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LAB-SUPPLY, 12-2010
Online Exklusiv

LAB-SUPPLY 2011 Main

LAB-SUPPLY Besucher

Am 26. Januar ist es wieder soweit: Zum 3. Mal findet im Kultur- und Kongresszentrum Jahrhunderthalle in Frankfurt am Main die LAB-SUPPLY - regionale Fachmesse für Instrumentelle Analytik, Labortechnik und Biotechnologie/Life Sciences - statt. Der Eintritt ist frei und die Parkmöglichkeiten sind ausgeschildert. Wie auf allen bisherigen Veranstaltungen werden nicht nur Geräte zum Anfassen präsentiert, sondern auch Fachvorträge gehalten (siehe weiter unten). Auf Wunsch bekommen die Besucher Teilnahmebescheinigungen ausgestellt, die für den Qualifizierungsnachweis u.a. für akkreditierte Laboratorien von Nutzen sein können. Die Fachvorträge sind bis auf die Schulungen kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos (z.B. Ausstellerverzeichnis und Anfahrtsbeschreibung) finden Sie unter http://www.LAB-SUPPLY.info.

Fachvorträge:

08:30-11:00 Uhr, Referent: Dr. Michel Storck, Bischoff Analysentechnik und -geräte GmbH,Schulungsraum 3 Bischoff:

HPLC-Schulung Teil I (Schutzgebühr 60 EUR für gesamte Schulung Teil I+II mit ausführlichen Kursunterlagen! Zahlung und Anmeldung bei info@bischoff-chrom.de oder http://www.bischoff-chrom.de/hplc-kurs-labsupply-main-2011)

1. "Grundlagen der HPLC."

2. "Troubleshooting - die 10 häufigsten Fehler und deren Vermeidung."

09:00-11:00 Uhr, Referenten: Helmut Römer, Dr. Volker Lorbach, CS-Chromatographie Service GmbH, Schulungsraum 1 CS:

GC-Schulung Teil I (Schutzgebühr 60 EUR für gesamte Schulung Teil I+II mit ausführlichen Kursunterlagen!) Zahlung und Anmeldung bei http://www.cs-chromatographie.de/index.html?page=LABSUPPLY "

Grundlagen der Gas-Chromatographie"

1.1 Grundbegriffe der Chromatographie:

Was ist Chromatographie, chromatographische Methoden, theoretische Grundlagen. Das Chromatogramm: Retention, Kapazitätsfaktor.

Kenndaten: Trennzahl, Bodenzahl, Polarität, Auflösung, Symmetrie, Coating Efficiency.

1.2 Aufbau GC-Apparatur:

Gasversorgung: Gasleitungen, Gasreinigung.

Injektoren: Septa, Liner, Injektionssysteme Detektorsysteme.

09:30-10:10 Uhr, Referent: Dr. Jürgen Peters, SI-Analytics GmbH, Vortragsraum 4: "Die Titration, von den Grundlagen bis zum glaubhaften Ergebnis"

Der Vortrag beschreibt die Titration von den Grundlagen über die verschiedenen Anwendungen bis hin zur Bewertung des Ergebnisses. Die Titration ist eine Absolutmethode, die sich direkt auf die chemische Reaktion zurückführen lässt. Als Methode zur Gehaltsbestimmung von Haupt- und Nebenkomponenten ist sie im Labor weit verbreitet und bis heute nicht wegzudenken.

Moderne Titrationsysteme ermöglichen eine detaillierte Bewertung der Ergebnisse. Sie können nicht nur Ergebnisse anzeigen, sondern auch komplette Titrationskurven. Exporte in externe Auswerteprogramme ermöglichen Bewertungen von Ergebnissen um eine "Validierung" und damit Bewertung von Richtigkeit und "Genauigkeit" zu erreichen. Werkzeuge dafür sind Linearitätstests, Berechnung der relativen Standardabweichungen und z.B. die Wiederfindung von Reaktionskomponenten. In vielen Fällen ergeben schon einfache und schnelle Linearitätstests deutliche Hinweise auf systematische Fehler. Der Vortrag zeigt die richtige Arbeitsweise basierend auf den Grundlagen auf und gibt einfach umzusetzende Beispiele an, mit deren Hilfe ein Ergebnis glaubhaft dargestellt werden kann.

