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Management"Top 100"-Unternehmen aus der Labortechnik:

Hier pulsiert die deutsche Wirtschaft

"Top 100" zeichnet die innovativsten Unternehmen des Landes aus. Drei Unternehmen aus der Labortechnik sind in diesem Jahr dabei.

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Management: "Top 100"-Unternehmen aus der Labortechnik:

Findige Mitarbeiter, Mut zu Neuem und das kreative Vermarkten neuer Produkte haben die IMKO GmbH, die Peter Huber Kältemaschinenbau GmbH und die Wissenschaftliche Gerätebau Dr. Ing. Herbert Knauer GmbH nach oben gebracht - in die Liste der 100 Top-Innovatoren Deutschlands. Letztgenanntes Unternehmen siegte in der Kategorie "Innovationsklima". Lothar Späth überreicht den Mittelständlern diesen Donnerstagabend in Rostock-Warnemünde das Gütesiegel "Top 100".

104 Mitarbeiter fühlen sich in der Berliner Firma Wissenschaftliche Gerätebau Dr. Ing. Herbert Knauer von dem fruchtbaren Innovationsklima inspiriert und bringen deshalb ständig neue Ideen ein. So macht jeder Mitarbeiter durchschnittlich zwölf Verbesserungsvorschläge pro Jahr, die zu 80 % auch realisiert werden. Der Hersteller von Chromatographiegeräten lässt sich einiges einfallen, damit dies auch so bleibt. So hat das Top-Management um Geschäftsführer Dr. Alexander Bünz und Eigentümerin Alexandra Knauer Kommunikation und Kooperation als zentrale Erfolgsfaktoren für einen sprudelnden Ideenfluss identifiziert. Sie werden im Unternehmen auf ungewöhnliche Weise gelebt. Beispielsweise beim gemeinsamen Kochen. Ein abteilungsübergreifendes Team brät, brutzelt und blanchiert für die Kollegen in der eigens eingerichteten Küche. Fünfmal in diesem Jahr soll das gemeinsame Kochen stattfinden. "Der Kerngedanke ist, dass wir nur dann erfolgreich und innovativ arbeiten können, wenn wir Zeit zum Entspannen geben und das Teamdenken fördern", so Bünz.

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Bei IMKO in Ettlingen tüfteln 17 kreative Mitarbeiter ständig an neuen Produkten der Messtechnik, die ein präzises Messen des Wassergehalts möglich machen. Anwendung finden sie beispielsweise beim Messen von Baumaterialien, wo Abweichung zu gravierenden Schäden führen können oder bei drohenden Naturkatastrophen, wo die richtige Bewertung der Niederschlagsmenge Leben rettet. Wenn Innovation Chefsache ist und die Führungsebene die Projekte vorantreibt, werden sie seltener abgebrochen, effizienter durchgeführt, schneller und erfolgreicher abgeschlossen. Das haben Forschungen ergeben. Was sich in der Theorie gut anhört, ist bei IMKO gelebte Praxis: Rund 40 % ihrer Arbeitszeit verbringt die Firmenleitung um die beiden Geschäftsführer Karsten und Kurt Köhler mit Neuerungen.

Das Familienunternehmen Peter Huber Kältemaschinenbau stellt hoch genaue und umweltverträgliche Temperiersysteme für Temperaturen von -120¿425 °C her. Ein Drittel seiner Produkte sind Sonderanfertigungen. Beispielsweise für die pharmazeutische Industrie, die mit den innovativen Huber-Geräten chemische oder biologische Substanzen in Glas- oder Stahlreaktoren temperiert. Dabei ist sie auf kompromisslose Prozesssicherheit, höchste Prozessstabiliät und auf reproduzierbare Ergebnisse angewiesen. Das Innovationsmanagement des Mittelständlers zeichnet sich durch flache Hierarchien und kurze Wege aus. Ideenreichtum wird hier nicht verwaltet, sondern gelebt. Das brachte das Unternehmen auf den fünften Platz in der "Top 100"-Kategorie "Innovationsklima".

Über mehrere Monate prüfte die Wirtschaftsuniversität Wien das Innovationsverhalten von insgesamt 248 mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die 100 besten, darunter die drei Unternehmen aus der Labortechnik, tragen das Gütesiegel für ein Jahr. Insgesamt 32500 Mitarbeiter arbeiten bei den Top-Innovatoren deutschlandweit. Sie tüfteln und stehen Neuerungen angstfrei gegenüber. Denn ihre Arbeitgeber schaffen durch ein konsequentes Innovationsmanagement optimale Bedingungen für Kreativität und holen das Beste aus ihrer Belegschaft heraus. Das macht sie auch zu einem wesentlichen Motor der deutschen Wirtschaft: 2009 erwirtschafteten sie einen Gesamtumsatz von 11,1 Mrd. Euro. 42 der 100 Mittelständler, die das Gütesiegel 2010 tragen, sind national die Nummer eins ihrer Branche, 10 von ihnen sind Weltmarktführer. Dass sich Traditionsbewusstsein und Veränderungswille nicht ausschließen, zeigen 60 Familienunternehmen, die sich unter den diesjährigen "Top 100" befinden. 86 der 100 Firmen sind in den vergangenen drei Jahren schneller gewachsen als der Branchendurchschnitt. Weitere Informationen zu den drei Unternehmen, zu allen weiteren ausgezeichneten Preisträgern und zum Projekt "Top 100" gibt es unter www.top100.de.

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