LAB-SUPPLY 2011 Rhein
Am Mittwoch den 16. März ist es wieder soweit: Zum 4. Mal findet im Agamsaal im Forum Leverkusen die LAB-SUPPLY - regionale Fachmesse für Instrumentelle Analytik, Labortechnik und Biotechnologie/Life Sciences - statt. Der Eintritt ist wie immer frei und die Parkmöglichkeiten zum Parkhaus vom Forum Leverkusen sind ausgeschildert. Wie auf allen bisherigen Veranstaltungen werden auch dieses Mal nicht nur viele Geräte der verschiedensten Art zum Anfassen präsentiert, sondern auch Fachvorträge (siehe unten) gehalten. Auf Wunsch bekommen die Besucher Teilnahmebescheinigungen ausgestellt, die für den Qualifizierungsnachweis u.a. für akkreditierte Laboratorien von Nutzen sein können. Weitere Infos (z.B. Anfahrtsbeschreibung) finden Sie unter http://www.LAB-SUPPLY.info. Der Besuch der Vorträge ist ebenfalls kostenlos und eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich. Nur für die Schulungen wird eine Schutzgebühr erhoben und um eine vorherige Anmeldung gebeten.
Fachvorträge
(Stand 7. Februar, Änderungen sind noch möglich)
09:00-11:30 Uhr, Referent: Dr. Michel Storck, Bischoff Analysentechnik und -geräte GmbH,
Schulungsraum D Bischoff:
HPLC-Schulung Teil I (Schutzgebühr 60 EUR für gesamte Schulung Teil I+II mit ausführlichen Kursunterlagen! Zahlung und Anmeldung bei info@bischoff-chrom.de oder weitere Infos unter
http://www.bischoff-chrom.de)
1. "Grundlagen der HPLC."
2. "Troubleshooting - die 10 häufigsten Fehler und deren Vermeidung."
09:00-11:00 Uhr, Referenten: Helmut Römer, Dr. Volker Lorbach, CS-Chromatographie Service GmbH, Schulungsraum E CS:
GC-Schulung Teil I (Schutzgebühr 60 EUR für gesamte Schulung Teil I+II mit ausführlichen Kursunterlagen!) Zahlung und Anmeldung bei http://www.cs-chromatographie.de/index.html?page=LABSUPPLY
"Grundlagen der Gas-Chromatographie"
1.1 Grundbegriffe der Chromatographie:
Was ist Chromatographie, chromatographische Methoden, theoretische Grundlagen.
Das Chromatogramm: Retention, Kapazitätsfaktor.
Kenndaten: Trennzahl, Bodenzahl, Polarität, Auflösung, Symmetrie, Coating Efficiency.
1.2 Aufbau GC-Apparatur:
Gasversorgung: Gasleitungen, Gasreinigung.
Injektoren: Septa, Liner, Injektionssysteme Detektorsysteme.
09:30-10:10 Uhr, Referent: David Müller, Anton Paar Germany, Clubraum F:
"Schnelle und zuverlässige Konzentrationsbestimmung im Labor"
Der Vortrag soll zeigen welche Möglichkeiten der schnellen Konzentrationsbestimmung bestehen. Es wird auf die Themen Dichtemesstechnik, deren Grundlagen, optische Messverfahren und Kombinationsmessplätze mit Automatisierung eingegangen.
09:30-10:10 Uhr, Referent: Dr. Ute Beyer, SGE Europe, Vortragsraum A:
"Fehlervermeidung in der GC - Was kann "schief gehen", bevor die Probe die Trennsäule erreicht?"
Man wundert sich oft, warum man trotz höchst empfindlicher Hightech-GC(MS)-Geräte nicht die erwarteten, einwandfreien Messergebnisse erhält. Stattdessen können Probleme wie Rauschen, Störpeaks, schlechte Empfindlichkeit, unreproduzierbare und unexakte Quantifizierung auftauchen. Die Säule wird dann häufig als erstes verdächtigt, doch meist ist sie eher die Leidtragende und nicht die Ursache der Probleme. Natürlich spielt die Probenvorbereitung auch eine wichtige Rolle, doch das ist diesmal nicht unser Thema. Im Vortrag geht es hauptsächlich um den Weg der Probe zur Trennsäule, denn hier sind es die kleinen Details, die über die Qualität der Messung entscheiden können.
