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Auf nach Bochum zur LAB-SUPPLY 2009 Ruhr
Am 11.11.2009 veranstalten die beiden Rheinländer Peter-Ralf Müller und Werner Zillger von der SUPPLY.info die LAB-SUPPLY 2009 Ruhr in Bochum. Am bisherigen Standort – dem Culimar im Chemiepark Marl und der Geburtsstätte der LAB-SUPPLY – wurde es zu eng. Die Veranstalter fanden im RuhrCongress Bochum rasch einen neuen Standort für die LAB-SUPPLY 2009 Ruhr, der regionale Fachmesse für Instrumentelle Analytik, Labortechnik und Biotechnologie/Life Sciences.














Wenn man vom Ruhrgebiet spricht, meint man einen der größten europäischen Wirtschaftsräume, im Wesentlichen gelegen zwischen den Flüssen Ruhr im Süden und Lippe im Norden und Osten sowie dem Rhein im Westen. Dieses Gebiet gehört zu den großen traditionellen Industrierevieren der Welt, zählt mit seinen 150 Jahren industriegeschichtlicher Entwicklung jedoch nicht zu den ältesten. In dieser Zeitspanne sind gigantische Industrieanlagen, Steinkohlezechen, Stahlwerke und Stahlschmieden, Kraftwerke, Raffinerien, Chemie-, Maschinenbau- und Autofabriken u.v.m. errichtet und immer wieder modernisiert worden. Mittlerweile hat sich die Region von der Dominanz alter industrieller Wirtschaftsstrukturen erheblich gelöst und beachtliche Dienstleistungszentren, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen geschaffen.
Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist die erste neu gegründete Universität in der Bundesrepublik und die Sechstgrößte. Sie integrierte als erste die Ingenieurwissenschaften auf einem Campus. Heute ist hier der Bologna-Prozess mit den gestuften Bachelor-/Master-Studiengängen soweit vorangeschritten wie nirgends in Deutschland.
Die Ruhr-Universität verfügt inzwischen über mehr als 85 Millionen Euro Drittmittel jährlich für Forschungsprojekte. Ein guter Teil davon stammt aus DFG- und EU-Mitteln. Die Ruhr-Universität legt dabei verstärkt Wert auf die Verbundforschung, die gerade in den Natur- und Ingenieurwissenschaften zunehmend Früchte trägt. Von der kontrollierten Wirkstoff-Freisetzung über Analysetechniken mit Biosensoren bis zu Methoden der Oberflächenbeschichtung reicht die Zusammenarbeit von Biologen, Medizinern, Psychologen, Chemikern und Neuroinformatikern.
Einen Blick in den interaktiven Chemieatlas Ruhrgebiet (www.chemieatlas.de) zeigt, dass die Anzahl der chemischen und chemienahen Industrien im Ruhrgebiet immer noch sehr hoch ist. Wahrscheinlich gibt es in keiner anderen Region Deutschlands eine so große Forschungs- und Entwicklungsdichte in Form von Laborstandorten, Forschungsinstituten und Hochschulfachbereichen wie im Ruhrgebiet. Das beste Kapital im internationalen Wettbewerb ist die Forschung.
Doch zurück zur LAB-SUPPLY: Wie inzwischen schon gewohnt werden auch in Bochum von den Ausstellern (ein Verzeichnis finden Sie auf den Seiten 14/15) nicht nur Geräte zum Anfassen präsentiert, sondern auch Fachvorträge gehalten. Die Fachvorträge sind kostenlos. Neu ist dieses Mal eine HPLC-Schulung der Fa. Bischoff für eine Schutzgebühr von 60 Euro incl. MwSt. Ebenso werden den Besuchern auf Wunsch wieder Teilnahmebescheinigungen ausgestellt, die für den Qualifizierungsnachweis u.a. für akkreditierte Laboratorien von Nutzen sein können.
