LABO Juli/August 2010 9 Interview Der Wasserdampfdestillierer FoodALYT D 5000 ist ein Gerät der OMNILAB-Produktlinie für die Lebensmittelanalytik.
„Kümmerer“.
Als wir uns 2007 die Frage stellten, wer wir sind, was uns ausmacht und was an unserer täglichen Arbeit geschätzt wird, kamen wir sehr schnell auf die Attribute Flexibel.
Verlässlich.
Persönlich.
Diese Themen leben wir seit Jahrzehnten – sie sind Teil unserer Unter- nehmenskultur.
Wir freuen uns, dass sich diese Begriffe und die damit verbunde- nen Assoziationen immer mehr im Markt durchsetzen.
LABO-Redaktion: Welche Geschäfts- felder deckt Ihr Unternehmen inzwi- schen ab und welche sind die wachs- tumsstärksten? Joachim Jürgens: Wir bieten alles für das Labor an: Verbrauchsmaterialien, Ge- räte, spezielle Geräte und Materialien für Bio-Wissenschaften beziehungsweise Life Sciences, Chemikalien, Labormöbel.
Weiterhin sehen wir in den Bereichen Service und E-Commerce starke Themen der Zukunft.
LABO-Redaktion: Wo sind Ihre größten Märkte und in welchen Regionen erwar- ten Sie die größten Zuwachsraten? Horst Jürgens: Neben unserem Schwer- punkt im Inland ist das internationale Geschäft sehr wichtig.
Hier sind wir in Osteuropa, Russland, Zentralasien und dem Nahen Osten traditionell sehr aktiv.
Deswegen gründeten wir in diesem Jahr am 31.
Mai in Riga in Lettland OMNILAB baltic SIA, unsere erste Tochtergesell- schaft im Ausland.
LABO-Redaktion: Wie erreichen Sie Ihre Kunden und welche Rolle spielt dabei das Internet? Joachim Jürgens: Wir nehmen wahr, dass sich die Kunden zunehmend im Internet informieren und immer weniger auf die großen Messen kommen.
Daher arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Home- page informativer zu gestalten und auch hier unseren Kunden einen echten Mehr- wert zu bieten.
Der OMNILAB-Shop bie- tet die gewohnte volle Flexibilität und Nutzerfreundlichkeit und kann jederzeit an die jeweiligen Kunden-Systeme ange- bunden werden.
Seit letztem Jahr ist der Shop zur Plattform ausgeweitet worden.
Neben unserem Portfolio können Kun- den die Produkte von Drittlieferanten und sogar Wettbewerbern über unser System mit der vollen Funktionalität ordern.
In diesem Fall ist sichergestellt, dass OMNILAB die Bestelldetails nicht einsehen kann.
LABO-Redaktion: Welche Ziele und Pro- jekte haben Sie sich für die nächste Zeit vorgenommen? Joachim Jürgens: Wir werden weiterhin unseren Kunden den vollen Service an- bieten.
Eine Reduzierung des Leistungs- umfanges ist für uns nicht vorstellbar und wird es nicht geben.
Zunehmend sprechen uns neue Kunden an, die von unserer Zuverlässigkeit gehört haben.
Sicher gibt es auch in Deutschland noch Regionen, die wir nicht optimal abdecken.
Nach der erfolgreichen Ein- führung unserer eigenen Produktlinie FoodALYT werden wir weiter in die Lebensmittelanalytik investieren – ein Kernthema und Wachstumsfeld der Analytik.
LABO-Redaktion: Wie verlief für OMNILAB das Krisenjahr 2009? Joachim Jürgens: Wir haben uns bewusst für eine aktive Gestaltung entschieden.
Die wesentliche Entscheidung war, die Belegschaft intakt und vollständig zu halten, um jederzeit handlungsfähig zu sein.
Wir haben viel Geld in die Aus- bildung und Entwicklung unserer Mit- arbeiter investiert, die den Erfolg von OMNILAB jeden Tag tragen.
Diese Ent- scheidung ist vordergründig kostspielig, jedoch erweist sich schon jetzt, dass wir auch 2010 große Projekte jederzeit opti- mal abwickeln können.
Desweiteren ha- ben wir die Zeit im letzten Jahr genutzt, um wichtige Projekte zu planen und umzusetzen: universal LABORSERVICE im Mai 2009, FoodALYT im August 2009, Optimierung interner Strukturen und auch der Planungsstart für OMNILAB baltic im Mai 2010.
Horst Jürgens: Daher sehen wir uns heu- te und für die Zukunft gut aufgestellt.
LABO-Redaktion: Meine Herren, wir dan- ken für das aufschlussreiche Gespräch! LABOOBAL