09:30-10:10 Uhr, Referent: Dr. Volker Lorbach, CS - Chromatographie Service GmbH, Vortragsraum B:
"Die HPLC-Säule und ihre Nachbarn - Problem- und Fehlerpotenziale von Injektor bis Detektor
09:30-10:10 Uhr, Referent: Dieter Fink, FINK CHEM + TEC, Vortragsraum Kino:
"Ritmo 05 - die Eleganz und Leichtigkeit einer Dosierung mit zwangsgesteuerte Ventiltechnik"
Ritmo 05 Dosierpumpen sind spezialisierte, hochgenaue Dosierpumpen für Labor,
Verfahrensoptimierung, Forschung und Entwicklung, aber auch für den industriellen Einsatz als Kleinstmengendosiergerät. Sie vereinen eine hochwertige Voll-PTFE-Ausführung mit einer zwangsgesteuerten Ventiltechnik und einem Schrittmotorantrieb für variable Membranbewegungen. Die ultimative Chemikalienbeständigkeit von PTFE erlaubt den Einsatz der R05-Dosierpumpen für nahezu alle aggressivsten Fluide, Gase. Durch die zwangsgesteuerten Ventile sind die R05-Pumpen grundsätzlich selbstansaugend, vakuumtauglich und für Lösungsmittel mit hohem Dampfdruck einsetzbar. Pulsierende Fluidströme werden durch die Schrittmotorsteuerung geglättet.
Zusätzliche, übersichtlich angeordnete Tastaturen ermöglichen eine bisher nicht erreichte Funktionalität. Mit der Return-Funktion können aggressive Fluidreste oder Produktschmelzen aus dem Dosiersystem oder der gesamten Apparatur in die Vorlage zurück gefördert werden. Die Clean-Funktion erlaubt das gleichzeitige Öffnen beider Ventile und somit das vollständige Spülen der Dosierstrecke von der Vorlage bis zum Reaktionsgefäß, ohne die Dosierpumpe aus der Anlage nehmen zu müssen.
Mit 6 Baugrößen wird ein Dosierbereich von 3 µl/min bis 360 ml/min umgesetzt, jeweils mit einem extrem breiten Einstellbereich von 1:1000. Bei wechselnden Dosieraufgaben erübrigt sich ein Pumpenkopfwechsel oder der Kauf von zwei Pumpen.
Weltpremieren sind Membrandosierpumpen mit Ausstoßzeiten bis zu acht Stunden für pulsationsfreie Dosierungen, aber auch Master-/Slave-Steuerungen für absolut zeitsynchrone und mengenproportionale Dosierungen mehrerer Fluide in ein Reaktions- oder Mischprozess sowie Dosierpumpen mit mehr als zwei Ventilen als so genannte Mehrkanaldosierpumpen für Probenahmen, Rückflussteilung oder Mehrfachdosierungen. Alle Pumpengrößen sind auch mit beheizbaren oder kühlbaren Pumpenköpfen und externen Heiz- und Doppelmantelschläuchen als komplexe, prozesssichere Systemlösung lieferbar.
10:15-10:55 Uhr, Referent: Dipl.-Ing. Armin Lepkojus, Bronkhorst Mättig GmbH, Vortragsraum A:
"Bronkhorst CORI-TECH Coriolis-Massedurchflussmesser und -regler, Produktserie mini CORI-FLOW, für Gase und Flüssigkeiten"
Messprinzip der Bronkhorst CORI-TECH Coriolis-Massedurchflussmesser und -regler mini CORI-FLOW® Kompakter Aufbau, Technische Merkmale, Vorzüge, Grenzen der Einsetzbarkeit.
Integrierte Dichte- und Temperaturmessung.
Kundenseitige freie Skalierbarkeit des Messbereichs.
Kommunikationsschnittstellen.
Hohe Wiederholgenauigkeit bei kontinuierlicher Messung und Regelung wie auch bei batchweiser Dosierung.