09:30-10:10 Uhr, Referent: Dr. Ute Beyer, SGE Europe, Vortragsraum 5:

"Fehlervermeidung in der GC - Was kann "schief gehen", bevor die Probe die Trennsäule erreicht?"

Man wundert sich oft, warum man trotz höchst empfindlicher Hightech-GC(MS)-Geräte nicht die erwarteten, einwandfreien Messergebnisse erhält. Stattdessen können Probleme wie Rauschen, Störpeaks, schlechte Empfindlichkeit, unreproduzierbare und unexakte Quantifizierung auftauchen. Die Säule wird dann häufig als erstes verdächtigt, doch meist ist sie eher die Leidtragende und nicht die Ursache der Probleme. Natürlich spielt die Probenvorbereitung auch eine wichtige Rolle, doch das ist diesmal nicht unser Thema. Im Vortrag geht es hauptsächlich um den Weg der Probe zur Trennsäule, denn hier sind es die kleinen Details, die über die Qualität der Messung entscheiden können.

09:30-10:10 Uhr, Referent: Dr. Dieter Franke, Siegwerk Druckfarben AG, Vortragsraum 6:

"Untersuchung von bedruckten Verpackungsfolien und zur Messung der Migration von niedermolekularen Substanzen aus Verpackungsstoffen"

Für Verpackungen mit direktem Lebensmittelkontakt gelten in der EU die Anforderungen der EU-Verordnung 1935/2004. Im Artikel 3 werden die allgemeinen Anforderungen aufgezeigt. Die wichtigste lautet sinngemäß, dass Materialien und Gegenstände so hergestellt sein müssen, dass ihre stofflichen Bestandteile unter den normalen und vorhersehbaren Verwendungsbedingungen nur in so kleinen Mengen migrieren, dass sie die Gesundheit nicht gefährden.

Dr. Dieter Franke referiert über eine labortechnische Vorrichtung, der Migrationszelle System Siegwerk ("Sieg-Mi-Flex"), welche den üblichen Laboralltag im Umgang mit Migrationsanalytik vereinfacht. Mit Hilfe dieser Migrationszellen kann eine Migrationsabschätzung von niedermolekularen Substanzen aus der Lebensmittelumverpackung schon an der fertigen Rollenware stattfinden. Durch die Flexibilität des Zellensystems können alle Arten von Mustern mit der richtigen Wahl des Lebensmittelsimulanz untersucht werden. Nach Präparation der Zellen und Lagerung in Abhängigkeit der EU-¬Regularien können die Simulanzlösungen direkt via geeigneter Analysenmethoden (GC/MS, HPLC-MS, HPLC-DAD oder DC) quantifiziert werden oder nach vorangegangener Probenaufkonzentrierung mittels SPE, SPME oder Rotationsverdampfung.

10:15-10:55 Uhr, Referent: Dr. Volker Lorbach, CS - Chromatographie Service GmbH, Vortragsraum 5:

"Wenn die "Anziehung" nicht reicht - HPLC von polaren Verbindungen auf C18-Phasen und Alternativen"

Die Umkehrphasen-(RP-)HPLC ist bei den meisten Anwendern die beliebteste Methode zur Trennung der Zielverbindungen. Grundlage für die Trennung sind dabei im wesentlichen Wechselwirkungen zwischen der unpolaren stationären Phase (z.B. C18) und unpolaren Bereichen der Analyten. Je polarer eine Substanz ist, desto schwächer werden die Wechselwirkungen und schließlich ist die Retention nicht mehr groß genug, um eine brauchbare Trennung zu erreichen. Spätestens jetzt muss man sich Gedanken über Modifikationen oder Alternativen machen.

