LABO Juni 2010 52 PRODUKT-INNOVATIONEN Blutkonserven und Medikamente sicher lagern Medikamenten-Kühlschränke ?? 138 ? tritec, Hannover, Tel.
0511/352-3508, Fax 352-1715, www.tritec-klima.de Die neuen tritec®-Blutkon- serven- bzw.
Medikamenten- Kühlschränke können sowohl als Tischgerät als auch als un- terbaufähiger Kühlschrank eingesetzt werden.
Gemäß der DIN 58371 erfolgt bei den tritec®-Blutkonserven- Kühlschränken die Regelung über einen vollelektronischen Temperaturregler und sie verfügen über ein separates Alarmsystem mit zusätzlichem Fühler als Referenzmessung.
Auch der Einbau eines Kreis- blattschreibers ist auf Wunsch möglich.
Temperaturregler und Alarmsystem sind mit einer digitalen Ist- und Sollwert- anzeige ausgestattet.
Die Alarmmeldungen werden akustisch und optisch ange- zeigt bei Über- und Unter- schreiten des Sollwerts (varia- bel einstellbar), bei defekten Temperaturfühlern, „Tür offen“-Alarm und Abtauzeit- überschreitung.
Des Weiteren sind die Regler mit einer Sammelstörmeldung (poten- tialfrei) und Schnittstelle RS 485 zum Aufzeichnen der Temperaturwerte und Alarm- meldungen ausgestattet.
Op- tional übernimmt bei Span- nungsausfall ein Akku die Versorgungsspannung des Temperaturreglers einschließ- lich der Alarmfunktionen sowie Schnittstellenfunktion für ca.
2 h.
Die tritec®-Medi- kamenten-Kühlschränke sind alternativ mit Gitterrosten bzw.
Edelstahl-Schubfächer ausgestattet.
Eine Vielzahl anderer Sonderausstattungen ist möglich.
Schnelle Photokontroll-Experimente Photomanipulationssystem cell FRAP ?? 174 ? Olympus, Hamburg, Tel.
040/23773-0, Fax 233765, www.olympus.de Das System cell^FRAP ermög- licht Anwendern einfache, schnelle Photobleaching- und Photomanipulationsex- perimente in Echtzeit.
Dazu gehören FRAP-, FLIP-, FLAP-, Pattern-Bleaching-, Photo- aktivierungs- und Photokon- versionsapplikationen.
Simultane Lasermani- pulation und -beob- achtung auf Knopfdruck sind weitere Features, die dieses System leistet.
Intelligente Abtast- algorhitmen, die sich nur auf defi nierte Regionen be- schränken, machen die Zei- lenabtastung zwischen den ROI überfl üssig und sorgen so für eine höhere Abtastge- schwindigkeit.
Mit cell^FRAP lassen sich mehrere ROI si- multan photobleichen und im Bild festhalten.
In cell^FRAP wird FRAP nahtlos in „Experiment-Mana- ger“ der xcellence-Software integriert, um vordefi nierte, leicht durchzuführende Expe- rimente zur Untersuchungen von Zelldynamiken zu ermög- lichen.
Für die Manipulation sich schnell bewegender Pro- ben, wie zum Beispiel Viren oder intrazellulärer Struktu- ren wie Vesikel, können in sogenannten „Fire on Click“-Experimenten ein- fache und Mehr- punkt-Bleiche per Mausklick manipuliert und beobachtet werden.
Wer sich monatelange Ex- perimente ersparen möchte, greift auf das Pattern Blea- ching zurück.
Hier wird in ei- ner vordefi nierten Region ein Raster in die Probe geblichen.
So können verschiedene Be- wegungsrichtungen und Ge- schwindigkeiten in der ge- samten Probe und nicht nur an einer Stelle beobachtet werden, ähnlich wie mit der zeitaufwändigen Fluorescent Speckle Microscopy (FSM).
Die mit dem neuen Olym- pus cell^FRAP erreichte Schnelligkeit und Präzisi- on bei FRAP wird durch die Kombination des Echtzeit- Controllers mit dem kamera- basierten Imaging möglich, was bis zu zehn Mal schnel- ler ist als konfokalbasiertes FRAP mit Punktscanner.
Dank der hardwarebasierten Syn- chronisation lassen sich die ersten Bilder während oder bereits 150 Mikrosekunden nach Abschluss des eigent- lichen FRAP-Experiments auf- nehmen.
cell^FRAP ist voll- ständig kompatibel mit den xcellence-Modulen cell^TIRF und cell^SPIN, denn es kann unabhängig von den stan- dardmäßigen Fluoreszenz- und Kameraausgängen des Mikroskops arbeiten.
Lehrbuch für Mykologie Mit einem „genetischen Fingerabdruck“ lassen sich nicht nur Straftäter überführen, die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Erbkrankheiten ermitteln oder unsichere verwandtschaft- liche Verhältnisse klären.
„Mit ,Gentests’ lassen sich auch Pilze bestimmen“, sagt PD Dr.
Kerstin Voigt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Die Leiterin des Pilz-Referenz-Zentrums hat jetzt gemeinsam mit ihrem Kollegen Youssuf Gherbawy von der saudi-arabischen Taif University ein Lehrbuch zur molekularbiologischen Pilzbe- stimmung herausgegeben.
„In jüngster Zeit hat sich das Methodenspektrum zur Bestim- mung dieser Mikroorganismen grundlegend gewandelt“, er- läutert die Jenaer Pilzexpertin.
Während noch bis vor kurzem die Pilzdiagnostik weitestgehend wie zu Zeiten Robert Kochs ablief, haben mittlerweile molekularbiologische Methoden auch in die mykologischen Labors Einzug gehalten.
„In un- serem Buch versuchen wir, diese neuen Methoden prägnant und in ihrer gesamten Bandbreite darzustellen“, erläutert Mitherausgeberin Voigt.
So stellen sämtliche der insgesamt 20 Beiträge des über 500-seitigen Werkes innovative Verfahren der Pilzdiagnostik vor.
Das Spektrum reicht dabei von Metho- den zum Nachweis von Pilzen als Pfl anzenpathogene und Um- weltschädlinge bis hin zu mykologischen Krankheitserregern des Menschen und klinischen Aspekten.
Gedacht ist das Lehrbuch für Wissenschaftler – vom Human- über Tier- bis zum Pfl anzenmediziner – ebenso für Studierende und fortgeschrittene Hobby-Mykologen.
Youssuf Gherbawy, Kerstin Voigt (Hg.): „Molecular Identifi cation of Fungi“, Springer Ver- lag Heidelberg 2010, 501 Seiten, 181,85 Euro, ISBN: 978-3-642-05041-1.
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