10:15-10:55 Uhr, Referent: Dipl.-Ing. Rene Bleich, TECTRION GmbH, Vortragsraum B:
"DKD-Kalibrierung von Labor- und Analysenwaagen - Baustein für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess"
Als Mitglied des Deutschen Kalibrierdienstes stellt das Kalibrierlaboratorium des Industriedienstleisters TECTRION offizielle DKD-Kalibrierzertifikate für elektronische Waagen aus. Bei der Gewichtsermittlung führen nur präzise Messergebnisse zu den richtigen Interpretationen in Forschung und Entwicklung und sind Voraussetzung für eine optimierte Prozessführung und verlässliche Qualitätskontrolle.
In dem Vortrag werden Ihnen wichtige Begriffe rund um das Kalibrieren erläutert und die Voraussetzungen zur Aufnahme in den Deutschen Kalibrierdienst (DKD) beschrieben. Sie lernen die Vorgehensweise bei der DKD-Kalibrierung von Waagen kennen und erhalten Tipps zum richtigen Umgang mit Waagen und Prüf-Gewichtsstücken. Über die Themen Messunsicherheit und Statistik bekommen Sie die Gelegenheit, Ergebnisse aus Kalibrierungen besser zu interpretieren. Die Festlegung von Prüfhäufigkeiten leitet die anschließende freie Fragen- und Diskussionsrunde ein.
10:15-10:55 Uhr, Referent: Dr. Torsten Beyer, ANALYTIK NEWS, Vortragsraum Kino:
"Das Internet als Hilfsmittel bei der Karriereplanung: Tipps und Fallstricke"
Das Internet eröffnet für die Stellensuche ganz neue Perspektiven. Blieb in den 90er Jahren nur das Studium von Tageszeitungen, Beziehungen oder die Blindbewerbung, so stehen Absolventen und Wechselwilligen heute zahlreiche Hilfsmittel zur Verfügung wie beispielsweise Online-Stellenmärkte, Firmenwebseiten, Soziale Netzwerke oder die eigene Bewerbungshomepage.
Der Vortrag zeigt die aktuellen Möglichkeiten auf, gibt Tipps zur richtigen Nutzung der unterschiedlichen Dienste und beleuchtet auch die Probleme, die bei der Nutzung von Online-Portalen und sozialen Netzwerken entstehen können.
11.00-11.40 Uhr, Referent: Jürgen Bitterlich, Thermo Fisher Scientific, Clubraum C
"FTIR-Analytik leicht gemacht - Neue Einsatzmöglichkeiten und Neuigkeiten in der Multi-Komponenten-Interpretation (mit Demo am FTIR-Model Nicolet iS5)"
Das Nicolet¿ iS¿5 setzt als kompaktes FTIR-Laborgerät neue Maßstäbe und hält dank seiner hohen Leistungsfähigkeit dem Vergleich mit High-End-Spektrometern stand. Der offen konstruierte Probenraum bietet Platz für eine Vielzahl an Probenzubehör und wird mit der preisgekrönten OMNIC Software geliefert. Das Gerät ermöglicht durch das neue iD Probenzubehör und der OMNIC Specta Softwarelösung zur Identifikation von Rohmaterialien, Verunreinigungen und Gemischen eine ganz neue Art der Anwendung. OMNIC Specta bietet innovative Identifikations- und Interpretationswerkzeuge, einzigartiges Expertenwissen und eine moderne Benutzeroberfläche für den Analytiker von heute. Die zum Patent angemeldete Mehrkomponentensuche und die Verunreinigungssuche ermöglichen die Identifikation von Beimengungen in Mischungen ohne langwierige Spektrenbearbeitung wie bei herkömmlichen Such- und Subtraktionssprozessen erforderlich.
11:00-11:40 Uhr, Referent: Dr. Alfred Kremer, a1-envirosciences GmbH, Vortragsraum A
"Feststoffe in der IC? - Verbrennungsaufschluss mit Kopplung an die Ionenchromatographie"
11:00-11:40 Uhr, Referent: Marc Sommer, asecos GmbH, Vortragsraum B
Experimentalvortrag zur Veranschaulichung von Risiken und zur Sensibilisierung für Präventionsmaßnahmen im Umgang mit Gefahrstoffen in Industrie, Werkstatt und Labor."