Im Rahmen dieses Vortrages sollen verschiedene Möglichkeiten vorgestellt und diskutiert werden, die in einem solchen Fall zum Ziel führen können. (Stichworte: Wahl der mobilen Phase, HILIC, Ionenpaar-Chromatographie, Normalphase, Polymerphasen, Spezialphasen)

10:15-10:55 Uhr, Referent: Stefan Karbstein, Gilson International, Vortragsraum 6:

"Gilson PLC2020 - rein, schnell, klein. Von der analytischen zur präparativen HPLC per Knopfdruck"

In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Gilson Ihnen in Ihrer täglichen Laborarbeit die Aufreinigung von Substanzen per präparativer LC vereinfacht. Es wurde ein neues, platzsparendes und überaus einfach zu bedienendes System entwickelt, welches sowohl analytisch als auch präparativ bis 100 ml/min in der LC eingesetzt werden kann. Dank intuitiver Softwarebedienung mittels Touchscreens und eingebautem UV/Vis-Detektor können nun Auftrennungen ohne große Mühe von nahezu jedermann ausgeführt werden. Auch Flash-¬Aufreinigung ist mittels Adaptern möglich. Auf der LAB¬SUPPLY freuen wir uns über Ihren Besuch auf unserem Stand, wo wir dieses System ausstellen. Sie können sich vor Ort von der Leistungsfähigkeit der PLC2020 überzeugen.

11:00-11:40 Uhr, Referent: Dieter Fink, FINK CHEM + TEC, Vortragsraum 5:

"Ritmo 05 - die Eleganz und Leichtigkeit einer Dosierung mit zwangsgesteuerte Ventiltechnik"

Ritmo 05 Dosierpumpen sind spezialisierte, hochgenaue Dosierpumpen für Labor, Verfahrensoptimierung, Forschung und Entwicklung, aber auch für den industriellen Einsatz als Kleinstmengendosiergerät. Sie vereinen eine hochwertige Voll-PTFE-Ausführung mit einer zwangsgesteuerten Ventiltechnik und einem Schrittmotorantrieb für variable Membranbewegungen. Die ultimative Chemikalienbeständigkeit von PTFE erlaubt den Einsatz der R05-Dosierpumpen für nahezu alle aggressivsten Fluide, Gase. Durch die zwangsgesteuerten Ventile sind die R05-Pumpen grundsätzlich selbstansaugend, vakuumtauglich und für Lösungsmittel mit hohem Dampfdruck einsetzbar. Pulsierende Fluidströme werden durch die Schrittmotorsteuerung geglättet.

Zusätzliche, übersichtlich angeordnete Tastaturen ermöglichen eine bisher nicht erreichte Funktionalität. Mit der Return-Funktion können aggressive Fluidreste oder Produktschmelzen aus dem Dosiersystem oder der gesamten Apparatur in die Vorlage zurück gefördert werden. Die Clean-Funktion erlaubt das gleichzeitige Öffnen beider Ventile und somit das vollständige Spülen der Dosierstrecke von der Vorlage bis zum Reaktionsgefäß, ohne die Dosierpumpe aus der Anlage nehmen zu müssen.

Mit 6 Baugrößen wird ein Dosierbereich von 3 µl/min bis 360 ml/min umgesetzt, jeweils mit einem extrem breiten Einstellbereich von 1:1000. Bei wechselnden Dosieraufgaben erübrigt sich ein Pumpenkopfwechsel oder der Kauf von zwei Pumpen.

Weltpremieren sind Membrandosierpumpen mit Ausstoßzeiten bis zu acht Stunden für pulsationsfreie Dosierungen, aber auch Master-/Slave-Steuerungen für absolut zeitsynchrone und mengenproportionale Dosierungen mehrerer Fluide in ein Reaktions- oder Mischprozess sowie Dosierpumpen mit mehr als zwei Ventilen als so genannte Mehrkanaldosierpumpen für Probenahmen, Rückflussteilung oder Mehrfachdosierungen.

