LABO Oktober 2009 21 Fachbeitrag in wenigen Arbeitsminuten pro Messung bedienen lassen.
Indirekte Messverfahren wie z.B.
die NIR-Spektrometrie oder Mikrowellenadsorption ermög- lichen tatsächlich kürzeste Be- stimmungszeiten, die Messung unmittelbar über dem Produkt- strom und damit die automa- tische Regelung des Prozesses.
Sie ermitteln die Feuchtigkeit jedoch indirekt, d.h.
über den Umweg einer physikalischen Messgröße.
Alle indirekten Ver- fahren müssen daher produkt- und oftmals sortenspezifi sch und sehr aufwendig kalibriert werden, d.h.
sie sind nur für Messungen an Produkten ge- eignet, die bezüglich ihrer che- mischen Struktur und physika- lischen Eigenschaften bekannt und homogen sind und über lange Zeit unverändert verarbei- tet werden.
So erschweren z.B.
Schwankungen in der Produkt- farbe, der Körnung, der Ober- fl ächenbeschaffenheit oder der Schüttdicke und -dichte eine ex- akte Messung.
Direkte Messverfahren wie z.B.
die Trockenschrankmetho- de oder die Mikrowellen-Trock- nung müssen nicht produkt- spezifi sch kalibriert werden und reagieren längst nicht so kritisch auf Veränderungen der Produkteigenschaften.
Proble- matisch ist die Zeitintensität der klassischen Analyse mit dem Tro- ckenschrank nach DIN.
Da das Ergebnis häufi g erst Stunden später nach Analysenbeginn vorliegt, können schnelle Ent- scheidungen und ein Eingreifen in die laufende Produktion nicht erfolgen.
Über den gesamten Feuchtebereich von 0,1...99,9 % gewährleisten der Mikrowellen- Schnellanalysator SMART 5TM und der Mikrowellen-Trocken- schrank SAM 255 von CEM bei typischen Trocknungszeiten von 2 min eine deutliche Analysen- zeitverkürzung bei gleichblei- bender analytischer Güte und stellen somit eine Alternative zur etablierten konventionellen Technik dar (Bild 1 und Bild 2).
Universelle Mikro- wellen-Bestimmung Die schnellste direkte Messme- thode für Feuchte und Feststoff ist die Mikrowellen-Trocknung.
Die Mikrowellenerwärmung stellt ei- nen Spezialfall des dielektrischen Erwärmens dar.
Im Gegensatz zur konvektiven Erwärmung (z.B.
im Trockenschrank oder auf Heiz- platten), bei der Wärmeenergie dem Probengut von außen durch Konvektion, Strahlung oder Lei- tung zugeführt und dann über dessen Wärmeleitfähigkeit in- nerhalb des Probengutes verteilt wird, entsteht die Wärme beim Flaschen in Edelstahl - endlich Schluss mit zerbrochenem Glas! Endlich gibt es sie, die unzerbrech- lichen Flaschen aus Edelstahl, GMP und pharmagerecht, zur Lagerung, als Pendelgebinde oder als Vorrats- behälter für Ihre Chemikalien.
Für den Transport ist kein besonderer Schutz durch eine Umverpackung notwendig und eine UN-Zulassung für den Gefahrguttransport können wir auch gleich mitliefern.
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