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Fermenter fürs Labor und Technikum
Die LABO-Redaktion eruierte für Sie die verschiedenen auf dem Markt befindlichen Fermenter fürs Labor und Technikum und deren wichtigsten Leistungsmerkmale. Außerdem fragten wir die Anbieter, was ihrer Ansicht nach die Besonderheiten ihrer Fermenter sind. Die Antworten lesen Sie nachfolgend.

Bioengineering
Die Firma Bioengineering AG entwickelt seit über 30 Jahren Fermenter im Labormaßstab und es gibt kaum eine Spezialität im Bioreaktorbereich, welche wir noch nicht entwickelt und gebaut haben. Deshalb sind wir auch bekannt für unser solides Standardprogramm und immer neuen Innovationen, wie z.B. den R‘ALF Plus, bei dem mehrere Fermenter miteinander gekoppelt sind, die zentral mit Energien versorgt, jedoch individuell geregelt werden. Zudem fertigen wir auch maßgeschneiderte Lösungen für ausgefallene Kundenwünsche und können dank langjähriger Erfahrung den Kunden beim Umsetzen seiner Ideen kompetent beraten. Kurz gesagt: Bei Bioengineering werden Fermenterträume wahr.
Diese Antwort stammt von: Dipl. Natw. Elisabeth Böhlen, Head of Bioequipment.
(BU) Dipl. Natw. Elisabeth Böhlen.
Biometric
Der Anwendungsvorteil unseres Geräteprogramms besteht in der Kombination eines Gasmess- und Regelsystems – unseres Respiration Controller – mit einem System zur Regelung von Fermentationsprozessen im Labor. So lassen sich neben pH-Werten und Temperatur auch die Umsätze der Gase O2, CO2 und CH4 bei aeroben oder anaeroben Prozessen in ihrem Verlauf erfassen und Prozesse unter Gemischtgas-Bedingungen mittels unseres präzisen Gasmixers gastechnisch beeinflussen.
Der Fermenter ist modular aufgebaut. Anpassungen an die Aufgabenstellungen in den Labors sind so leichter zu verwirklichen. Er wurde unter kostensparenden Gesichtspunkten entwickelt. Die aus Borosilikat 3.3, Norm-Glasrohr DN100 gezogenen Kulturgefäße sind preiswert, und im Labor vorhandene Komponenten wie pH-Meter oder ein Einhängethermostat oder Rührmotoren lassen sich in das System integrieren, sofern sie mit einer der gängigen Schnittstellen – RS232, 4...20 mA, 0...10 V – ausgestattet sind.
Die Software des Systems steuert den gesamten Versuchsablauf gemäß Benutzervorgaben. Zu Testzwecken sind die Systemkomponenten aber auch direkt vom Benutzer mittels Flussdiagrammen auf dem Bildschirm anzusprechen.
Diese Antwort stammt von: Dr. Jörg-Peter Jander, Geschäftsführer.
(BU) Dr. Jörg-Peter Jander
DASGIP
Das parallele Mini-Fermenterprogramm der DASGIP zeichnet sich durch Flexibilität, geringen Platzbedarf und kosteneffektiven Betrieb aus. Innovative Systeme zur Proteinproduktion im Kleinstmaßstab, Zell-Linien und Stammcharakterisierung und Prozessentwicklung: Seit 12 Jahren bedient das interdisziplinäre DASGIP-Team die Bedürfnisse ihrer Kunden.
DASGIP-Systeme verbinden die Perfektion hochinstrumentierter Bioreaktoren mit der Effizienz von parallelen Systemen. Die hohe Reproduzierbarkeit der Ergebnisse sowie deren Skalierbarkeit gewährleisten höchste Signifikanz an erhaltenen Informationen.
Die Flexibilität der DASGIP-Systeme bietet dem Kunden maßgeschneiderte Systeme für seine Kultivierungsaufgaben. So kann sich der Kunde ein Kleinbiotechnikum mit 4, 8, 12 oder 16 parallelen Reaktoren auf minimalstem Raum zusammenstellen und von einfacher Prozesskontrolle wie einseitiger pH- und pO2-Regelung durch Agitationserhöhung bis zu technisch ausgereiften Lösungen wie Kaskadenregelung, individuelle Temperierung, individuelle Gasmischung und
-Analyse sein angepasstes System zusammenstellen bzw. sukzessive ergänzen.
Diese Antwort stammt von: Dr.-Ing. Christof Knocke, European Business Manager.
(BU): Dr.-Ing. Christof Knocke.
Greiner Bio-One
miniPERM ist ein einfach zu handhabender, aus 2 miteinander verbundenen Modulen aufgebauter Bioreaktor zur Kultivierung von Hybridomazellen und anderen Zellen in hohen Dichten bei gleichzeitiger Produktion von Proteinen in hoher Konzentration.
Der Bioreaktor besteht aus dem Produktionsmodul (40 ml), einer einmal verwendbaren Zellkulturkammer und dem Versorgungsmodul (400 ml), einem wiederverwendbaren Mediumbehälter. Eine semipermeable Dialysemembran bildet eine Trennwand zwischen dem Produktions- und dem Versorgungsmodul. Weder die Zellen noch die sezernierten Zellprodukte können die Dialysemembran passieren. Nährstoffe und im Medium gelöste Gase können jedoch aus dem Versorgungsmodul in das Produktionsmodul diffundieren, um dort die Zellen zu versorgen. Die nach außen gerichtete Seite des Produktionsmoduls besteht aus einer dünnen O2-und CO2- durchlässigen Silikonmembran, durch die ein optimaler Gasaustausch stattfindet. Um eine optimale Ver- und Entsorgung der Zellen zu erreichen, wird der miniPERM-Bioreaktor auf der Universaldrehvorrichtung gedreht.
