen mit verschiedenen Prüfl asten, werden mit diesem Gerät weitgehend stoßfrei gesteu- ert.
Restmaterial kann am Ende des Versuchs problem- los mit der höchsten Prüfl ast von 50 kg ausgedrückt wer- den, was Prüfzeit spart.
Zur Reinigung des Prüf- kanals ist das neue Afl ow mit einer pneumatischen Reinigungsvorrichtung aus- gestattet.
Lappen aufl egen – Knopf drücken – fertig.
Bei manchen Polymeren muss dieser Vorgang zwar mehr- fach durchgeführt werden, ist aber immer noch deutlich einfacher als die manuelle Reinigung.
Diese Vorrichtung kann auch zur Vorkompak- tierung des Prüfgutes direkt nach dem Einfüllen genutzt werden.
Der Vorteil: Die Vor- kompaktierung läuft immer gleichartig ab, wodurch der Bedienereinfl uss reduziert und die Ergebnisse konstan- ter werden.
Ansonsten kann dieses Fließprüfgerät alles, was be- reits in den Schwestermodel- len realisiert wurde.
Dazu ge- hört die Kennfeldsteuerung, APC, mit der während der Prüfung die jeweils optima- len Prüfparameter ermittelt und angewendet werden sowie die automatische Bla- senerkennung, mit der durch Gasblasen verfälschte Mes- sungen automatisch elimi- niert werden.
Die Temperatur im Prüf- kanal wird über vier Heiz- elemente erzeugt.
So erreicht das Afl ow eine Temperatur- konstanz von besser ±0,3 °C im relevanten Bereich des Prüfkanals.
Gesteuert wird das Gerät üblicherweise per PC mit der Prüfsoftware testXpert® II.
Bis zu sechs Afl ow- und Mfl ow- Geräte können von einem PC aus verwaltet und gesteuert werden.
Gleichzeitig steht aber auch die Möglichkeit eines recht komfortablen Stand-alone-Betriebs zur Ver- fügung.
„Dieses Gerät ist für Prüf- labore entwickelt, die ein sehr hohes Prüfaufkommen haben.
Dort wird im Drei- schichtbetrieb durchgehend geprüft.
Da kommt es auf je- den Handgriff an und die Ge- räte müssen sehr robust und betriebssicher sein“, fasst Flo- rian Liebert die Zielrichtung für das neue Produkt zusam- men.
Fließprüfgerät Afl ow ?? 77 ? Zwick, Ulm, Tel.
07305/10-0, Fax 10-200, www.zwick.de Aktuelle Ausgabe als E-Paper auf www.labo.de verfügbar! Eine hochmoderne Kraftrege- lung, verbesserte Steuerung der Prüfl ast, pneumatische Reini- gungsvorrichtung und eine auto- matische Kennfeldsteuerung sind nur einige wenige Stichpunkte, die den Bedienkomfort des neu- en Zwick Fließprüfgerätes Afl ow beschreiben.