
LABO Oktober 2009 6 PANORAMA 80% Zeitersparnis bei Trockenmasse- bzw.
Aschebestimmung www.thgeyer.de Mehr Infos unter: Erstes Forum Elementaranalyse in Jena Am 3.
September lud Analytik Jena zum ersten Informations- forum Elementaranalyse ein.
Damit versammelte der Spe- zialist für Analysetechnik erst- mals Kunden aus den Berei- chen Petrochemie, Chemischer Industrie sowie aus der Wasser- und Umweltanalytik in diesem Rahmen in Jena.
In Vorträgen und praktischen Vorführungen stellten Produkt- und Applika- tionsspezialisten die aktuellen Analyse- und Automatisie- rungstrends 2009 vor: Die Ele- mentaranalysatoren multi EA® 5000 und multi EA® 4000 so- wie den AOX/TOX-Analysator multi X® 2500.
Im Mittelpunkt der Infor- mationsveranstaltung stan- den Automatisierungslösun- gen von Analytik Jena, so beispielsweise der Feststoff- probengeber des multi EA® 4000 zur automatisierten TOC/TIC-Bestimmung, der ein Novum unter den Elementar- analysatoren ist.
Beim multi X® 2500 interessierte insbe- sondere der Double-Furnace, der ohne Umbau mithilfe von Werkzeugen eine waagerech- te und senkrechte Bedienung ermöglicht.
Bei der multi X®-Serie und beim multi EA® 5000 ließen sich die Teilnehmer den Mul- ti-Matrix-Probengeber für die vollautomatische Bestimmung von festen und fl üssigen Pro- ben präsentieren.
„Damit spart man richtig Zeit ein“, sagte Torsten Olschewski, Lei- ter Vertrieb und Marketing des Bereichs „analytical solu- tions“ bei Analytik Jena.
Ein weiteres Highlight war die Demonstration der Multi- Element-Analyse.
„Der multi EA® 5000 ist der einzige seiner Art, der es Kunden derzeit ermöglicht, aus einer Probe gleich vier Elemente bestim- men zu können“, so Olschew- ski weiter.
In einer abschließenden Runde wurde über Techniken, Applikationen, Software-Lö- sungen und Hardware-Mate- rialien diskutiert.
„Das Forum Elementaranalyse soll zu ei- ner festen und regelmäßigen Plattform für unsere Kunden werden“, kündigte Torsten Olschewski an.
Hochaufl ösende Mikroskopie Carl Zeiss stellt noch in diesem Jahr eine neue Produktreihe für die hochaufl ösende Mikroskopie vor.
Anwender in der biomedizinischen Forschung erhalten durch die Kombina- tion zweier Verfahren mit ZEISS Mikroskopen die Möglich- keit, mit höchster Aufl ösung Objekte zu untersuchen.
Dabei handelt es sich um die Techniken HR-SIM (High Resolution Structured Illumination Microscopy – Hochaufl ösende Mi- kroskopie mit Strukturierter Beleuchtung) und PAL-M (Pho- toactivated Localization Microscopy – Lokalisationsmikros- kopie nach Photoaktivierung).
„Die beiden Verfahren – integriert in unsere anspruchs- vollen Mikroskopsysteme – erschließen unseren Kunden eine neue Dimension in der Fluoreszenzmikroskopie, die in allen biomedizinischen Forschungsdisziplinen neue Ansätze und Versuche ermöglicht“, sagt Dr.
Ulrich Simon, Geschäftsfüh- rer der Carl Zeiss MicroImaging GmbH.
„Wir sind sicher, dass die Anwender von ZEISS Mikroskopen mit diesen Technolo- gien auch weiterhin bahnbrechende Forschungsergebnisse erbringen können.“ Derzeit werden bereits zehn Mikros- kopsysteme mit den beiden Technologien in international renommierten Forschungslabors darauf getestet, ob sie den Anforderungen der Anwender entsprechen.
Eines der wichtigsten Merkmale von HR-SIM ist die Vergrö- ßerung der räumlichen Aufl ösung in allen drei Dimensionen, die durch die Projektion eines speziellen Beleuchtungsmus- ters auf die Probe erreicht wird.
Dabei sind Strukturen mit einer lateralen Aufl ösung von rund 120 nm mehrfarbig dar- stellbar.
Mit der Technik können die heute in der biomedi- zinischen Forschung üblichen Modellorganismen untersucht werden.
HR-SIM ist mit den Standardverfahren der Proben- präparation kompatibel.
Die Software für das Verfahren hat Carl Zeiss gemeinsam mit dem Wissenschaftler Dr.
Rainer Heintzmann vom Kings College in London entwickelt.
Mit dem Fluoreszenzverfahren PAL-M erreicht die Fluo- reszenzmikroskopie eine neue Dimension, da Zellstrukturen erstmals mit einer Aufl ösung von rund 20 nm beobachtet werden können.
Damit ist die Aufl ösung um eine Größen- ordnung höher als bei konventionellen Fluoreszenzverfah- ren.
Carl Zeiss hatte im Jahr 2007 von Dr.
Eric Betzig und Dr.
Harald Hess vom Janelia Farm Research Campus des Howard Hughes Medical Institutes in Virginia, USA, die Exklusiv- rechte für die Vermarktung von PAL-M erhalten.
Die hochaufl ösenden Verfahren HR-SIM und PAL-M wer- den zum Jahresende der Öffentlichkeit vorgestellt.
Watson-Marlow: neue Niederlassungen Die Watson-Marlow Pumps Group ist nun auch in Zürich und in Mexiko-Stadt vertre- ten.
Damit kann die Unter- nehmensgruppe ihren schwei- zer Kunden Direktlieferungen aus dem Werk im britischen Falmouth bieten, was die Transportkosten um 20 % senkt und die Lieferzeiten um sieben Tage reduziert.
Für Aufträge aus der Schweiz gilt: Lieferung am nächsten Tag.
Die Vertriebsabteilung von Watson-Marlow in Mexiko kümmert sich seit dem 1.
April um die starke Nachfrage nach Pumpenprodukten insbeson- dere im Bergbau.
Watson- Marlow S.
de R.L.
de C.V.
teilt sich die Räumlichkeiten mit dem Schwesterunternehmen Spirax Sarco Mexicana in Mexi- ko-Stadt.
Ein Montagewerk vor Ort ist geplant, doch zunächst bezieht Watson-Marlow S.
de R.L.
de C.V.
alle Produkte der Unternehmensgruppe von Watson-Marlow Inc.
und aus den Werken in Europa.
i LABOLABO