Diese Antwort stammt von: Antje Fuhrmann, Produktmanagement, Greiner Bio-One GmbH.
KREIENBAUM
• Robustes flexibles Design.
•Zahlreiche Anschluss und Erweiterungsmöglichkeiten.
• Online Glukose, Ethanol, Glutamine, Glutamate, Choline, Laktat, Laktose, Suchrose, H2O2 und Methanol Anbindung möglich.
Diese Antwort stammt von: Axel Karschöldgen, Quality & Product Manager.
MAVAG
Alle Ausführungen sind kundenspezifisch.
Diese Antwort stammt von: Beat Huesler, Leiter Verkauf.
Medorex e.K.
• Sie zeigen hohe Modularität und können leicht und komfortabel in Biotechnologie, Medizin, Pharmazie und Chemie eingesetzt werden.
•Sie können vollautomatisch über einen zentralen Prozess-Controller und eine zentrale Steuerung kontrolliert und gesteuert werden und sind sehr leicht zu bedienen.
•Sie sind in verschiedenen Variationen für jeden Bedarf zu erhalten.
•Ihre Volumina können von 50 ml bis zu 20 l variiert werden.
•Sie sind leicht umrüstbar.
•Sie bestehen aus Hochleistungswerkstoffen wie PEEK, Viton, Teflon, Edelstahl und Duranglas mit hoher chemischer und thermischer Beständigkeit bis zu 260 °C und FDA-Zulassung. Sie sind dementsprechend stabil, aber auch leicht zu handhaben.
•Die Mini-Rührbioreaktoren mit 50 und 100 ml Arbeitsvolumina nehmen durch ihr ganz besonderes Design bei hoher Deckel-Belegungsdichte, geringer Bauhöhe, geringem Durchmesser eine platzsparende Anordnung im Multisystem ein und erfordern somit nur einen geringen Verbrauch der kostspieligen Nährmedien.
Diese Antwort stammt von: Dipl. Biol. Claus Zenneck, Technischer Leiter.
mytron
Der Fermenter ist ein metallischer Bioreaktor mit den verschiedensten Betriebsvolumina.
Er ist in einem ergonomischen Gestell aus Edelstahl montiert, das zusammen zerlegbar ist und dadurch leicht zu transportieren.
Er besteht aus folgenden Grunddetails:
•Behälter des Bioreaktors.
•Kontrolle des Bioprozesses.
•Block der Peristaltik-Pumpen.
•Einrichtung der Luftzufuhr.
•Sterilisation/Thermostat-Anschlussventile.
Diese Antwort stammt von: Ing. Hans-Jürgen Bode, Geschäftsführer.
(BU) Ing. HansJürgen Bode.
New Brunswick
Scientific
Modell BioFlo 110:
•Servicefreundlichkeit: Dank modularer Einzelkomponenten ist der Besuch eines Servicetechnikers nicht notwendig: Die Module werden per Express in die Firma geschickt, der Kunde erhält per Express im Gegenzug ein funktionierendes Modul und kann sofort weiterarbeiten. Die Module können vom Kunden einfach per Steckkontakt verbunden werden.
•Haltbarkeit: Keramiklager im Rührerantrieb.
•Einfachste, intuitive und sehr benutzerfreundliche Menüführung des Controllers.
•Einzigartige Konstruktion des Doppelmantelgefäßes: Keine Pumpen und keine Leitungen von der Pumpe zum Gefäß notwendig (somit weniger Verschleißteile und geringeres Fehlerpotential).
•Direkte Temperierung am Gefäß bzw. im Wassermantel. Doppelmantel-Glasgefäß ohne zerbrechliche Glasanschlüsse.
•Innenteil des Gefäßes einfach in der Laborspülmaschine zu reinigen – kein „Blindwerden“ des Glasgefäßes durch Ablagerungen im Temperierwasser.
– Sterilisation: Hierzu ist kein separater Dampfgenerator nötig (Kostenersparnis und Wartungskostenersparnis), das Gerät sterilisiert sich wie ein Autoklav selbst.
Diese Antwort stammt von: Dipl.-Biol. Dietrich Oberst, Niederlassungsleiter Deutschland/Export Schweiz & Österreich
Sartorius BBI Systems
Seit mehr als 25 Jahren entwickeln wir unsere Produkte in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Eine selbsterklärende grafische Bedienoberfläche, die in ihrer Funktionalität und Bedienlogik für einen 1-l-Standardfermenter durchaus vergleichbar mit einer 1000 l Pilotanlage oder 30-m³-Produktionsanlage ist, ermöglicht es unseren Kunden, vom ersten Laborversuch bis zur Produktionsanlage mit einem großen Bedienkomfort zu arbeiten. Dies reduziert ohne großen Schulungsaufwand mögliche Bedienfehler auf ein Minimum.
Diese Antwort stammt von:
Dr. Jörg Hoffmann – Vertrieb Standardfermenter.
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