LABO Juli/August 2010 22 FIRMENPORTRÄTS VACUUBRAND Vakuumtechnik im System.
Mit 160 Mitarbeitern und nahezu 50 Jahren Erfahrung fertigt VACUUBRAND weltweit die umfassendste Produktfa- milie zur Vakuumerzeugung, -messung und -regelung für den Grob- und Fein- vakuumbereich im Labor.
Die Produkt- palette umfasst Drehschieberpumpen, ölfreie Membranpumpen, komplette Vakuumpumpstände, fl exible Vakuum- systeme und lokale Netzwerklösungen.
Eine vollständige Übersicht des Pro- duktprogramms gibt der Gesamtkatalog 2010, der zum Onlineblättern, Down- loaden und als Print-Version auf www.
vacuubrand.com zur Verfügung steht.
Übersichtlich angeordnet in Produkt- familien, führt ein Farbcode durch die einzelnen Kapitel.
Übersichtstabellen zu jeder Produktgruppe und ein eigenes, zehn Seiten starkes Kapitel nur über Va- kuumanwendungen erleichtern die Aus- wahl einer optimalen und maßgeschnei- derten vakuumtechnischen Lösung.
VITLAB Das Unternehmen VITLAB wurde am 01.11.1989 in Seeheim-Jugenheim ge- gründet und hat zurzeit 35 Mitarbeiter.
VITLAB ist einer der führenden Herstel- ler von Liquid-Handling-Geräten und Laborprodukten aus Kunststoff für fol- gende Einsatzbereiche: • Titrieren, Dosieren, Pippetieren (Büret- ten, Dispenser, Pipettierhelfer etc.).
• Volumenmessung (Messbecher, Mess- kolben, Messzylinder, Griffi nbecher, Erlenmeyerkolben etc.).
• Lagern und Aufbewahren (Spritzfl a- schen, Tropffl aschen, Enghals- und duktpalette aufwarten.
Dazu gehören nicht nur Rein- und Reinstwassersysteme für die Labors in der Analytik, Forschung und Qualitätskontrolle, sondern auch hoch-qualitative Revers-Osmose-Systeme mit modernsten Wickelmembranen, mit oder ohne Elektrodeionisierung: Systeme für jeden Bedarf, von der Autoklaven- versorgung bis zur Produktion von Aqua Purifi cata.
TKA MaxiTower plus – regeneriert sich selbst! Zu den jüngsten Entwicklungen ge- hört der TKA MaxiTower plus, ein Rein- wassersystem, das sich selbst regeneriert.
Die Kombination von Osmose, Elektro- deionisation und Ionenaustauscherver- fahren macht es möglich: Gleichblei- bend hervorragende Reinwasserqualität 15 - 10 M? cm ohne Regenerierchemika- lien, ohne Austausch erschöpfter Harze.
Hier sorgt elektrischer Strom für eine kontinuierliche Harzregeneration! Abgerundet wird das Programm durch kompakte und leistungsstarke Reinstwas- sersysteme für analytische und biologische Anwendungen in Labor und Klinik.
Waren es vor wenigen Jahren noch die klassischen Industrienationen, die als Absatzmärkte in Frage kamen, so ist TKA heute in über 100 Ländern vertreten.
Eine Entwicklung, die TKA durch den Chemische Industrie steht wieder unter Dampf Die chemische Industrie hat sich von den Folgen des Krisenjahres 2009 überraschend schnell erholt.
In Deutschlands viertgrößter Branche sind nahezu alle Produktionsanlagen wieder in Betrieb und fast auf dem üblichen Niveau ausgelastet.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Produktion im ersten Halbjahr 2010 um 13 %, berichtet der Verband der Chemischen Indus- trie (VCI).
„Wir haben gegenüber dem Tiefpunkt der Rezession weiter Boden gut gemacht und sind zuversichtlich, dass es auch in den kommenden Monaten bergauf geht“, erklärte VCI-Präsi- dent Prof.
Ulrich Lehner vor der Presse in Frankfurt.
Prognose: Allerdings rechnet der VCI für die zweite Jahres- hälfte nicht mehr mit einer so stark steigenden Nachfrage der industriellen Kunden nach chemischen Erzeugnissen.
