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Reader | Washer | Dispenser | Pipettierer Automation | Software Liebe Anwenderinnen, liebe Anwender, Die Kleinen im Sommer – gemäß dieser Tradition werden Sie in den Monaten Juni, Juli/August an dieser Stelle kurze, „knackige“ HPLC-Tipps vorfi nden.
Wir beginnen heute mit Tipps rund um den Eluenten.
• Es hat sich gezeigt, dass im Falle von ternären Mischungen bei bestimmten Mischverhältnissen die Dichtungen „streiken“, z.B: Eine Mischung 25/25/50 MeOH/ACN/Wasser führt zu Leckagen, nach dem Wechsel jedoch zu einer Mi- schung 10/40/50 MeOH/ACN/Wasser ist wieder alles im Lot.
• Die Peakform von basischen Analyten lässt manchmal auch bei Verwendung von modernen stationären Phasen zu wünschen übrig.
Durch eine Erhöhung der Ionenkonzentration im Eluenten wird die Peaksymmetrie besser, man möchte allerdings nicht unbedingt die Pufferstärke verändern, was ja auch eine Erhöhung der Ionenkonzentrati- on bedeuten würde.
Man könnte nun Folgendes tun: Zum Wasser (oder zum Puffer) werden ca.
2 g/l KCl zugesetzt, es wird dadurch häufi g eine Verbesse- rung der Peaksymmetrie beobachtet.
• An dieser Stelle haben wir uns bereits darüber unterhalten, dass nach der Zu- gabe des organischen Anteils zum Elu- enten der vorher eingestellte pH-Wert verschoben wird.
Diese Verschiebung bzw.
der resultierende End-pH-Wert kann auch von der Art des Ansetzens der mobilen Phase abhängig sein, z.B.
Variante 1: Puffer plus ACN plus an- schließend MeOH, es ergibt sich der pH-Wert 1.
Variante 2: ACN und MeOH werden zu- sammen zum Puffer dazugegeben, es ergibt sich der pH-Wert 2.
Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass in den Prüfvorschriften das Ansetzen des Eluenten möglichst genau beschrieben werden sollte.
• Eluenten werden manchmal fi ltriert.
Wenn sich nun im Eluenten geringe Mengen an Modifi er befi nden, kann es vorkommen, dass jene am Filterma- terial teilweise sorbiert werden.
Das Ergebnis kann nicht nur eine mögliche leichte Verschiebung der Retentionszeit sein, sondern eine Änderung der Peak- fl äche.
Beispiel: Bei einem Eluenten mit 0,1% SDS wurde stets eine Insta- bilität der Peakfl äche beobachtet.
Der Wechsel zu 1% SDS löste das Problem.
Man sollte bei Bedarf überprüfen, ob durch eine geringe Veränderung eines Parameters (dazu gehört z.B.
auch die Wellenlänge) und bei weiterhin kons- tantem chromatographischen Ergebnis die Robustheit/Reproduzierbarkeit ver- bessert werden kann.
© by Stavros Kromidas www.kromidas.de HPLC-Tipp HPLC-TIPP LABOLABO Der HPLC-Tipp im Juni Tipps rund um den Eluenten T TIPPPPI ? Von Dr.
Stavros Kromidas, Saarbrücken c-LEcta überarbeitete Website Die c-LEcta GmbH hat ihre Firmen-Website www.c-LEcta.de neu gestaltet, um den Entwicklungen der letzten Jahre und der erweiterten Aufstellung im Bereich Technologie, Produkte und Anwendungen Rechnung zu tragen.
Marc Struhalla, Geschäftsführer von c-LEcta, kommentiert dies wie folgt: „Unsere Technologien erlauben die effi ziente Entwicklung von komplett neuen oder stark verbesserten Produkten und Prozessen für Anwendungen in der Industriellen Biotechnologie.
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Diese Produkte werden sowohl in eige- nen Entwicklungen als auch in Kollaborationen mit Partnern entwickelt.
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