Fachvorträge
(Stand 9. Oktober, Änderungen möglich, etliche weitere Fachvorträge sind noch in der Planung, Referent und/oder Thema standen zum Redaktionsschluss noch nicht 100%ig fest)
09:30 –10:15 Uhr, Vortragsraum 1:
Dr. Ute Beyer, Varian Deutschland GmbH:
„Welche Parameter beeinflussen die Lebensdauer von GC-Säulen?“
Die Lebensdauer einer GC-Säule ist für den Anwender von größter Bedeutung. Abgesehen von den Anschaffungskosten einer neuen Säule spielt auch der Zeitaufwand zum Wechseln der Säule bzw. die Ausfallzeit des Gaschromatographen eine wichtige Rolle, insbesondere beim Einsatz von GC/MS-Systemen. Eine qualitativ hochwertige Trennsäule ist ein guter Anfang, um eine lange Nutzungsdauer zu erreichen. Doch die beste Säule hält nur kurze Zeit, wenn man bestimmte Parameter nicht beachtet. Im Vortrag werden die verschiedenen Einflussfaktoren vorgestellt und Lösungen diskutiert.
09:30 –10:10 Uhr, Vortragsraum 2:
Dr. Gerald Degenhardt, DURATEC Analysentechnik GmbH:
„Automatisiertes Liquidhandling für Probenbearbeitung und Technikum“
Die Probenvorbereitung für instrumentelle Analysen ist oft aufwendig und zeitintensiv. Durch gezielten Einsatz von Modulen für das Liquidhandling, angesteuert und überwacht durch eine individuell anpassbare Software, können diese manuellen Vorgänge automatisiert werden. Hierdurch verbessert sich die Reproduzierbarkeit, das Fehlerpotenzial wird verringert und der Laborant kann sich anderen, wertvolleren Aufgaben widmen. Typische Anwendungen sind Verdünnen, Zugabe von Standards, pH-Anpassung, enzymatische Bestimmungen, Kinetik und Probenanreicherung. Die Methoden der Fluidik lassen sich auch auf die Automatisierung der Probenabarbeitung, Probennachbearbeitung und in der Verfahrenstechnik anwenden.
09:30 –12:00 Uhr, Schulungsraum Bischoff:
Dr. Stefan Lamotte, Bischoff Analysentechnik u. -geräte GmbH:
HPLC-Schulung Teil I: Grundlagen der HPLC
„Troubleshooting – die 10 häufigsten Fehler im HPLC-Labor und deren Vermeidung“
Diese HPLC-Basisschulung richtet sich an alle, die täglich HPLC anwenden. Im ersten Teil wird neben den Grundlagen der HPLC vor allem auf deren Verknüpfung mit der Praxis eingegangen und damit die Voraussetzung für eine erfolgreiche Fehlersuche geschaffen. Im Folgenden werden die häufigsten Fehler beim täglichen Arbeiten mit der HPLC aufgezeigt. Es wird beschrieben, wie man diese Fehler erkennen und vermeiden kann.
Der zweite Teil der Schulung ab 13:30 Uhr beschäftigt sich ausführlich mit dem Herz einer jeden flüssigchromatographischen Trennung, der HPLC-Säule. Es werden charakteristische Eigenschaften verschiedener Trennphasen vorgestellt und miteinander verglichen. Auf dieser Grundlage werden Strategien einer erfolgreichen Methodenentwicklung diskutiert und die phasenoptimierte Flüssigkeitschromatographie (POPLC®) als Methode zur Findung der idealen Trennsäule für jedes Trennproblem erläutert.
Kosten: Teil I und Teil II zusammen EUR 60,– incl. MwSt. sowie Schulungsunterlagen und Teilnahmezertifikat. Verbindliche Anmeldung bis spätestens 23. 10. 2009 unter http://www.bischoff-chrom.de/hplc-kurs-ls- 2009. Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 50.
10:15 –10:55 Uhr, Vortragsraum 1:
Volker Eckert, VWR International GmbH:
„Ultraschnelle Chromatographie mit niedrigen Drücken – reale Proben direkt injizieren“
UHPLC (Ultra High Performance Liquid Chromatography)-Anlagen und die dafür entwickelten partikulären High-Resolution-Säulen erfahren eine immer größere Verbreitung. Die Chance, die Laufzeit der Chromatogramme bis zu einem Faktor 10 zu verkürzen, wecken auch das Interesse von Anwendern, die reale und stark matrixbelastete Proben haben.
Wenn sich diese Anwendergruppe für ein UHPLC-System entscheidet und z.B. Bier, Cola, Urin, Sickerwässer etc. direkt auf partikuläre Sub-2-µm-Säulen injiziert, ergeben sich oft größere Probleme. Innerhalb kürzester Zeit steigt der Rückdruck, die Peaks werden breit und die Anlage schaltet wegen Überschreitung des Maximaldruckes ab. Es gibt aber eine Lösung: Monolithische Säulen mit 2 mm Innendurchmesser. Mit der Kombination UHPLC-System auf der einen und monolithischen Säulen mit kleinem Innendurchmesser auf der anderen Seite ist es möglich, die schnelle Chromatographie auch für reale und stark matrixbelastete Proben zu verwenden.
