
LABO Juni 2010 9 Fachbeitrag Zur Herstellung von Perbro- mat für die beabsichtigte quan- titative Analyse wurden jeweils KBrO 3 und XeF 2 in einen 25- ml-Maßkolben eingewogen, in Reinstwasser gelöst und mit der äquivalenten Menge 1M KOH versetzt, um HF zu neutralisie- ren.
Zur Perbromatsynthese wur- de Xenondifl uorid (Reinheit 99 % von VWR) verwendet.
Die Re- aktion verläuft unter deutlicher Gas- und Wärmeentwicklung.
Der pH-Wert kann kontrolliert werden.
Das Perbromat wurde analog zu Arbeiten von Keil mit Iodid bei Siedetemperatur in hydro- gencarbonathaltiger Lösung zu Bromat reduziert und das gebil- dete Iod unter Verwendung ei- ner 0,02669 N As 2 O 3 -Lösung (Fi- xanal Riedel de Haen, 0,1g [As] l-1) amperometrisch (0...50 ?A, Dead-Stop-Titrator TR 151 von Schott) titriert.
Die Methode be- sitzt nach Keil eine Standardab- weichung von 0,07 %.
BrO 4 - + 2I- + H 2 O -- BrO 3 - + I 2 + 2OH- (2) As 2 O 3 + 2I 2 + 2H 2 O -- As 2 O 5 + 4HI (3) Aus dem Verbrauch und der Konzentration des Titriermit- tels berechnet sich die Perbro- matkonzentration in mg/l.
Die erhaltenen Messwerte einer Stammlösung wurden für die HPLC-Kalibrierung in einem Be- reich zwischen 0,012 und 12,3 mg/l verwendet.
Zur Analyse konnte eine HPLC- Anlage des Typs Metrohm 761 Compact IC einschließlich Leitfä- higkeitsdetektor mit chemischer Im Obstgarten 10 · CH - 8602 Wangen Tel.
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Bild 2: Kalibrierkurve für Perbromat (aus Peakfl ächen erstellt).
Bild 3: Bromat- und Perbromatentstehung in einer Bromidelektrolyse an BDD (IrO 2 /RuO 2 -Kathode, 200 A m-2, 300 rpm, 20 °C, 0,1 l, Bromidkonzentration: 288,8 mg/l, Na-Salz).