11:00-11:40 Uhr, Referent: Georg Brandl, WTW GmbH, Vortragsraum Kino:
"pH-Messen in Theorie und Praxis"
Ausgehend von der Definition und Ursprung des Begriffs "pH" wird zunächst die pH-Skala erklärt. Der Aufbau und die Funktionsweise von pH-Elektroden sowie das Messprinzip der Potentiometrie werden dargestellt. Beim Messen sind verschiedene Einflüsse der Temperatur zu beachten. Besonders wichtig dabei ist es zu wissen, was die sogenannte "Temperaturkompensation" leistet und was nicht. In der Praxis kann die Nichtbeachtung der Temperatureinflüsse leicht zu Fehlmessungen oder Falschinterpretation der Messwerte führen. Typische Messprobleme, z.B. durch Verschmutzungen werden erläutert und mögliche Problemlösungen vorgeschlagen. Unterschiedliche Elektrodenbauformen sind für unterschiedliche Applikationen geeignet. Hinweise zur Qualitätssicherung bei der pH-Messung werden gegeben, speziell in Hinsicht auf die verwendeten Pufferlösungen und die Kalibrierung/Justierung.
11:00-11:40 Uhr, Referent: Andreas Floderer, Grace, Clubraum F:
"Aktuelle Trends in der Flashchromatographie"
Dem Synthesechemiker stehen heute vielfältige Trenntechniken zur Aufarbeitung seiner Produkte zur Verfügung, unter denen die Chromatographie eine der leistungsfähigsten ist. Zur Aufarbeitung von Rohprodukten bietet sich aufgrund ihrer hohen Beladbarkeit die Niederdruckchromatographie an. Sie wird heute in vielen Labors routinemäßig in Form der manuellen Säulenchromatographie oder automatisierten Flashchromatographie eingesetzt. Ziel ist dabei die Detektion und Fraktionierung aller Komponenten und gegebenenfalls die anschließende Bestimmung der biologischen Aktivität der Zielmoleküle.
Die Flash-Instrumente sind hier seit einigen Jahren etabliert. Die Detektion und Fraktionierung erfolgt auf der Basis von UV-Signalen. Damit lassen sich Substanzen mit chromophoren Gruppen empfindlich detektieren. Diese Detektionsmethode findet ihre Grenzen, wenn nicht-chromophore Substanzen fraktioniert oder UV-aktive Lösemittel eingesetzt werden sollen.
Abhilfe kann hier das von GRACE DS entwickelte Reveleris Flash-System mit einem universellen, integrierten Lichtstreudetektor (ELSD) schaffen. Die Möglichkeiten der Detektion und Fraktionierung werden spürbar erweitert. Die kompakte Bauweise und die erhöhte Sicherheit im Umgang mit Lösemitteln zeichnen das Reveleris Flash-System aus. Zudem hat es eine schnell erlernbare Software und ist bedienerfreundlich.
11:45-12:25 Uhr, Referent: Dr. Andreas Schreiber, SI Analytics GmbH, Vortragsraum A:
"Titration - eine Methode von "Anno Dazumal" hat viel Neues zu bieten"
Die Grundlagen der Titration als analytische Absolutmethode werden vermittelt und anhand von konkreten Beispielen aus der Praxis wird auf Applikationen und Möglichkeiten der Optimierung von Analysen eingegangen. Methoden der elektrochemischen Indikation (Potentiometrie, Karl-Fischer-Titration etc.) werden betrachtet und einzelne Titrationsparameter in ihrer Bedeutung und Auswirkung auf die Genauigkeit und Schnelligkeit von Analysenergebnissen erklärt. Aspekte der Qualitätssicherung, die Auswertung von Titerstellungen sowie die Bewertung von Titrationsergebnissen stellen wichtige Punkte dar, auf die im Verlauf der Präsentation eingegangen wird.
11:45-12:25 Uhr, Referent: Christian Schedel, Air Liquid Deutschland GmbH, Vortragsraum B:
"Gesetzeskonforme Entsorgung von Druckgasen"
11:45-12:25 Uhr, Referent: Wolfgang Schäfer, DURAN Group GmbH, Vortragsraum 6:
"Herstellung, Anwendung und Handhabung des DURAN® Laborglases"
Die DURAN Group gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Borosilikatglas, einem 1887 von Otto Schott erfundenen und 1938 unter dem Markennamen DURAN® angemeldeten Spezialglas. Bei der steten Weiterentwicklung der Herstellungs- und Bearbeitungstechniken wurde immer ein besonderes Augenmerk auf die Präzision und Qualität des DURAN® Laborglases gelegt. Aber auch um das Glas herum wurde in den letzten Jahren viel getan: Rührreaktor und modulare Anschluss-Systeme stehen hierfür exemplarisch.
