LABO Oktober 2009 10 schluss an das Gasversorgungs- system und die richtige Entnah- me sind wichtige Kenntnisse im Umgang mit Druckgasbehältern.
Anhand von Fallbeispielen wer- den mögliche Unfälle und deren Folgen aufgezeigt.
11:00 –11:40 Uhr, Vortragsraum 2: Dr.
Volker Lorbach, CS-Chroma- tographie Service GmbH: „C18 – und was dann? Grund- lagen und Einsatzgebiete von unterschiedlichen stationären Phasen in der HPLC“ Die meisten HPLC-Methoden werden auf C18-Phasen entwi- ckelt und auf Grund der breiten Anwendbarkeit auch auf diesen Phasen in die Routineanalytik transferiert.
Irgendwann stoßen aber auch klassische C18-Pha- sen an die Grenzen ihrer Mög- lichkeiten.
Meistens sucht der Anwender dann nach Phasen mit anderen Selektivitäten oder nach anderen Trennmechanis- men, die einem die Trennung aller Probenbestandteile er- möglicht.
An dieser Stelle sollen verschiedene stationäre Phasen aus der HPLC vorgestellt und ihre Anwendungsmöglichkeiten diskutiert werden.
Letztlich gibt es mit anderen Umkehrphasen, mit Normalphasen, HILIC-Pha- sen und Ionentauschern viele Alternativen zu C18.
11:30 –12:30 Uhr, Vortragsraum Alltech/Gilson: Dr.
Jochen Saar, Grace Davison Discovery Sciences: „Die MODcol® Multipacker® und SpringTM Column Technologie: Ein innovative Methode zum Packen von präparativen HPLC- Säulen mit sphärischen und irre- gulären Medien“ Eine der Herausforderungen beim Scale-up von chromato- graphischen Prozessen aus der Forschung in den Pilot- bzw.
Produktionsmaßstab ist die Op- timierung der Packprozedur für die Trennsäule.
In den frühen Stufen der Methodenentwick- lung kommen häufi g vorge- packte, semi-präparative Fertig- säulen zum Einsatz, wie sie von den meisten Herstellern von sta- tionären LC-Phasen angeboten werden.
Ab einer gewissen Stu- fe im Scale-up-Prozess wird es aus logistischen und kapazitiven Gründen jedoch nötig, die Säu- len vor Ort und im Rahmen des Produktionsprozesses zu packen.
Typischerweise wird dazu eine Prozess-Säule mit dynamisch axial komprimiertem Packungs- bett (DAC-Säule) eingesetzt.
Mit diesem DAC-Prinzip, bei dem das Packungsbett ständig aktiv unter mechanischem Druck ge- halten wird, lässt sich die Kanal- und Totvolumenbildung in der Packung beim LC-Betrieb sehr gut unterdrücken.
Bei Säulen, die lediglich nach einem sta- tischen Packprinzip (SAC) befüllt werden, führt die mit zuneh- mendem Säulendurchmesser ab- nehmende Bettstabilität zu un- robusten Aufreinigungen und kurzen Standzeiten.
Doch auch wenn die Phasenhersteller meist DAC-Packbedingungen für ihre Medien zur Verfügung stellen, so stehen die Endanwender letztlich doch vor dem Problem, dass sie in einem teuren und zeitaufwändigen Trial & Error Verfahren die optimalen Pack- bedingungen für ein gegebenes Media in ihrer individuellen DAC-Säule experimentell ermit- teln müssen.
Die MODcol® MultiPacker® und SpringTM Column Produkte sind eine robuste, skalierbare und einfach zu bedienende Kombination aus Packsystem und Säulenhardware, welche dem Kunden erlaubt, sämtliche Packparameter effektiv und einfach zu kontrollieren und damit hocheffektive Säulen für die Präp-LC mit den verschie- densten Mediatypen zu packen.
Das Funktionsprinzip und die Produktmerkmale werden in diesem Vortrag erläutert und es werden die Packresultate für verschiedene sphärische und ir- reguläre Medien (NP und RP) auf Silikabasis diskutiert.
11:45 –12:25 Uhr, Vortragsraum 1: Dieter Fink, Fink Chem+Tec: „Ritmo 05 – die Eleganz und Leichtigkeit einer Dosierung mit zwangsgesteuerte Ventiltech- nik“ Ritmo 05 Dosierpumpen sind spezialisierte, hochgenaue Do- sierpumpen für Labor, Verfah- rensoptimierung, Forschung und Entwicklung, aber auch für den industriellen Einsatz als Kleinstmengendosiergerät.
Sie vereinen eine hochwertige Voll-PTFE-Ausführung mit einer zwangsgesteuerten Ventiltech- nik und einem Schrittmotor- antrieb für variable Membran- bewegungen.
So erlaubt die ultimative Chemikalienbestän- digkeit von PTFE den Einsatz für nahezu alle aggressivsten Fluide, Gase oder Lösungsmittel mit hohen Dampfdruck.
Durch die zwangsgesteuerter Ventile sind die R05-Pumpen grund- sätzlich selbstansaugend und vakuumtauglich.
Pulsierende Fluidströme werden durch die Schrittmotorsteuerung geglät- tet.
Zusätzliche, übersichtlich an- geordnete Tastaturen ermögli- chen eine bisher nicht erreichte Funktionalität, u.a.
ein schnelles Befüllen oder Entleeren, Spülen, Rückfördern oder auch Sterili- sieren des Pumpenkopfes.
Mit der Return-Funktion können aggressive Fluidreste oder auch Produktschmelzen aus dem Do- siersystem oder der gesamten Apparatur in die Vorlage zurück gefördert werden.
Die Clean- Funktion erlaubt das gleichzei- tige Öffnen beider Ventile und somit das vollständige Spülen der Dosierstrecke von der Vor- lage bis zum Reaktionsgefäß, ohne die Dosierpumpe aus der Anlage nehmen zu müssen.
Mit sechs Baugrößen wird ein Dosierbereich von 3 ?l/min bis 250 ml/min umgesetzt.
Jeder Pumpentyp ist mit einem ex- trem breiten Einstellbereich von 1:1000 ausgestattet.
Bei wech- selnden Dosieraufgaben erübrigt sich ein Pumpenkopfwechsel oder der Kauf von zwei Pumpen.
In einer erweiterten Ausführung sind die Dosierpumpen auch mit beheizbaren oder kühlbaren Pumpenköpfen und externen SONDERTEIL LAB-SUPPLY RUHR Dr.
Volker Lorbach.
Dr.
Jochen Saar.
Dieter Fink.
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