Alle Pumpengrößen sind auch mit beheizbaren oder kühlbaren Pumpenköpfen und externen Heiz- und Doppelmantelschläuchen als komplexe, prozesssichere Systemlösung lieferbar.

11:00-11:40 Uhr, Referent: Ute Pfeifle-Tiller, Gilson International, Vortragsraum 6:

"Pipettieren wie ein Profi"

In diesem Vortrag erhalten Sie Tipps und Tricks rund um das Pipettieren, direkt vom Experten. Themen u.a:

- Grundlagen - Funktionsweise einer Pipette.

- Wahl der richtigen Pipette.

- Pipettieren in der Praxis.

- Fehlereinflüsse auf die Messergebnisse: Pipettenspitze, Technik des Pipettierens, Umwelt, Anwender.

- Kalibration - Richtig & Präzise.

- Wartung - Reinigung der Pipette.

11:45-12:25 Uhr, Referent: Michael Neßwetha, Anton Paar Germany GmbH, Vortragsraum 6:

"Schnelle und Zuverlässige Konzentrationsbestimmung im Labor"

Der Vortrag beschreibt kurz die Grundlagen und Kenngrößen der Dichtemessung, zeigt auf, in welchen täglichen Situationen uns diese begegnen und in welchen unterschiedlichen Branchen die Dichtemessung ihren Einsatz findet. Er gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Methoden zur Dichtebestimmung, deren Ursprünge und Entwicklungen. Es folgt dann die Erklärung des schematischen Aufbaus des Biegeschwingermessprinzips. und wir beleuchten die einzelnen Messmethoden in Bezug auf Genauigkeit, Wiederholbarkeit, benötigtes Probenvolumen und zeitlichen Aufwand.

Im weiteren Verlauf des Vortags erläutern wir die Begriffe "Wahre Dichte", "Scheinbare Dichte" und "scheinbare relative Dichte" sowie die Begriffe Masse und Gewicht. Der letzte Block gibt einen Überblick über die modernen Messsysteme von Anton Paar mit entsprechenden Befüllsystemen sowie Beispielen von Sonderlösungen und Kombinationen mit anderen Messverfahren anhand von Beispielen.

12:30-13:10 Uhr, Referent: Dietmar Scheider, Delphin Technology AG, Vortragsraum 5:

"Anwendungen aus dem Bereich Labormesswerterfassung und -automatisierung mit den Expert Key-Geräten und der ProfiSignal-Software einfach und flexibel erstellen"

12:30-13:10 Uhr, Referent: Ralf Brehmer, KCL GmbH, Vortragsraum 6:

"Deine Hand - das wichtigste Werkzeug Deines Lebens. Chemikalienschutzhandschuhe, Materialien und Eigenschaften"

13:15-13:55 Uhr, Referent: Friedhelm Weichert, A1-ENVIROSCIENCES GMBH, Vortragsraum 5:

"Schutzmaßnahmen am Wägearbeitsplatz - Umgang mit kritischen Substanzen"

Bei dem Verwiegen von Gefahrstoffen ist der Personenschutz von hoher Bedeutung. In diesem Vortrag wird der Umgang mit Gefahrstoffen, speziell an der Analysenwaage, betrachtet und welche Schutzmaßnahmen konform zur Gefahrstoffverordnung und den da heraus resultierenden TRGS (Technische Regeln für Gefahrstoffe) im Labor umsetzbar sind. Der Spagat zwischen der Erhaltung der Waagenfunktionalitäten auf der einen und des Personenschutzes auf der anderen Seite werden anschaulich dargestellt.

13:15-13:55 Uhr, Referent: Wolfgang Schäfer, DURAN Group GmbH, Vortragsraum 6:

"Herstellung, Anwendung und Handhabung des DURAN® Laborglases"

Die DURAN Group gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Borosilikatglas, einem 1887 von Otto Schott erfundenen und 1938 unter dem Markennamen DURAN® angemeldeten Spezialglas. Bei der steten Weiterentwicklung der Herstellungs- und Bearbeitungstechniken wurde immer ein besonderes Augenmerk auf die Präzision und Qualität des DURAN® Laborglases gelegt. Aber auch um das Glas herum wurde in den letzten Jahren viel getan: Rührreaktor und modulare Anschluss-Systeme stehen hierfür exemplarisch.