In diesem Vortrag werden neben den besonderen Eigenschaften des DURAN® Laborglases die neuen Produkte vorgestellt. In der anschließenden Diskussionsrunde sind Fragen und Anregungen aus der täglichen Erfahrung mit unseren Produkten im Labor willkommen.
11:45-12:25 Uhr, Referent: Dr. Wolf-Dieter Beinert, VWR International, Clubraum F:
"Chromaster - das neue VWR-Hitachi HPLC-System: Höchstleistung und einfache Bedienung für die konventionelle HPLC in Verbindung mit OpenLab CDS, EE, der neuen Softwareplattform für die Chromatographie."
12:30-13:10 Uhr, Referent: Stefan Karbstein, Gilson International, Vortragsraum A:
"Gilson PLC2020 - rein, schnell, klein. Von der analytischen zur präparativen HPLC per Knopfdruck"
In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Gilson Ihnen in Ihrer täglichen Laborarbeit die Aufreinigung von Substanzen per präparativer LC vereinfacht. Es wurde ein neues, platzsparendes und überaus einfach zu bedienendes System entwickelt, welches sowohl analytisch als auch präparativ bis 100 ml/min in der LC eingesetzt werden kann. Dank intuitiver Softwarebedienung mittels Touchscreens und eingebautem UV/VIS-Detektor können nun Auftrennungen ohne große Mühe von nahezu jedermann ausgeführt werden. Auch Flash-Aufreinigung ist mittels Adaptern möglich. Auf der LAB-SUPPLY freuen wir uns über Ihren Besuch auf unserem Stand, wo wir dieses System ausstellen. Sie können sich vor Ort von der Leistungsfähigkeit der PLC2020 überzeugen.
12:30-13:10 Uhr, Referentin: Dr. Ulrike Jegle, Agilent Sales and Services GmbH, Vortragsraum B
"Säulenoptionen für die U/HPLC und ihr erfolgreicher Praxiseinsatz - Poroshell 120, RRHD und RRHT Säulen"
12.30-13.10 Uhr, Referent: Bernd Bletzinger, Analytik Jena AG, Clubraum F:
"Mit allen Wassern gewaschen - TOC-Analysatoren für jede Anwendung!"
multi N/C® - die High Performance TOC-Analysatoren: Routinier und Spezialist für jede Applikation, insbesondere für pharmazeutische Anwendungen. Präzise, schnell und zuverlässig lassen sich die Parameter TOC, NPOC, POC, TC, TIC und TNb einfach messen. multi N/C® ist das ideale System für Routineanwendungen wie die Untersuchung von Trink- und Abwässern oder Spezialanwendungen wie die pharmazeutische Reinigungsvalidierung.
Die modulare Vielfalt und die umfangreiche Zubehörpalette garantieren jedem Anwender eine individuelle Anpassung an die jeweiligen Anforderungen. Durch die schnelle Betriebsbereitschaft, ein einfaches Handling sowie langlebige Bauteile ist jedes Modell der Serie ein optimaler Partner in der täglichen Praxis.
Folgende Analysatoren sind in der Serie erhältlich:
multi N/C® 2100 ¿ Kompakt und universell für die Umweltanalytik.
multi N/C® 3100 ¿ Das Multitalent für nahezu alle TOC-Anwendungen.
multi N/C® UV HS ¿ Extrem nachweisstark auch bei komplizierten Matrices.
multi N/C® pharma mit zwei Modellen:
multi N/C® pharma HT und multi N/C® pharma UV - Prädestiniert für pharmazeutische Anwendungen.
multi N/C® Serie:
- Großer Messbereich - auch ohne Probenverdünnung: präzise Detektion durch den hochwertigen Focus Radiation NDIR-Detektor® (FR NDIR-Detektor) für TOC, Chemolumineszenzdetektor (CLD) oder solid state Chemodetektor (ChD) für TNb.
- VITA® Flow Management System: für stabile Geräteperformance und hoch reproduzierbare Analyseresultate.