10:15 –10:55 Uhr, Vortragsraum 2:
Peter Fischer, PerkinElmer (Germany) GmbH:
„Neue Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Optimierung in der Gaschromatographie“
Vorstellung der neuen Swafer-Technologie von PerkinElmer in Kombination mit einer leistungsstarken Gaschromatographie und verschiedenen Aufgabetechniken.
10:30 – 11.15 Uhr, Vortragsraum Alltech/Gilson:
Stefan Karbstein, Gilson International:
„Von der semi- bis zur präparativen LC-Anlage“
In diesem Vortrag erfahren Sie alles über kundenorientierte Lösungen durch modulare Systemzusammenstellung.
11:00 –11:40 Uhr, Vortragsraum 1:
Dr. Michael Hanisch, MESSER GROUP GmbH:
„Sicherer Umgang mit Druckgasbehältern“
Inhalt des Vortrags ist der sichere Umgang mit Druckgasbehältern. In jedem Industriezweig ist der Umgang mit Gasen unter Druck Teil der täglichen Arbeit. Jedem Mitarbeiter sollte klar sein, dass er mit Gefahrgut umgeht. In dem Vortrag werden die gesetzlichen Grundlagen und Normen und ihre praktische Umsetzung behandelt. Die Kennzeichnung der Druckgasbehälter weist aufgrund der Farben der Flaschenschultern bereits auf das Gefahrenpotenzial hin. Das richtige Lagern der Behälter, der innerbetriebliche Transport, der Anschluss an das Gasversorgungssystem und die richtige Entnahme sind wichtige Kenntnisse im Umgang mit Druckgasbehältern. Anhand von Fallbeispielen werden mögliche Unfälle und deren Folgen aufgezeigt.
11:00 –11:40 Uhr, Vortragsraum 2:
Dr. Volker Lorbach, CS-Chromatographie Service GmbH:
„C18 – und was dann? Grundlagen und Einsatzgebiete von unterschiedlichen stationären Phasen in der HPLC“
Die meisten HPLC-Methoden werden auf C18-Phasen entwickelt und auf Grund der breiten Anwendbarkeit auch auf diesen Phasen in die Routineanalytik transferiert. Irgendwann stoßen aber auch klassische C18-Phasen an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Meistens sucht der Anwender dann nach Phasen mit anderen Selektivitäten oder nach anderen Trennmechanismen, die einem die Trennung aller Probenbestandteile ermöglicht. An dieser Stelle sollen verschiedene stationäre Phasen aus der HPLC vorgestellt und ihre Anwendungsmöglichkeiten diskutiert werden. Letztlich gibt es mit anderen Umkehrphasen, mit Normalphasen, HILIC-Phasen und Ionentauschern viele Alternativen zu C18.
11:30 –12:30 Uhr, Vortragsraum Alltech/Gilson:
Dr. Jochen Saar, Grace Davison Discovery Sciences:
„Die MODcol® Multipacker® und SpringTM Column Technologie: Ein innovative Methode zum Packen von präparativen HPLC-Säulen mit sphärischen und irregulären Medien“
Eine der Herausforderungen beim Scale-up von chromatographischen Prozessen aus der Forschung in den Pilot- bzw. Produktionsmaßstab ist die Optimierung der Packprozedur für die Trennsäule. In den frühen Stufen der Methodenentwicklung kommen häufig vorgepackte, semi-präparative Fertigsäulen zum Einsatz, wie sie von den meisten Herstellern von stationären LC-Phasen angeboten werden. Ab einer gewissen Stufe im Scale-up-Prozess wird es aus logistischen und kapazitiven Gründen jedoch nötig, die Säulen vor Ort und im Rahmen des Produktionsprozesses zu packen. Typischerweise wird dazu eine Prozess-Säule mit dynamisch axial komprimiertem Packungsbett (DAC-Säule) eingesetzt. Mit diesem DAC-Prinzip, bei dem das Packungsbett ständig aktiv unter mechanischem Druck gehalten wird, lässt sich die Kanal- und Totvolumenbildung in der Packung beim LC-Betrieb sehr gut unterdrücken. Bei Säulen, die lediglich nach einem statischen Packprinzip (SAC) befüllt werden, führt die mit zunehmendem Säulendurchmesser abnehmende Bettstabilität zu unrobusten Aufreinigungen und kurzen Standzeiten. Doch auch wenn die Phasenhersteller meist DAC-Packbedingungen für ihre Medien zur Verfügung stellen, so stehen die Endanwender letztlich doch vor dem Problem, dass sie in einem teuren und zeitaufwändigen Trial & Error Verfahren die optimalen Packbedingungen für ein gegebenes Media in ihrer individuellen DAC-Säule experimentell ermitteln müssen.