In diesem Vortrag werden neben den besonderen Eigenschaften des DURAN® Laborglases die neuen Produkte vorgestellt. In der anschließenden Diskussionsrunde sind Fragen und Anregungen aus der täglichen Erfahrung mit unseren Produkten im Labor willkommen.

13:30-16:00 Uhr, Referenten: Helmut Römer, Dr.Volker Lorbach, CS-Chromatographie Service GmbH, Schulungsraum 1 CS:

GC-Schulung Teil II (Schutzgebühr 60 EUR für gesamte Schulung Teil I+II mit ausführlichen Kursunterlagen!) Zahlung und Anmeldung bei http://www.cs-chromatographie.de/index.html?page=LABSUPPLY

"Grundlagen der Gas-Chromatographie"

2.1 Die Trennsäule:

GC-Säulentypen: Gepackte GC-Säulen, Wide Bore Säulen, PLOT, WCOT; Vor- und Nachteile, Einsatzgebiete.

FS-Kapillarsäulen: Phasentechnologie, PEG- und Silikon-Phasen, MS-Phasen, chirale Phasen. Phasencharakterisierung: Retentionsindices, McReynolds-Konstanten.

2.2 GC in der Praxis:

Säuleneinbau, Vorsäulen, Säulenverbinder, Konditionierung, Lagerung, Haltbarkeit Säulenauswahl, Länge, Innendurchmesser, Filmdicke, Fast-GC Anwendungsbeispiele (Applikationen).

13:30-16:00 Uhr, Referent: Dr. Michel Storck, Bischoff Analysentechnik und -geräte GmbH, Schulungsraum 3 Bischoff:

HPLC-Schulung Teil II (Schutzgebühr 60 EUR für gesamte Schulung Teil I+II mit ausführlichen Kursunterlagen! Zahlung und Anmeldung bei info@bischoff-chrom.de oder http://www.bischoff-chrom.de/hplc-kurs-labsupply-main-2011

3. "Eigenschaften von HPLC-Trennphasen."

4. "Methodenentwicklung in der HPLC - von den Grundlagen zur POPLC®."

14:00-14:40 Uhr, Referent: Dr. Jürgen Peters, SI-Analytics GmbH, Vortragsraum 4:

"Die Titration, von den Grundlagen bis zum glaubhaften Ergebnis"

(Siehe Vortrag um 09:30 Uhr)

14:00-14:40 Uhr, Referent: Dr. Sascha Peter, Anton Paar Germany GmbH, Vortragsraum 5:

"Innovationen in der Mikrowellenunterstützten Synthese: Vom Milligramm-Maßstab bis ins Kilolabor am Beispiel der Pharmazeutischen Wertschöpfungskette"

Die mikrowellenunterstützte Synthese hat seit einigen Jahren ihren festen Platz sowohl im akademischen als auch im industriellen Syntheselabor. Verglichen mit der konventionellen Synthese erlaubt sie ein zeitsparendes Arbeiten in Verbindung mit erhöhten Umsätzen und Ausbeuten. Außerdem ist Upscaling in sehr weiten Bereichen ohne Änderung der Syntheseprotokolle bei gleichbleibenden Ausbeuten möglich.

Einige Innovationen von der komfortablen kombinatorischen Synthese im Mikrotiterplatten-Format (z.B. Generierung von Substanzbibliotheken) bis hin zur Synthese großer Wirkstoffmengen im Kilogramm-Maßstab mit einem neuartigen Batch-Reaktor (z. B. für präklinische Tests) werden am Beispiel der pharmazeutischen Wertschöpfungskette vorgestellt.