- Easy Cal®: einfachste Kalibrierung mit nur einem Standard für unterschiedlichste Anwendungen, Langzeitstabilität inklusive
- Auto-protection: effektive Messgasreinigung und Überwachung schützen hochwertige Systemkomponenten.
- Zuverlässige Oxidation: Hochtemperaturverbrennung (bis zu 950 ºC) oder High Power UV-Reaktor.
- Variable Injektionstechniken: ventilfreie Direktinjektion oder Fließinjektion.
- Variable Injektionsvolumina.
- TC, TOC, TIC, NPOC und NPOC plus, POC, TNb: vielfältige Parameterbestimmung.
- Geeignet zur simultanen TNb-Bestimmung.
- Feststoffanalytik auf höchstem Niveau: Double Furnace Technik - die ideale Kombination für Wasser- und Feststoffproben ohne zusätzlichen Ofen.
- Self Check System (SCS): für optimale Betriebs- und Analysesicherheit.
- Automatisierung und Modulares Prinzip: Analysator- und Zubehörvielfalt zugeschnitten auf Ihre Anwendung.
12:30-13:10 Uhr, Referent: Dr. Hansjörg Maier, Restek GmbH, Vortragsraum Kino:
"Richtige Liner- und Trennsäulenwahl als Fehlervermeidungsstrategie"
13:15-13:55 Uhr, Referent: Friedhelm Weichert, A1-Envirosciences GmbH, Vortragsraum A:
"Schutzmaßnahmen am Wägearbeitsplatz - Umgang mit kritischen Substanzen"
Bei dem Verwiegen von Gefahrstoffen ist der Personenschutz von hoher Bedeutung. In diesem Vortrag wird der Umgang mit Gefahrstoffen, speziell an der Analysenwaage, betrachtet und welche Schutzmaßnahmen konform zur Gefahrstoffverordnung und den da heraus resultierenden TRGS (Technische Regeln für Gefahrstoffe) im Labor umsetzbar sind. Der Spagat zwischen der Erhaltung der Waagenfunktionalitäten auf der einen und des Personenschutzes auf der anderen Seite werden anschaulich dargestellt.
13:15-13:55 Uhr, Referent: Björn Wolff, Bronkhorst Mättig GmbH, Vortragsraum B:
"Bronkhorst High-Tech Massedurchflussmesser und -regler Technologie für Flüssigkeiten (Thermisch)"
- Prinzip der thermischen Massedurchflussmessung für Flüssigkeiten.
-IQUI-FLOW®
-µ-FLOW
13:15-13:55 Uhr, Referent: Ute Pfeifle-Tiller, Gilson International, Vortragsraum Kino:
"Pipettieren wie ein Profi"
In diesem Vortrag erhalten Sie Tipps und Tricks rund um das Pipettieren, direkt vom Experten. Themen u.a:
- Grundlagen - Funktionsweise einer Pipette.
- Wahl der richtigen Pipette.
- Pipettieren in der Praxis.
- Fehlereinflüsse auf die Messergebnisse: Pipettenspitze, Technik des Pipettierens, Umwelt, Anwender.
- Kalibration - Richtig & Präzise.
- Wartung - Reinigung der Pipette.
13:15-13:55 Uhr, Referent: Gabriele Schwark, Grace, Clubraum F:
"Aktuelle Trends in der Flashchromatographie"
(Siehe Vortrag von Andreas Floderer um 11:00 Uhr)
13:30-16:00 Uhr, Referenten: Helmut Römer, Dr. Volker Lorbach, CS-Chromatographie Service GmbH, Schulungsraum 1 CS:
GC-Schulung Teil II (Schutzgebühr 60 EUR für gesamte Schulung Teil I+II mit ausführlichen Kursunterlagen!) Zahlung und Anmeldung bei http://www.cs-chromatographie.de/index.html?page=LABSUPPLY
"Grundlagen der Gas-Chromatographie"
2.1 Die Trennsäule:
GC-Säulentypen: Gepackte GC-Säulen, Wide Bore Säulen, PLOT, WCOT Vor- und Nachteile, Einsatzgebiete.
FS-Kapillarsäulen: Phasentechnologie, PEG- und Silikon-Phasen, MS-Phasen, chirale Phasen.
