LABO Juni 2010 43 Tagungsbericht/Mikroskopie und Bildauswertung tem den Anwendungsbereich der Lichtmikroskopie in erheb- lichem Umfang.
Das neue System LSM 780 erweitert die Familie der La- ser-Scanning-Mikroskope.
Es erreicht eine etwa doppelt so hohe Nachweisempfi ndlich- keit wie die bisherigen Syste- me und ermöglicht so auch die Untersuchung schwach fl uores- zierender oder bleichempfi nd- licher Proben.
Das Imaging-Modul VivaTome für die Fluoreszenzmikroskopie ist ein System zur schnellen Er- stellung optischer Schnitte, das für Entwicklungs- und Zellbio- logen zur Untersuchung leben- der Proben entwickelt wurde.
Es liefert mit geringem geräte- technischen Aufwand bis zu 30 Bilder pro Sekunde, artefaktfrei und konfokal von lebenden Zel- len und Zellstrukturen, wie sie bisher nur mit hochkomplexen Systemen möglich waren.
Mit dem System DirectFRAP wiederum können Mikroskop- anwender in der Zellbiologie schnelle Prozesse in lebenden Zellen analysieren, um zum Bei- spiel detaillierte Informationen über Diffusionskonstanten von Proteinen zu erhalten.
Es erlaubt die direkte Photomanipulation eines Bereichs im Präparat mit Laserlicht und die unmittelbare Aufnahme der Folgeprozesse.
Weiterer Bestandteil der Gerä- teausstellung war das System von Carl Zeiss für die korrelative Mikroskopie in der Materiala- nalyse.
Die Kernelemente der Schnittstelle Shuttle & Find zwi- schen Lichtmikroskop und Ras- terelektronenmikroskop sind der gemeinsame Probenhalter und Adapter sowie ein neuent- wickeltes Softwarepaket zum schnellen, automatisierten Wie- derauffi nden und Untersuchen ein und derselben Probenstel- le sowohl unter dem Licht- als auch im Elektronenmikroskop.
Schauen Sie doch einfach mal vorbei: Wir haben etwas ausgebrütet ! www.thgeyer.de Unsere brandneue website ist da! ?? 28 ? Bild 2: Aufnahme neuronaler Wachs- tumskegel mit Weitfeldmikroskopie (links) und SR-SIM, Anfärbung von Tubulin (rot) und F-Aktin (grün).
Prä- parat: M.
Fritz und M.
Bastmeyer, Universität Karlsruhe (TH), Deutsch- land.
Bild 3: Aufnahme einer Immunfl u- oreszenzfärbung von Tubulinfi la- menten in einer Kulturzelle mit TIRF (links) und PAL-M.
Präparat: S.
Niwa, Universität Tokyo, Japan.
Carl Zeiss MicroImaging Die Carl Zeiss MicroImaging GmbH bildet den Unter- nehmensbereich Mikroskopie der Carl-Zeiss-Gruppe.
Das Produktspektrum reicht von Lichtmikroskopen über Systeme für die Laser-Scanning-Mikroskopie und Spektrometrie bis hin zu Hard- und Software für die Bildbearbeitung und -dokumentation.
Hauptsitz der Carl Zeiss MicroImaging GmbH ist Jena.
Weitere Produktions- und Entwicklungsstandorte sind in Göt- tingen und München.
Die Mikroskopie von Carl Zeiss erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2008/09 mit welt- weit rund 1700 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 365 Mio.
Euro.
Weitere Informationen unter: www.
zeiss.de/mikro.
LABOLABO Neues Mikroskop für die Polarisation Das neue Mikroskop Axio Lab.A1 gibt es jetzt auch für den Einsatz in der Po- larisationsmikroskopie.
Es ist besonders für die Anforderungen in der studen- tischen Ausbildung sowie von Routine- labors geeignet.
Dieses aufrechte Mikroskop wur- de für die Anwendung in Universi- täten und Hochschulen, geowissen- schaftlichen und mineralogischen Forschungseinrichtungen sowie in der Explorations-Industrie konzipiert.
Mit Axio Lab.A1 für Polarisation sind mi- kroskopische Untersuchungen von vor- wiegend dünnen geologischen und mi- neralogischen Präparaten oder Proben aus Kunststoffen möglich.
Das Mikroskop erlaubt einen schnel- len und sicheren Wechsel von Orthos- kopie zu Konoskopie.
Zum neuen Sta- tiv für konoskopische Untersuchungen gehören ein eingebauter Depolarisator sowie ein drehbarer Analysator und eine fokussierbare Bertrandlinse, die so miteinander verknüpft sind, dass hoher Bedienkomfort sowie eine fehlerfreie Anwendung garantiert sind.
Einzel- ne Komponenten müssen nicht mehr nachgerüstet werden, sie sind alle be- reits im System integriert.
Ein weiterer Vorteil ist die Durch- licht-Beleuchtung mit einer leistungs- starken 35-W-Halogenlampe.
Der 4- fache zentrierbare Objektivrevolver für Hellfeld und Polarisation sowie zahlreiche Tuben und diverses Zubehör wie Kompensatoren machen Axio Lab.
A1 besonders fl exibel in der Anwen- dung.
Das Sehfeld von 22 mm bietet dem Anwender eine optimale Sicht auf die Probe.
Deshalb ist das System auch für anspruchsvollere Untersuchungs- methoden bestens geeignet.
Das er- gonomische Design und die kompakte Bauform sowie die einfache intuitive Bedienung sind besonders in der Aus- bildung von Vorteil.
Das Mikroskop-System lässt sich mit herkömmlichen Kameras ebenso wie mit allen Kameras der AxioCam-Fa- milie, besonders mit der preiswerten AxioCam ERc 5s, sowie der Bildverarbei- tungssoftware AxioVision einsetzen.
Mikroskop Axio Lab.A1 ?? 120 ? Carl Zeiss, Jena, Tel.
03641/64-0, Fax 642053, www.zeiss.de