
LABO September 2009 16 PRODUKT-INNOVATIONEN 17 ?? Neu und kosteneffektiv Kühlbrutschrank Heraeus BK 800 ?? 78 ? Thermo Fisher Scientifi c, Langenselbold, Tel.
0800/1536376, Fax 0800/1112114, www.thermofi sher.com Thermo Fisher Scientifi c Inc.
hat einen neuen Kühlbrut- schrank, das Modell Thermo Scientifi c Heraeus BK 800, auf den Markt gebracht.
Das Gerät ist zur Lagerung wertvoller Substanzen bei und unterhalb der Umge- bungstemperatur konzipiert.
Dank seiner kleinen Stand- fl äche von nur 0,3 m2 und der hohen Kapazität von 220 l präsentiert er sich als inno- vative, Platz sparende Lösung für das Labor.
Das benutzer- freundliche, CE-zertifi zierte Modell bietet die beste Ener- gieeffi zienzklasse für Geräte seiner Art und ist damit eben- so umweltfreundlich wie kos- teneffektiv.
Es bietet eine ho- mogene, stabile Umgebung mit hervorragender Tempera- turkonstanz zwischen 3 und 40 °C und eignet sich damit ideal für eine breite Palette von Anwendungen, darunter die Lagerung von Proben und Medien, mikrobiologische Tests und BSB-Protokolle.
Im BK 800 stehen zwei Steckdosen für Rührer, Schütt- ler und Lampen bzw.
andere Geräte zur Verfügung, die zur Durchführung defi nierter Zyklen zeitgesteuert werden können.
Die schlagfeste In- nenauskleidung mit abgerun- deten Kanten erleichtert die Reinigung und minimiert die Gefahr einer Kontamination durch unerwünschte Mikroor- ganismen.
Die Einlegeböden und Halterungen im Inneren lassen sich mühelos heraus- nehmen, was die Reinigung noch weiter vereinfacht.
Die Tür kann rechts oder links angeschlagen werden und die Türdichtungen sind pro- blemlos austauschbar.
Das benutzerfreundliche Soft- Touch-Bedienfeld gewähr- leistet eine komfortable und unkomplizierte Bedienung und dank der eingebauten Räder an der Rückseite lässt sich das Gerät im Labor mü- helos an der gewünschten Stelle platzieren.
Weitere In- formationen fi nden Sie unter www.thermo.com/hot.
Neue Baureihe stößt weltweit auf großes Interesse Prof.
Gerhard Wanner, Leiter der Arbeitsgruppe Ultrastrukturfor- schung der Ludwig-Maxiliams- Universität, München, präsen- tiert die weltweit erste AURIGA™ CrossBeam® Workstation.
Am Biozentrum der LMU wird sie un- ter anderem zur Erstellung hoch- aufgelöster Schnittbildserien von Zellkernen eingesetzt.
Elektronen-/Ionenmikroskop AURIGA ?? 105 ? Carl Zeiss SMT, Oberkochen, Tel.
07364/20-4488, www.zeiss.de An der Ludwig-Maximilians- Universität (LMU) München wurde kürzlich das erste AU- RIGA™ CrossBeam® Elektro- nen-/Ionenmikroskop offi ziell eingeweiht.
Weltweit ist das Interesse an dem neuesten CrossBeam System von Carl Zeiss erheblich.
Eine Vielzahl Aufträge liegt bereits vor, die Demonstrationssysteme sind auf Wochen hinaus ausge- bucht.
AURIGA™ kombiniert ein hochaufl ösendes Elektronen- mikroskop mit einer Ionen- strahlsäule, die es ermögli- cht, präzise Schnitte in die untersuchte Probe zu legen und so auch Strukturen un- terhalb der Probenoberfl äche zugänglich zu machen.
Ne- ben der Probenabbildung im Nanometermaßstab erlaubt eine Auswahl unterschied- lichster Detektoren auch die chemisch-physikalische Pro- benanalyse.
Prof.
Gerhard Wanner, Leiter der Arbeits- gruppe Ultrastrukturforschung an der LMU, freut sich außeror- dentlich, das Gerät nutzen zu können: „Ein wesentliches Einsatzgebiet im Biozentrum wird die 3D-Rekonstruktion von Geweben, Zellen und deren Substrukturen sein.
Die Vielseitigkeit des Systems bietet eine Reihe von völlig neuen Untersuchungsmög- lichkeiten, von denen wir uns wichtige Erkenntnisse über ultrastrukturelle und funkti- onelle Zusammenhänge er- hoffen.“ Anfragen nach AURIGA liegen von Instituten und der Industrie aus aller Welt vor: „Flexibilität und Vielseitig- keit des Systems sind offen- sichtlich entscheidende Fak- toren für das große Interesse.
Bio-/Life Science, Materialfor- schung, Halbleiter- industrie, Solarzellenforschung – aus praktisch allen wichtigen Anwendungsgebieten kom- men Anfragen“, erläutert der Produktmanager Dr.
Daniel Kraft.
Mikrowelle beschleunigt Proteinhydrolyse Mikrowellen-Aufschlussgerät Discover ?? 119 ? CEM, Kamp-Lintfort, Tel.
02842/9644-0, Fax 9644-11, www.cem.de Der enzymatische Aufschluss ist ein wichtiger Schritt in der Probenvorbereitung zur Se- quenzanalyse von Proteinen.
Ein bekanntes Beispiel ist der Transferrin-Aufschluss.
Der klassische Aufschluss dauert 16 h, der mit Mikrowellenun- terstützung im Discover nur 10 min.
Zudem ist die Qualität des mikrowellenunterstützen Aufschlusses um 10 % besser als bei der konventionellen Methode.
Mit der Aminosäu- renanalyse (AAA) erfolgt die Quantifi zierung der einzelnen Aminosäuren der jeweiligen Probe.
Mit Hilfe der Mikro- wellentechnik können einige zusätzliche Vorteile bei dieser etablierten Arbeitsweise er- zielt werden: Der Zeitgewinn durch den Einsatz der Mikro- wellentechnik ist auch bei der Protein-Hydrolyse enorm.
Anstatt die Zersetzungsreak- tionen über Nacht zu betrei- ben, vermag die Mikrowelle in nur 15 min vergleichbare Ergebnisse zu erzielen.
Die Aufschlusseffi zienz wird erhöht.
Speziell bei hydropho- ben Proteinen wird der Auf- schluss unter Mikrowellenak- tivierung deutlich verbessert.
Es können in einem Lauf bis zu zehn Standard-HPLC-Au- tosampler-Vials (100...300 ?l) eingesetzt werden.
Alle 15 min können erneut zehn Pro- ben hydrolysiert und somit ein hoher Probendurchsatz reali- siert werden.