Die MODcol® MultiPacker® und SpringTM Column Produkte sind eine robuste, skalierbare und einfach zu bedienende Kombination aus Packsystem und Säulenhardware, welche dem Kunden erlaubt, sämtliche Packparameter effektiv und einfach zu kontrollieren und damit hocheffektive Säulen für die Präp-LC mit den verschiedensten Mediatypen zu packen. Das Funktionsprinzip und die Produktmerkmale werden in diesem Vortrag erläutert und es werden die Packresultate für verschiedene sphärische und irreguläre Medien (NP und RP) auf Silikabasis diskutiert.
11:45 –12:25 Uhr, Vortragsraum 1:
Dieter Fink, Fink Chem+Tec:
„Ritmo 05 – die Eleganz und Leichtigkeit einer Dosierung mit zwangsgesteuerte Ventiltechnik“
Ritmo 05 Dosierpumpen sind spezialisierte, hochgenaue Dosierpumpen für Labor, Verfahrensoptimierung, Forschung und Entwicklung, aber auch für den industriellen Einsatz als Kleinstmengendosiergerät. Sie vereinen eine hochwertige Voll-PTFE-Ausführung mit einer zwangsgesteuerten Ventiltechnik und einem Schrittmotorantrieb für variable Membranbewegungen. So erlaubt die ultimative Chemikalienbeständigkeit von PTFE den Einsatz für nahezu alle aggressivsten Fluide, Gase oder Lösungsmittel mit hohen Dampfdruck. Durch die zwangsgesteuerter Ventile sind die R05-Pumpen grundsätzlich selbstansaugend und vakuumtauglich. Pulsierende Fluidströme werden durch die Schrittmotorsteuerung geglättet.
Zusätzliche, übersichtlich angeordnete Tastaturen ermöglichen eine bisher nicht erreichte Funktionalität, u.a. ein schnelles Befüllen oder Entleeren, Spülen, Rückfördern oder auch Sterilisieren des Pumpenkopfes. Mit der Return-Funktion können aggressive Fluidreste oder auch Produktschmelzen aus dem Dosiersystem oder der gesamten Apparatur in die Vorlage zurück gefördert werden. Die Clean-Funktion erlaubt das gleichzeitige Öffnen beider Ventile und somit das vollständige Spülen der Dosierstrecke von der Vorlage bis zum Reaktionsgefäß, ohne die Dosierpumpe aus der Anlage nehmen zu müssen.
Mit sechs Baugrößen wird ein Dosierbereich von 3 µl/min bis 250 ml/min umgesetzt. Jeder Pumpentyp ist mit einem extrem breiten Einstellbereich von 1:1000 ausgestattet. Bei wechselnden Dosieraufgaben erübrigt sich ein Pumpenkopfwechsel oder der Kauf von zwei Pumpen. In einer erweiterten Ausführung sind die Dosierpumpen auch mit beheizbaren oder kühlbaren Pumpenköpfen und externen Heiz- und Doppelmantelschläuchen als komplexe, prozesssichere Systemlösung lieferbar.
Weltpremieren sind Membrandosierpumpen in Master-/ Slave-Vernetzung für absolut zeitsynchrone und mengenproportionale Dosierungen mehrerer Fluide in ein Reaktions- oder Mischprozess sowie Membrandosierpumpen mit mehr als zwei Ventilen als sogenannte Mehrkanaldosierpumpen für Probenahmen, Rückflußteilung oder Mehrfachdosierungen. Jedes Ventil kann in Abhängigkeit des Prozesses gesteuert werden.
13:00 –13:45 Uhr, Vortragsrraum Alltech/Gilson:
Stefan Karbstein, Gilson International:
„Liquid Handling – von der Pipette zum Roboter!“
Erfahren Sie mehr über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Gilson GX Liquid Handler Reihe sowie über die neue Variocoll Mikrobiologie-Nährmedien-Abfüllstation.
