Fachbeitrag tikel nur über einen der Flüsse berichtet, den Kalamas.
Der Kalamas hat eine Länge von ca.
115 km, das Einzugsge- biet beträgt 1747 km².
Der Kala- mas entspringt nördlich von Io- annina in der Nähe von Kalpaki und mündet ins Ionische Meer.
Zahlreiche Zufl üsse speisen den Hauptfl uss, von denen die sechs größten Flüsse, der Gor- mos, der Tiria, der Zalogitikos, der Smolitsas, der Kosovitikos und der Kalpakiotikos, in diese Untersuchung mit einbezogen wurden.
Neben diesen natür- lichen Zufl üssen wurde noch ein wichtiger künstlicher Zufl uss analysiert, der Abfl uss der kom- munalen Kläranlage der Stadt Ioannina.
Die Stadt mit unge- fähr 100000 Einwohnern ist die Hauptstadt der Region Epirus und liegt am Pamvotis-See.
Über einen langen Zeitraum hinweg wurde dieser mit den Abwäs- sern der Stadt belastet.
Um den See zu retten, wurde eine Klär- anlage gebaut.
Deren Abfl uss gelangt heute über einen ca.
10 km langen Weg in einen Vorfl u- ter.
Anschließend fl ießt er über den Nebenfl uss Smolitsas letzt- endlich in den Kalamas.
Seit der Abfl uss der Kläranlage der Stadt Ioannina in den Kalamas einge- leitet wird, erscheint der Fluss oft negativ in der Presse.
Bild 2 zeigt das Abwasser, bevor es in den Vorfl uter gelangt.
Ob die- se Einleitung belastend für das Ökosystem Kalamas ist, konn- te mit Hilfe von physikalischen Messungen und chemischen Analysen mit WTW-Geräten und sowie mit Diatomeenanalysen ermittelt werden.
50 ml Wasser reichen Die Probennahmen und die chemischen Analysen wurden über zwei Jahre hinweg durch- geführt.
Insgesamt wurden 28 Probennahmestellen am Fließ- gewässersystem Kalamas ange- fahren.
An jeder Probennah- mestelle wurden Wasser- und Diatomeenproben genommen, die physikalischen Parameter gemessen und zusätzlich die Si- tuation vor Ort dokumentiert.
Zur Messung der physikalischen Parameter wurde von WTW die Multisonde Multi 350i benutzt.
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