Phasencharakterisierung: Retentionsindices, McReynolds-Konstanten.
2.2 GC in der Praxis:
Säuleneinbau, Vorsäulen, Säulenverbinder, Konditionierung, Lagerung, Haltbarkeit Säulenauswahl, Länge, Innendurchmesser, Filmdicke, Fast-GC Anwendungsbeispiele (Applikationen).
14:00-16:30 Uhr, Referent: Dr. Michel Storck, Bischoff Analysentechnik und -geräte GmbH, Schulungsraum D Bischoff:
HPLC-Schulung Teil II (Schutzgebühr 60 EUR für gesamte Schulung Teil I+II mit ausführlichen Kursunterlagen! Zahlung und Anmeldung bei info@bischoff-chrom.de oder Infos unter
http://www.bischoff-chrom.de)
3. "Eigenschaften von HPLC-Trennphasen."
4."Methodenentwicklung in der HPLC - von den Grundlagen zur POPLC®."
14:00-14:40 Uhr, Referent: Peter Fischer, PerkinElmer LAS (Germany) GmbH, Vortragsraum A:
"Konzepte zur wirtschaftlichen Optimierung in der Gaschromatographie"
14:00-14:40 Uhr, Referent: Stefan Völker, KCL GmbH, Vortragsraum B:
"Deine Hand - das wichtigste Werkzeug Deines Lebens. Chemikalienschutzhandschuhe, Materialien und Eigenschaften"
14:00-14:40 Uhr, Referent: Henrik Bremer, Retsch GmbH, Vortragsraum Kino:
"Die Kunst des Zerkleinerns: Die Bedeutung der Probenvorbereitung für die nachfolgende Analyse und die Beseitigung potenzieller Fehlerquellen. Nützliche Tipps zur Auswahl des geeigneten Zerkleinerungsgerätes"
Die "Kunst des Zerkleinerns" hinsichtlich einer nachfolgenden Analytik besteht darin, eine Laborprobe derart aufzubereiten, dass daraus eine repräsentative Einzelprobe entsteht, die eine homogene Analysenfeinheit aufweist. Die dabei angestrebte Mahlfeinheit ist immer abhängig von der Folgeanalytik. Besonders zu beachten ist jedoch, dass die zu bestimmenden Eigenschaftsmerkmale der Probe, während der gesamten Aufbereitung, nicht verändert werden dürfen. Damit ein Zerkleinerungsprozess reibungslos und effektiv ablaufen kann, muss der Beanspruchungsmechanismus eines Zerkleinerungsgerätes in erster Linie auf das Bruchverhalten des Materials abgestimmt sein.
Bei der Auswahl eines Gerätes und vor Beginn der Aufbereitung ist daher eine intensive Materialbetrachtung erforderlich. Materialeigenschaften wie Dichte, Härtegrad, Konsistenz der Probe sowie evtl. Restfeuchte oder Fettanteile sind zu prüfen. Auch Temperaturempfindlichkeit, Agglomerationsverhalten oder Oberflächenreaktionen können einen Mahlerfolg negativ beeinflussen. Aber in jedem Fall muss auch die Anwenderforderung, d.h. die jeweilige Aufgabenstellung hinsichtlich der nachfolgenden Analytik, berücksichtigt werden.
14:00-14:40 Uhr, Referent: Dr. Richard Mecke, SCAT, Clubraum F Alltech Grom/SCAT:
"Untersuchungen des SGS - Institut Fresenius zu SCAT SafetyCaps"
In einem Untersuchungsbericht der SGS Institut Fresenius GmbH wurde eine deutliche Reduzierung der Lösungsmitteldämpfe durch den Einsatz von SCAT SafetyCaps festgestellt.
Zu diesem Zweck wurden verschiedene Vergleichstests durchgeführt, um die Wirksamkeit zu prüfen. Bei Untersuchungen zur Dichte- und Volumenbestimmung von Lösungsmittelgemischen in Vorratsflaschen konnte eine signifikante Änderung der Dichte und somit eine Änderung des Mischungsverhältnisses beobachtet werden.
