LABO Mai 2010 41 Fachbeitrag tomatisch aufgezeichnet und nachhaltig überprüfbar gemacht.
Gleichzeitig wird das Laborpersonal von wiederkehrenden Laborarbeiten entlastet und das Hand- ling mit sehr teuren oder giftigen Subs- tanzen erleichtert.
Track- und Tracing- Systeme mit RFID-Unterstützung können innerhalb eines Labors die Wege der bereitgestellten Instrumente und Mate- rialien wie Objektträger oder Zentrifu- genröhrchen verfolgen.
Damit erhöht sich im Labor die Sicherheit bei Analytik und Postanalytik.
In der pharmazeutischen Industrie hat RFID sich bereits als effektiver Plagiats- schutz etabliert.
Mit RFID-Technologie ausgestattete Lieferungen sind lückenlos rückverfolgbar und können weltweit in bestehenden Datenbanken identifi ziert und auf Echtheit überprüft werden.
Einfache Integration Die grundlegenden Anforderungen für RFID-Komponenten in der Labortech- nik liegen in einer möglichst einfachen Integration in bestehende Systeme und einem absolut störungsfreien Betrieb im Umfeld von labortechnischen Geräten.
Dazu müssen alle Bestandteile eines RFID- Systems möglichst klein und kompakt sein, damit sie sich in jede Umgebung einpassen können.
Um eine Störung der eigentlichen Funktion von Analysenge- räten sowie Lagerungsvorrichtungen zu vermeiden, müssen die Komponenten nach entsprechenden Richtlinien und Normen der EMV wie der EN 61326 für Laborgeräte zugelassen sein.
Die Feig Electronic GmbH bietet verschiedene RFID-Schreib-/Lesegerät an, welche auf die Anforderungen in der Labortechnik optimal abgestimmt wurden und bereits von mehreren namhaften Herstellern ge- nutzt werden.
Die Lesereichweite dieser Geräte bewegt sich im Bereich von 4...15 cm.
Unterstützt werden dabei handels- übliche, nach ISO 15693 normierte Trans- ponder mit einer Betriebsfrequenz von 13,56 MHz.
Vorteile bei HF Für den Einsatz der HF-Technologie (13,56 MHz) im Laborwesen sprechen zum einen die langjährige erfolgreiche Nutzung in vielen anderen Anwen- dungsbereichen sowie die im Vergleich zu UHF-Komponenten preisgünstigeren Geräte.
Obwohl zunächst beide Fre- quenzbereiche, HF (13,56 MHz) und UHF (860...960 MHz) befürwortet wurden, sind im letzten Jahr die Empfehlungen auf die HF-Technologie beschränkt wor- den.
In der Praxis fi nden sich unterschied- liche Vorteile der HF-Technologie gegen- über der UHF-Technologie.
Aufgrund des eingeschränkten Lesebereichs und des rein elektromagnetischen Feldes kommt es bei HF zu keinen störenden Refl exi- onen oder Überreichweiten.
Dies wirkt sich auch auf die Nutzung der sogenann- ten RSSI-Werte aus.
Die Received Signal Strength Indication gibt an, wie stark ein detektierter Transponder antwortet und erlaubt dadurch eine Aussage darü- ber, wie weit dieser Transponder von der Antenne entfernt ist.
Somit kann beim Zusammenspiel mehrerer Antennen mit einem RSSI-fähigen Schreib-/Lesegerät, wie den Mehrkanal-Readermodulen von Feig Electronic, die Position identi- fi zierter Objekte ermittelt werden.
Un- kritisch stellt sich dies im HF-Bereich dar, da sich hier ein relativ homogenes Feld ausbildet.
Im UHF-Bereich entstehen, je weiter man von der Antenne entfernt ist, aufgrund von Refl exionen abwechselnd Überlagerungen und Auslöschungen des Feldes.
Besonders im Umfeld von Metall- gegenständen treten solche Effekte auf.
Aufgrund dessen kommt es zu „Funklö- chern“ innerhalb des Antennenfeldes, in denen keine Transponder detektiert werden können.
Auch Flüssigkeiten keine Hürde Ein weiterer Aspekt, der für den Einsatz von RFID-Komponenten im HF-Bereich spricht, ist der Vorteil bei der Identifi - zierung von fl üssigen oder wasserhal- tigen Stoffen.
Die hier verwendete ma- gnetische Kopplung wird im Vergleich zu der reinen Funkverbindung im UHF- Bereich nicht durch die dämpfende Ei- genschaft von Flüssigkeiten beeinfl usst.
Gleichzeitig werden die einzelnen Be- standteile eines RFID-Systems immer wi- derstandsfähiger.
So stellen mittlerweile extreme Umweltbedingungen, wie hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von –25...+100 °C für den Einsatz von RFID- Transpondern kein Hindernis mehr da.
Eine Vielzahl führender Institute und Labore haben die Vorteile der HF-RFID- Technologie erkannt und diese erfolg- reich in ihren Anwendungen imple- mentiert und eingesetzt.
Dies umfasst pharmazeutische und biotechnologische Labors genauso wie medizintechnische Geräte, die chemisch-pharmazeutische Industrie und die Fertigungstechnik selbst.
Bereits realisierte Projekte zeigen dabei die Vielzahl der Anwendungsmög- lichkeiten auf.
Beginnend bei der Über- wachung verschiedener Geräte über die Automatisierung in der Labordiagnostik bis hin zur Nachvollziehbarkeit von Trans- portwegen ist die HF-RFID-Technologie in der Lage, bei steigernder Kosteneffi - zienz die Analysenarbeit und Sicherheit um ein Vielfaches zu erhöhen.
chemgsolute®neizneaeRReagenzien&&neilakimehcrobaLaborchemikalienL DerneueeKatalogg neu Katalo istda!!ad Der ist www.thgeyer.de www.thgeyer.de Über Feig Electronic Seit fast 40 Jahren ist die Feig Electronic GmbH Spezialist für berührungslose Iden- tifi kation, Steuerungselektronik und Verkehrssensorik.
Das Unternehmen wurde 1970 gegründet und beschäftigt heute rund 180 Mitarbeiter.
Der Unternehmens- sitz befi ndet sich im mittelhessischen Weilburg.
Seit 1991 entwickelt und produ- ziert Feig Electronic RFID-Systeme.
Als OEM-Lieferant für Systemintegratoren und Wiederverkäufer werden Leser und Antennen der Frequenzbereiche 125 kHz, 13,56 MHz und UHF (865...928 MHz) angeboten.
OBID®-Leser sind weltweit im Einsatz.
Die Geräte werden gemäß internationaler Standards in enger Zusam- menarbeit mit allen führenden Herstellern von Transponderchips entwickelt.
Alle OBID i-scan® HF- und UHF-Reader sind multitagfähig und können je nach Bau- form verschiedene Transpondertypen identifi zieren (ISO 14443, ISO 15693, ISO 18000-6-B/-C, EPC).
Neben einer Tochterfi rma in den USA verfügt Feig Electronic derzeit über Dis- tributionspartner in 22 Ländern.
Weitere Informationen unter www.feig.de Bild 3: Die RFID-Pad-Antenne ist zusammen mit einem Reader zu verwenden.
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