14:00-14:40 Uhr, Referent: Bernd Bletzinger, Analytik Jena AG, Vortragsraum 6:

"Mit allen Wassern gewaschen - TOC-Analysatoren für jede Anwendung!"

multi N/C® - die High Performance TOC-Analysatoren: Routinier und Spezialist für jede Applikation, insbesondere für pharmazeutische Anwendungen. Präzise, schnell und zuverlässig lassen sich die Parameter TOC, NPOC, POC, TC, TIC und TNb einfach messen. multi N/C® ist das ideale System für Routineanwendungen wie die Untersuchung von Trink- und Abwässern oder Spezialanwendungen wie die pharmazeutische Reinigungsvalidierung.

Die modulare Vielfalt und die umfangreiche Zubehörpalette garantieren jedem Anwender eine individuelle Anpassung an die jeweiligen Anforderungen. Durch die schnelle Betriebsbereitschaft, ein einfaches Handling sowie langlebige Bauteile ist jedes Modell der Serie ein optimaler Partner in der täglichen Praxis.

Folgende Analysatoren sind in der Serie erhältlich:

multi N/C® 2100 - Kompakt und universell für die Umweltanalytik.

multi N/C® 3100 - Das Multitalent für nahezu alle TOC-Anwendungen.

multi N/C® UV HS - Extrem nachweisstark auch bei komplizierten Matrices.

multi N/C® pharma mit zwei Modellen:

multi N/C® pharma HT und multi N/C® pharma UV - Prädestiniert für pharmazeutische Anwendungen.

multi N/C® Serie:

- Großer Messbereich - auch ohne Probenverdünnung: präzise Detektion durch den hochwertigen Focus Radiation NDIR-Detektor® (FR NDIR-Detektor) für TOC, Chemolumineszenzdetektor (CLD) oder solid state Chemodetektor (ChD) für TNb.

- VITA® Flow Management System: für stabile Geräteperformance und hoch reproduzierbare Analyseresultate.

- Easy Cal®: einfachste Kalibrierung mit nur einem Standard für unterschiedlichste Anwendungen, Langzeitstabilität inklusive

- Auto-protection: effektive Messgasreinigung und Überwachung schützen hochwertige Systemkomponenten.

- Zuverlässige Oxidation: Hochtemperaturverbrennung (bis zu 950 ºC) oder High Power UV-Reaktor.

- Variable Injektionstechniken: ventilfreie Direktinjektion oder Fließinjektion.

- Variable Injektionsvolumina.

- TC, TOC, TIC, NPOC und NPOC plus, POC, TNb: vielfältige Parameterbestimmung.

- Geeignet zur simultanen TNb-Bestimmung.

- Feststoffanalytik auf höchstem Niveau: Double Furnace Technik - die ideale Kombination für Wasser- und Feststoffproben ohne zusätzlichen Ofen.

- Self Check System (SCS): für optimale Betriebs- und Analysesicherheit.

- Automatisierung und Modulares Prinzip: Analysator- und Zubehörvielfalt zugeschnitten auf Ihre Anwendung.

14:45-15:25 Uhr, Referent: Dr. Michael Hanisch, Messer Group GmbH, Vortragsraum 6:

"Sicherer Umgang mit Druckgasbehältern - Vorschriften und Fallbeispiele" Inhalt des Vortrags ist der sichere Umgang mit Druckgasbehältern. In jedem Industriezweig ist der Umgang mit Gasen unter Druck Teil der täglichen Arbeit. Jedem Mitarbeiter sollte klar sein, dass er mit Gefahrgut umgeht.

In dem Vortrag werden die gesetzlichen Grundlagen und Normen und ihre praktische Umsetzung behandelt. Die Kennzeichnung der Druckgasbehälter weist aufgrund der Farben der Flaschenschultern bereits auf das Gefahrenpotenzial hin. Das richtige Lagern der Behälter, der innerbetriebliche Transport, der Anschluss an das Gasversorgungssystem und die richtige Entnahme sind wichtige Kenntnisse im Umgang mit Druckgasbehältern. Anhand von Fallbeispielen werden mögliche Unfälle und deren Folgen aufgezeigt.

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