LABO Juni 2010 16 Ihre Anforderungen, unsere Lösung Die Prozesse bei Geräten für Medi- zin, Labor und Forschung erfordern exakt defnierte Temperaturprofle.
Mit über 50 Jahren Erfahrung in der Entwick- lung und Fertigung von maßgeschneiderten, ergonomischen Temperaturreglern bietet WEST Control Solutions Regelungslösungen, die genau auf den jeweiligen Prozess und Einsatzbereich zugeschnitten sind.
Besuchen Sie uns auf www.west-cs.com www.west-cs.com INSTRUMENTELLE ANALYTIK ?? 164 ? Proteinbestimmung in Impfstoffl ösungen TOC/TN-Analysator multi N/C 2100 S ?? 122 ? Analytik Jena, Jena, Tel.
03641/77-70, Fax 77-9279, www.analytik-jena.com Der Proteingehalt von Impf- stoffl ösungen lässt sich über den Stickstoffgehalt bestim- men, unter der Vorrausset- zung, dass keine anderen Stickstoffquellen in der Probe vorhanden sind.
Die Stick- stoffbestimmung wurde bis- her häufi g über die relativ aufwendige Kjeldahl-Metho- de bzw.
HPLC vorgenommen.
Eine echte Alternative hierzu ist die Gesamt-Stickstoffbe- stimmung durch katalytische Hochtemperatur-Oxidation der Probe und anschließender Chemilumineszenz-Detekti- on.
Hierbei werden alle Stick- stoffverbindungen erfasst, die Methode ist schneller und einfacher in der Anwendung und kann zudem auch mit dem für Impfstoffe ebenso wichtigen Parameter TOC in einem Gerät kombiniert wer- den.
Entscheidend für die Pro- teinbestimmung über den Gesamtstickstoff ist die Ka- librierung des Systems mit Hilfe einer synthetischen Pro- teinlösung.
Hierzu kann zum Beispiel Rinder-Serumalbu- min (bovines Serumalbumin) verwendet werden, das mit angegebenem Stickstoffge- halt im Handel erhältlich ist.
Die Ergebnisse der Gesamt- Stickstoffbestimmung lassen sich so in Protein-Gehalte umrechnen.
Der Analysator multi N/C® 2100 S einigt sich in beson- derer Weise für diese Anwen- dung, da Impfstoffproben in der Regel nur in sehr kleinen Ampullenfl äschchen (1…2 ml) zur Verfügung stehen.
Eine ausgeklügelte Direkt- injektionstechnik ermöglicht diesem Analysator die präzise und hochempfi ndliche TN-Be- stimmung selbst kleinster Pro- benvolumina.
Die ansonsten in klassischen TOC/TN b -Gerä- ten üblichen Probenansaug- schläuche und Ventile entfal- len.
Die Probe wird im multi N/C® 2100 S direkt von einer Probenspritze in den Reaktor injiziert, wobei das System ohne Injektionssepten aus- kommt.
Es genügen bereits 100 ?l Probe für eine Einzel- bestimmung aus – ein klarer Vorteil gegenüber klassischen Fließinjektionssystemen.
Der Analysator erfüllt au- ßerdem die Anforderungen der pharmazeutischen An- wendung (FDA) und bietet mit einer übersichtlichen und bedienerfreundlichen Software alle erforderlichen statistischen Größen zur Aus- wertung der Messergebnisse.
Messkurve + Bildinfo simultan DSC-Mikroskopie-Verfahren ?? 134 ? Mettler-Toledo, Gießen, Tel.
0641/507-0, Fax 52951, www.mt.com Mettler Toledo stellte auf der analytica 2010 in München ein neues System zur DSC- Analyse vor.
Mit Hilfe eines Mikroskopieaufsatzes und an- geschlossener Software lassen sich simultan DSC-Messkurven wie auch Bildinformationen der gemessenen Probe erhal- ten und korrelieren.
Auch für ältere Instrumente der Baurei- hen DSC82x und Hochdruck- DSC Messmodule HP-DSCx bietet das Unternehmen eine Aufrüstung der Mikroskopie- option an.
Dieses kombinierte Analy- severfahren bietet folgende Vorteile: • Durch die optische Zusatz- information lassen sich Ef- fekte der DSC-Messkurve viel einfacher interpretieren.
Artefakte, die z.B.
durch die Bewegung (Schrumpfen/ Ausdehnen während der Messung) der Probe entste- hen, können nun eindeutig zugeordnet werden.
• Farbänderungen der Probe, z.B.
infolge thermischen Ab- baus, werden sichtbar.
• Eindeutiger Nachweis des Probenverhaltens: Schmel- zen, Kristallisieren, usw.
• Nachweis von Fest-fest-Um- wandlungen.
Das DSC-Mikroskopie-Ver- fahren kann beispielsweise in folgenden Industrien Anwen- dung fi nden: Pharma: Polymorphie, Kris- tallisieren, Schmelzen, Subli- mieren.
Kunststoff: Glasumwand- lung, Schrumpfen, Zersetzung.
Lebensmittel: Bräunung, Zersetzung, Fließen.
Farben, Klebstoffe: Schrump- fen, Fließen.
Gase in Technik und Analytik Das Unternehmen Air Liquide hat jetzt eine neue Ausgabe des Kundenmagazins PortAL veröffent- licht.
Titelthema dieses Hefts ist Wasserstoff – und zwar sowohl die Aktivitäten des Konzerns welt- weit als auch die Projekte der EnergieRegion Nord- rhein-Westfalen zur Realisierung einer alternativen Energieversorgung.
Weitere Highlights des 32 Sei- ten umfassenden Magazins sind der Einsatz von Xenon in Halogenlampen zur Verringerung des Stromverbrauchs, Pharmagase, Oberfl ächenmodi- fi kation von Folien, Transportkühlung von Fertig- mahlzeiten, Anwendungen für die Verbundstoff- trennung durch Kälte, der neue Online-Katalog für Labor und Analytik sowie eine Helium-Kälteanlage für ultrakalte Neutronen.
Die aktuelle Ausgabe ist als pdf-Datei zum Download im Internet unter www.airliquide.de verfügbar.
Wer eine gedruckte Version vorzieht, kann sich aber auch in den Verteiler eintragen las- sen.
Eine Mail an portal@airliquide.de genügt.
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