13:15 –13:55 Uhr, Vortragsraum 1:
Georg Brandl, WTW GmbH:
„pH-Messen in Theorie und Praxis“
Ausgehend von der Definition und Ursprung des Begriffs „pH“ wird zunächst die pH-Skala erklärt. Der Aufbau und die Funktionsweise von pH-Elektroden sowie das Messprinzip der Potentiometrie werden dargestellt. Beim Messen sind verschiedene Einflüsse der Temperatur zu beachten. Besonders wichtig dabei ist es zu wissen, was leistet die sogenannte „Temperaturkompensation“ und was nicht. In der Praxis kann die Nichtbeachtung der Temperatureinflüsse leicht zu Fehlmessungen oder Falschinterpretation der Messwerte führen. Typische Messprobleme z.B. durch Verschmutzungen werden erläutert und mögliche Problemlösungen vorgeschlagen. Unterschiedliche Elektrodenbauformen sind für unterschiedliche Applikationen geeignet. Hinweise zur Qualitätssicherung bei der pH-Messung werden gegeben, speziell in Hinsicht auf die verwendeten Pufferlösungen und die Kalibrierung/Justierung.
13:15 –13:55 Uhr, Vortragsraum 2:
Christel Kurowski, BÜCHI Labortechnik GmbH:
„Hochgeschwindigkeitsextraktion in der Rückstandsanalytik“
Die beschleunigte Lösungsmittelextraktion unter erhöh- tem Druck ist ein mittlerweile etabliertes Probenaufbereitungsverfahren, das in vielen Bereichen der Analytik eingesetzt wird. Typische Anwendungen finden sich in der Umwelt- oder Lebensmittelanalytik, z.B. bei der Extraktion von PAKs und PCBs aus Sedimenten oder bei der Extraktion von Pestiziden aus pflanzlichen Lebensmitteln.
Der SpeedExtractor E-914/E-916 eröffnet durch die parallele Arbeitsweise – es werden bis zu sechs Proben zeitgleich extrahiert – neue Möglichkeiten, den Probendurchsatz deutlich zu steigern. So kann die Zeit von der Probennahme bis zum Analysenergebnis deutlich verkürzt werden. Im Vortrag werden Grundlagen zum Verfahren, Geräteaufbau und Arbeitsablauf sowie typische Anwendungen vorgestellt.
13:30 –16:00 Uhr, Schulungsraum Bischoff:
Dr. Stefan Lamotte, Bischoff Analysentechnik u. -geräte GmbH:
HPLC-Schulung Teil II: Eigenschaften von HPLC-Phasen
„Methodenentwicklung in der HPLC – von den Grundlagen zur POPLC®“
14:00 –14:40 Uhr, Vortragsraum 1:
Ute Pfeifle-Tiller, Gilson International:
„Pipettieren wie ein Profi“
In diesem Vortrag erhalten Sie Tipps und Tricks rund um das Pipettieren, direkt vom Experten. Themen u.a.:
- Grundlagen – Funktionsweise einer Pipette.
- Wahl der richtigen Pipette.
- Pipettieren in der Praxis.
- Fehlereinflüsse auf die Messergebnisse: Pipettenspitze, Technik des Pipettierens, Umwelt, Anwender.
- Kalibration – richtig & präzise.
- Wartung – Reinigung der Pipette.
14:00 –15:00 Uhr, Vortragsraum Alltech/Gilson:
Andreas Floderer, Alltech Grom GmbH:
„Flash-Chromatographie – Workshop mit dem neuen Reveleris-System“
Die Flash-Chromatographie wird heute routinemäßig in vielen Syntheselabors eingesetzt, um schneller neue Produkte zu identifizieren und aufzureinigen. Zum Erfassen aller Komponenten eines solchen Rohextrakts ist man bisher limitiert auf UV-Detektion. Dabei wird übersehen, dass gerade Salze oder nicht UV-akive Komponenten die Mengenbilanz verändern können, was nachfolgende biologische Tests verfälscht. Wir haben ein bedienerfreundliches System entwickelt, welches alle Substanzen detektiert. Dabei wurde die UV-Detektion um die Lichtstreuung (ELSD) ergänzt.
14:45 –15:25 Uhr, Vortragsraum 1:
Burkhard Heinicke, SHP-Steriltechnik AG:
„Richtig Sterilisieren im Laborbereich“
Schwerpunkt des Vortrages:
- Richtiges Beladen des Autoklaven.
- Richtige Programmwahl.
- Programmabläufe.
- Problemfälle.
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