
LABO Juni 2010 18 Besuchen Sie Th.
Geyer im Internet www.thgeyer.de INSTRUMENTELLE ANALYTIK Bestimmung von Biodiesel- Verunreinigung in Diesel-Kraftstoff FTIR-Flüssigkeitsanalyse- Geräte PAL/iPAL ?? 126 ? POLYTEC, Waldbronn, Tel.
07243/604-0, Fax 69944, www.polytec.de Die PAL und iPAL FTIR-Flüssig- keitsanalyse-Geräte des US- amerikanischen Herstellers A2 Technologies gewinnen zunehmend an Bedeutung bei der Messung von Biodie- sel-Beimengungen in Die- sel-Kraftstoffen.
Bis zu 5 % kann der Biodiesel-Anteil an normalem Diesel-Kraftstoff betragen.
Nach der interna- tionalen ASTM-D975-Norm ist dies die Grenze, bis zu der keine Auszeichnungspfl icht besteht.
Ein Anteil unterhalb dieser Grenze kann aber bereits von entscheidender Bedeutung in verschiedenen Einsatzberei- chen sein.
A2 – in Deutschland vertreten durch die Polytec GmbH – hat eine verbesserte Technik zur Bestimmung der Beimengung von Fettsäure- Methylester (FAME) in Die- sel-Kraftstoffen entwickelt.
Diese Technik kombiniert den empfi ndlicheren Transmis- sions-Infrarot-Messkopf aus der Norm EN 14078 mit üb- lichen Algorithmen und Pro- ben-Sets, spezifi ziert in der Norm ASTM D7371, und er- gibt das empfi ndlichste und genaueste Verfahren, das derzeit möglich ist.
Der An- teil von Biodiesel kann über ein solches PAL-System in einem Bereich von 0,025…20 % bestimmt werden.
In Ring- versuchen wurde festgestellt, dass die Genauigkeit dieser Technik die der herkömm- lichen Verfahren übertrifft – insbesondere bei geringen Beimengungen.
Die PAL-Systeme verwen- den die patentierte TumblIR Infrarot-Übertragungstech- nik, um die 100 ?m Weg- länge zu gewährleisten, die in der EN-14078-Norm fest- gelegt ist.
Das TumblIR-Ab- tastsystem lässt sich ebenso einfach einsetzen, wie das ATR-Spektroskop aus dem ASTM-Verfahren und ver- meidet die Schwierigkeiten, die mit dem Einsatz von herkömmlichen IR-Übertra- gungszellen verbunden sind.
Also die Reproduzierbarkeit der Weglänge bei der Ver- wendung von zerlegbaren Zellen, beziehungsweise die schwierige Reinigung und Trocknung von Zellen mit fi - xierten Komponenten.
Die Messung ist ein Kinder- spiel: Einen Tropfen Diesel auf das untere TumblIR-Fenster geben, das obere Fenster in Position drehen und die Mes- sung starten.
Die beiden Fens- ter erzeugen in Prüfposition 100 ?m Weglänge, entspre- chend der EN-14078-Norm.
Die Reinigung des Geräts ist ebenso einfach: Zunächst das obere Fenster öffnen, dann die Oberfl ächen mit einem simplen Tuch reinigen.
Graham Miller, Geschäfts- führer von A2: „Die Diesel- qualität ist in Bereichen wie zum Beispiel der Energieer- zeugung und Luftfahrt als kritisch zu betrachten.
Über- all, wo Diesel gelagert und für wichtige Anwendungen genutzt wird, muss der Was- sergehalt und Oxidationsgrad bekannt sein.
Unsere Kunden schätzen die PAL-Systeme, um Echtzeit-Antworten für diese kritischen Parameter di- rekt vor Ort zu erhalten.
Die besondere Wertschätzung gilt dabei der kompakten Bauweise, einfachen Benutz- barkeit und der anwendungs- bezogenen Software.“ NASA mit modifi ziertem QE65000 Spektraldaten eines Spektrometers der Firma Ocean Op- tics haben die NASA dabei unterstützt, die Existenz von Wassereis auf dem Mond nachzuweisen.
Das Spektrome- ter, das von Aurora Design & Technology speziell für den Weltraum adaptiert und „ALICE“ getauft wurde, wurde von der NASA mit ins Weltall geschickt.
Das LCROSS Shepherding Spacecraft (S-S/C), das ALICE trug, analysierte die Parti- kelwolke im Krater Cabeus, einem ewigen Schattenbe- reich in der Nähe des Südpols, die durch den Einschlag der Centaur-Oberstufe der Trä- gerrakete im Krater erzeugt wurde.
Die NASA gab am 13.
November letzten Jahres bekannt, dass bei der spektrometrischen Analyse Wasser nachgewiesen worden sei.
Die von ALICE gelieferten UV- Daten bestätigten die Ergebnisse der spektrometrischen Analyse im nahen Infrarotbereich.
Laut Schätzungen der NASA seien in der durch den Centaur-Einschlag entstande- nen Trümmerwolke im 20...30 m breiten Krater ca.
100 kg Wasser gefunden worden.
Das Spektrometer QE65000 von Ocean Optics wurde adaptiert, um den extremen Anforderungen im All stand- zuhalten: extreme Temperaturbereiche, Strahlung, Stöße und Vibrationen.
Mit einem Wellenlängenbereich von 270...650 nm und einer optischen Aufl ösung von weniger als 1,0 nm konnte ALICE ionisiertes Wasser, OH-Radikale und andere organische Moleküle, die Kohlenwasserstoff enthalten, identifi zieren.
E-Chemiemessung in Lösungen bei hoher Dämpfung Elektrochemische Messungen für Applikationen in der Galvanik, Charakterisierung von Elektodenobenfächen, beispielsweise für Batterien, Anwendungen in der Bioche- mie oder auch in der Medizin lassen sich mit der impedanz- scannenden Quarzmikrowaa- ge durchführen.
Gerade für Messung in Lösungen und bei hohen Dämpfungen wird jetzt eine QCM-Messzelle vor- gestellt, die neue Möglich- keiten bietet.
Für schnellen Wechsel und Messungen ohne aufwendige Vorbreitung von Messzellen ist ein Tauchsensor verfügbar, der mit Schliffad- apter auch in NS-Schliffen ein- gesetzt werden kann.
Statische und Durchfl uss- messungen können mit einer elektrochemischen Messzelle realisiert werden, bei der die Quarzelektrode als Arbeitse- lektrode für die Elektroche- mie dient.
Diese Messzellen sind auch als temperierbare Zellen erhältlich, die auf ei- ner Temperiereinheit platziert werden.
Die Zelle verfügt über einen Öffnungs-/Schließ- mechanismus mit Bajonett, der gleichzeitig für eine re- produzierbare Abdichtung und Anpressung des Quarzes dient.
Durch ein neues Kon- zept sind die Quarze einfach per Hand einsetzbar und zei- gen ein sehr reproduzierbares Schwingungsverhalten mit sehr geringen Nebenmoden.
Quarzmikrowaage ?? 183 ? C3, Haar, Tel.
089/45600670, Fax 45600680, www.c3-analysentechnik.de i