Deshalb erwartet der Verband für das Gesamtjahr 2010 eine Steigerung der Chemieproduktion um 8,5 %, der Umsatz soll um 10 % zu- legen.
Der VCI begründet seine Prognose für eine nachlassende Dynamik mit dem Auslaufen von Konjunkturprogrammen und dem Beginn der Konsolidierung der Staatsfi nanzen in verschie- denen EU-Mitgliedstaaten.
Dies werde das Wirtschaftswachs- tum in Europa dämpfen.
Zudem plane die Wirtschaft angesichts der Schuldenkrise vorsichtig.
„Ein umfangreicher Lageraufbau scheint bei unseren Industrie-Kunden auf absehbare Zeit we- nig plausibel“, sagte der VCI-Präsident.
Die Chemieproduktion werde sich daher im zweiten Halbjahr dem deutlich geringeren Wachstum der Kundenbranchen anpassen.
Umsatz: Der Gesamtumsatz der deutschen chemischen In- dustrie stieg in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres gegenüber 2009 um 16 % auf insgesamt 77,7 Mrd.
Euro.
Das Geschäft mit Kunden im Ausland wuchs um 18 % auf 45,9 Mrd.
Euro.
Der Inlandsumsatz der deutschen Chemieunternehmen legte um 13 % zu und erreichte ein Volumen von 31,8 Mrd.
Euro.
Preise: Chemikalien und Pharmazeutika waren im ersten Halbjahr 2010 durchschnittlich 1,5 % teurer als ein Jahr zuvor.
Mit der anziehenden Nachfrage nach Chemikalien fi el es den meisten Unternehmen der Branche zunehmend leichter, so der VCI, die steigenden Rohstoffkosten an die Kunden weiterzuge- ben.
Insbesondere die rohstoffnahen Sparten konnten Preiszu- wächse verbuchen.
Beschäftigung: Die deutsche Chemieindustrie beschäftigte von Januar bis Juni 2010 durchschnittlich 414 000 Mitarbeiter.
Das sind 1,5 % weniger als ein Jahr zuvor.
Damit hat sich der Beschäftigungsabbau im Vergleich zum Vorjahr (-2,9 %) deut- lich verlangsamt.
Entschärft hat sich auch die Situation, was die Kurzarbeit in der chemischen Industrie betrifft.
Nach der Schätzung des VCI sind derzeit weniger als 5000 Personen in der Chemie mit Kurz- arbeit registriert.
In der Hochphase der Wirtschaftskrise waren es über 48 000 Beschäftigte.
Investitionen: Im ersten Halbjahr erreichte die Kapazitätsaus- lastung in der deutschen Chemie mit knapp 83 % schon fast wieder ihr normales Niveau.
„Für unsere Branche sind 84 bis 86 % Auslastung der Produktionsanlagen typisch.
Es bleibt also noch Luft nach oben.
Daher rechnen wir für das Gesamtjahr 2010 nicht mit einer Ausweitung des Investitionsvolumens“, betonte Lehner.
Der VCI geht davon aus, dass die Branche in diesem Jahr 6,4 Mrd.
Euro in Anlagen und Gebäude im Inland investieren wird.
konsequenten Aufbau internationaler Kontakte und Vertretungen so wie durch Gründung eigener Tochterfi rmen weiter vorantreibt.
Selbst im Krisenjahr 2009 konnten Umsatz und Marktanteile weiter ausgebaut werden.
Für die Zukunft sieht man „rein“ und erwartet eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung.
Mehr Informationen: TKA Wasserauf- bereitungssysteme GmbH, Stockland 3, 56412 Niederelbert, Tel.
02602/10699-0, www.tka.de.
Die modular aufgebauten Vakuumsys- teme entsprechen in herausragendem Maße sowohl den technischen und wirt- schaftlichen Anforderungen an die Va- kuumerzeugung als auch ökologischen Kriterien.
Weitere Informationen: VACUU- BRAND GMBH + CO KG, Vakuumtech- nik im System, Alfred-Zippe-Str.
4, 97877 Wertheim, Tel.
09342/808-254, Fax 09342/808-450, E-Mail: info@vacuu- brand.de, www.vacuubrand.com.
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