Untersuchungen zur Volumenänderung von reinen organischen Lösungsmitteln ergaben eine Einsparung von mindestens 10 % der eingesetzten Lösungsmittel über einen Zeitraum von vier Wochen und somit ein sehr wirtschaftliches Arbeiten. Prüfkammeruntersuchungen zeigten eine deutliche Reduzierung der Raumluftbelastung mit Lösungsmitteln. Trotz ständigem Luftaustausch ist bei offenen Flaschen der Arbeitsplatzgrenzwert gemäß TRGS deutlich überhöht, beim Einsatz der SCAT SafetyCaps wird dieser Grenzwert dauerhaft unterschritten.
14:45-15:25 Uhr, Referent: Dr. Hansjörg Maier, Restek GmbH, Vortragsraum Kino:
"Richtige Liner- und Trennsäulenwahl als Fehlervermeidungsstrategie"
14:45-15:25 Uhr, Referent: Jochen Wollenhaupt, Deutsche Metrohm GmbH & Co. KG, Vortragsraum Kino:
"Grundlagen und Anwendungsbeispiele zur Titration mit thermometrischer Endpunktidentifikation"
Die Titration ist die älteste und am weitesten verbreitete Methode in der analytischen Chemie. Seit langer Zeit finden bei der instrumentellen Durchführung dieser Methode potentiometrische Sensoren (Indikatorelektroden) zur Endpunktindikation Verwendung. Inzwischen decken diese eine sehr breite Palette von Anwendungen ab. Die potentiometrische Titration ist somit eine etablierte vielseitig einsetzbare analytische Methode und findet sich gegenwärtig in vielen Bereichen wieder.
Das elektrochemische Potential ist jedoch nur eine der Möglichkeiten, den Endpunkt einer Titrationsreaktion zu bestimmen. Eine weitere universelle Alternative ist die Verfolgung der Reaktionsenthalpie. Jede chemische Reaktion ist durch eine Änderung der Enthalpie begleitet. Solange die Reaktion stattfindet, führt dies entweder zu einer Erhöhung (exotherme Reaktion) oder Erniedrigung (endotherme Reaktion) der Temperatur der Probelösung. Für eine einfache Reaktion bedeutet dies, dass die Erhöhung oder Senkung der Temperatur von der umgewandelten Stoffmenge abhängt.
Die thermometrische Titration registriert nun die Temperaturänderungen, die im Laufe einer Titration stattfinden. Der Einsatz eines wartungsfreien Sensors (Thermistor) für alle Anwendungen macht sie zu einer idealen Ergänzung zur potentiometrischen Titration, besonders wenn kein geeigneter potentiometrischer Sensor zur Verfügung steht. Sie bietet insbesondere bei schwierigen Anwendungen Vorteile, in denen schnelle und robuste Ergebnisse mit potentiometrischer Titration in der Routine nicht möglich sind. In der Praxis interessante und typische Applikationen sind z.B. die Bestimmung von Natrium in Lebensmitteln, die Bestimmung der freien Fettsäuren in Speiseölen und Speisefetten sowie die Bestimmung von Säuregemischen in Ätzbädern in der Galvanik.
14:45-15:25 Uhr, Referent: Dr. Michael Hanisch, Messer Group GmbH, Vortragsraum A:
"Sicherer Umgang mit Druckgasbehältern - Vorschriften und Fallbeispiele"
Inhalt des Vortrags ist der sichere Umgang mit Druckgasbehältern. In jedem Industriezweig ist der Umgang mit Gasen unter Druck Teil der täglichen Arbeit. Jedem Mitarbeiter sollte klar sein, dass er mit Gefahrgut umgeht.
Im Vortrag werden die gesetzlichen Grundlagen und Normen und ihre praktische Umsetzung behandelt. Die Kennzeichnung der Druckgasbehälter weist aufgrund der Farben der Flaschenschultern bereits auf das Gefahrenpotenzial hin. Das richtige Lagern der Behälter, der innerbetriebliche Transport, der Anschluss an das Gasversorgungssystem und die richtige Entnahme sind wichtige Kenntnisse im Umgang mit Druckgasbehältern. Anhand von Fallbeispielen werden mögliche Unfälle und deren Folgen aufgezeigt.
14:45-15:25 Uhr, Referent: Heike Audehm, Anton Paar Germany GmbH, Vortragsraum B:
"Rheometrie - innovative Lösungen für die Analyse der Materialeigenschaften von Flüssigkeiten bis Festkörpern"