LABO September 2011 4 Zum Titelbild Mit Olympus können Sie auch virtuell arbeiten Das virtuelle Scanning-System VS120 Das virtuelle Scanning-System VS120 von Olympus zur Digitalisierung von Präparaten bei starker Vergrößerung OProduktsortimentesfürvirtuellesdes lympus stellt die neueste Version Mi- kroskopieren (VS) vor: das VS120.
Das Sys- tem kann einen Objektträger in weniger als zwei Minuten scannen und daraus ein „virtuelles Präparat“ erstellen, welches eine exakte Kopie des Originals darstellt.
Dieses lässt sich mithilfe einer intuitiv zu bedienenden grafi schen Benutzerober- fl äche auf einfache Weise erzeugen und untersuchen.
Das System bietet halbau- tomatische und manuelle Fokussiermodi für den Umgang mit problematischen Objekten.
Die Anwendung der neuen Sample Detection Mask für automa- tisches Scannen des Objektträgers führt zu schärferen Bildern und optimierten Arbeitsabläufen.
Das VS120 bietet die Möglichkeit, ganze Objektträgersamm- lungen zu digitalisieren um sie innerhalb des Labors, Unterrichtsraumes oder auch weltweit verfügbar zu machen, und eig- net sich damit hervorragend für die Ver- wendung in den Bereichen Forschung, Pathologie und Lehre.
Das VS120 von Olympus bietet dem Anwender eine Reihe neuer Funktionen, welche die digitale Aufnahme, Speiche- rung und Analyse von Objekten erleich- tern und beschleunigen.
Das System arbeitet extrem schnell: Ein Bereich von 15 x 15 mm wird mit einem 20x-Objek- tiv und einer Pixelaufl ösung von 0,345 ?m in etwa 90 Sekunden gescannt.
Die Feinheiten des Objektes werden dank der qualitativ hochwertigen UIS2-Optik von Olympus und spezifi scher Kamera- Algorithmen verstärkt und erhalten.
Die neue Sample Detection Mask nutzt eine schwellenwertbasierte Methode zum Entfernen kleiner Partikel und verbessert die Bildqualität, indem bei Verwendung automatischer Einstellungen die Scharf- einstellung präzise beibehalten wird.
Die Scanning-Betriebsarten Expert und Virtu- al Z ermöglichen die halbautomatische oder manuelle Fokuseinstellung und sor- gen auf diese Weise für mehr Flexibilität.
Für die Analyse virtueller Präparate mit mehreren Z-Stapeln kann ein einzelner Z-Stapel für die weitere Untersuchung extrahiert werden.
Mit dem neuen Frei- hand-Messwerkzeug lassen sich von je- dem Bild quantifi zierbare Daten generie- ren.
Für hohe Durchsätze bietet Olympus das VS120-L5 an, mit dem bis zu fünf Objektträger gleichzeitig gescannt wer- den können.
Für umfangreichere Samm- lungen ermöglicht das VS120-L100 das Scannen von bis zu 100 Slides in Abwe- senheit des Anwenders.
Ein eingebautes Strichcode-Lesegerät sorgt dafür, dass alle Objektträger genauestens verfolgt und katalogisiert werden.
Mit dem VS120 lassen sich Bilder un- abhängig vom Beleuchtungsverfahren aufnehmen.
Das System eignet sich für Hellfeld-, Phasenkontrast- und Mehr- kanal-Fluoreszenzmikroskopie (über das zusätzliche Fluoreszenz-Erweiterungs- modul).
Darüber hinaus verfügt die neue hochaufl ösende Kamera über drei vor- defi nierte Einstellungen, die das Scan- nen normaler, dunkler oder schwach gefärbter Objekte erleichtern bzw.
op- timieren.
Die erzeugten virtuellen Prä- parate können wie mit einem echten Mikroskop digital in Echtzeit untersucht werden, ohne dass dafür ein Instrument oder das Objekt selbst benötigt werden.
Für perfekte Wiedergabe sind alle Bilder farbprofi lkorrigiert.
Das System eignet sich für Standard- und Doppelobjektträ- ger und bietet höchste Genauigkeit und Flexibilität.
Mittels virtueller Mikroskopie können die von einem Objekt gewon- nenen Informationen über die einfach zu bedienende Upload-Schnittstelle des sicheren Netzwerksystems Net Image Server SQL gleichzeitig rund um die Welt weitergegeben werden.
Damit eignet sich das VS120 hervorragend für Fern- konsultationen während der Diagnosti- zierung von Krankheiten, die weltweite Zusammenarbeit im Forschungsbereich, die Archivierung von Objektträgern und die gemeinsame Nutzung von Daten in Unterrichtssituationen.
Olympus Deutschland GmbH, Wendenstrasse 14-18, 20097 Hamburg www.olympus.de – Email: [email protected] (Anzeige) ?? 26 ?