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Marktübersicht, 09-2007
Marktübersicht

Fermenter fürs Labor und Technikum

Die LABO-Redaktion eruierte für Sie die verschiedenen auf dem Markt befindlichen Fermenter fürs Labor und Technikum und deren wichtigsten Merkmale. Außerdem fragten wir die Anbieter, was ihrer Meinung nach die wichtigsten Besonderheiten ihrer Fermenter sind. Die Antworten lesen Sie nachfolgend.

Applikon

Applikon produziert seit über 30 Jahren hochwertige Fermentationsanlagen für Forschung, Entwicklung und Produktion. Diese langjährige Erfahrung setzen wir konsequent für unsere Kunden in unseren Produkten ein. Bei Applikon kann man alles aus einer Hand beziehen und hat die Möglichkeit, sorgfältig aufeinander abgestimmte Komponenten wie Reaktoren in Glas und Stahl, Steuerungen sowohl als leicht bedienbare Laborcontroller als auch als leistungsfähige Industriesteuerungen mit hochwertigen Sensoren, Peripheriegeräten für Downstream-Prozesse und hochgradig anpassungsfähigen Prozessleitsystemen miteinander zu kombinieren. Neben den klassischen Produkten für Zellkultur und mikrobielle Prozesse bietet Applikon auch Speziallösungen wie Single-Use-Bagreaktoren in verschiedenen Größen und Mikrofermentationssysteme mit 24 einzeln einstellbaren Mikroreaktoren mit bis zu 1 ml Arbeitsvolumen an. Dieses umfassende Produktportfolio im Segment Fermentationstechnik macht uns zu einem leistungsstarken Partner für Forschung, Entwicklung und Produktion, mit dem man auch in schwierigen Prozessen technisch optimale Lösungen erreicht.

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Bioengineering

Die Bioengineering AG bietet mit ihrer über 35-jährigen, internationalen Erfahrung in Fermenter- und Anlagenbau verschiedenste Lösungen für die weitgefächerten Kundenwünsche und -anforderungen der Fermentation und Bioverfahrenstechnik im Labor- sowie im Produktionsmaßstab. Die breite Produktpalette umfasst kleine Laborfermenter, Parallelfermenter bis Pilotfermenter, wobei sie immer den höchsten Ansprüchen an Material und Verarbeitung genügen müssen, um gleichermaßen in Forschung und Industrie einsetzbar zu sein. Das modular aufgebaute Ausrüstungsprinzip erlaubt die Fertigung von Fermentern für verschiedenste Ansprüche. Neben dem flexiblen Standardprogramm zeichnet sich die Bioengineering AG insbesondere durch Anfertigung von Sonderkonstruktionen und durch Verwendung von speziellen Materialien (Spezialstahl und PEEK) aus, die bei extremen Fermentationsbedingungen (Druck, Säure- und Lösungsmittelresistenz, usw.) zum Einsatz kommen. Innovation und kundenspezifische Fertigung machten das Schweizer Familienunternehmen international bekannt.

Diese Antwort stammt von: Dipl. Natw. Elisabeth Böhlen, Head Bioequipment Sales.

DASGIP

DASGIP-Systeme liefern umfassende und hochpräzise Prozesskontrolle im Labormaßstab: Im modularen System können 4, 8 oder bis zu 16 Reaktoren parallel betrieben werden. Integrierte Module bieten Kontrolle über pH, Gelöstsauerstoff, Medien- und Substratdosierung, Temperatur und Agitation, Massendurchfluss-kontrollierte Begasung sowie die Analyse von Wachstum (optische Dichte) und metabolischen Prozessen. Die kompakte Größe der DASGIP-Systeme macht sie in jedes moderne Labor integrierbar.

Der modulare Aufbau erlaubt die einfache Anpassung auch an spezielle Anwendungen: DASGIPs parallele Bioreaktorsysteme werden z.B. neben der Medikamentenentwicklung auch in der Stammzellforschung sowie in der (Petro-)Chemie, z.B. im Rahmen der BioFuels-Herstellung, eingesetzt. Reproduzierbare Ergebnisse, einfache Skalierbarkeit und höhere Produktivität unterstützen Prozess-Ingenieure sowie Wissenschaftler und Produkt-Entwickler, die mit biotechnologischen Verfahren arbeiten, dabei, ihre Projekte voranzutreiben.

Diese Antwort stammt von: Dr. Christof Knocke, European Business Manager DASGIP AG.

idoneus

Kompakte Konstruktion bei ansprechendem Design nach dem Motto „Was gut ist, ist auch schön“. Konsequente Ausführung nach den Regeln des „Hygienic Design“. Der Kunde wählt aus einer Vielzahl an Modulen und erhält ein optimal auf seinen Prozess abgestimmtes System. Modularer Aufbau ermöglicht jederzeit eine Erweiterung der Fermentersysteme. Der Kunde erhält eine Labor- oder Technikumsanlage auf dem Qualitätsniveau einer Produktionsanlage zu einem angemessenen Preis.

Diese Antwort stammt von: Dipl.-Ing. Bernhard Kammermeier, Geschäftsführer der idoneus Anlagenbau GmbH.

LAMBDA

LAMBDA MINIFOR ist die neue Generation des Rührwerkfermenters. Die klassische Reaktorkonstruktion wurde mit 20 Innovationen optimiert, zum Beispiel:

  • Das ganzheitliche Glasgefäß eliminiert die kritischen Punkte der herkömmlichen Metalldeckelkonstruktion: Hitzeresistente Silikonmembranen anstelle von regelmäßig zu ersetzenden O-Ringen gewährleisten die einfache Handhabung, kurze Totzeiten und anhaltende Sterilität.
  • Der Wärmestrahler eliminiert lokale Überhitzung an heißen Kontaktflächen und benötigt keinen Doppelmantel.
  • Der Schwingungsmischer behebt die Kontaminationsgefahren von Rührreaktoren: Eine elastische Membran schützt das sterile Innengut. Die Mischplatten können einfach und schnell dem Arbeitsvolumen und den Zellen optimal angepasst werden.

MINIFOR nimmt kaum mehr Platz als ein A4-Blatt ein und ist auch deshalb der ideale Schulungs- und Parallelreaktor. Er passt sich den Forschungs- und Optimierungsprojekten an:

  • Der Gefäßaustausch ist einfach und kostengünstig, da das restliche Zubehör bestehen bleibt.
  • Pumpen und andere Einheiten können auch als eigenständige Geräte für andere Laborarbeiten verwendet werden.

Diese Antwort stammt von: Alice Imboden, Biotechnologe, LAMBDA Laboratory Instruments.

medorex

medorex-Bioreaktoren sind, weil sie hohe Modularität besitzen, besonders leicht und komfortabel in Biotechnologie, Medizin, Pharmazie und Chemie einsetzbar. Sie können vollautomatisch über einen zentralen Prozess-Controller und -Steuerung gesteuert werden und sind sehr leicht zu bedienen. Ihre Ergebnisse können bei optimaler Steuerfähigkeit schnell korrigiert werden. Sie sind in verschiedenen Variationen für jeden Bedarf zu erhalten. Die Mini-Rührbioreaktoren nehmen mit 50 und 100 ml Arbeitsvolumina durch ihr ganz besonderes Design bei hoher Deckel-Belegungsdichte, geringer Bauhöhe, geringem Querschnitt, eine platzsparende Anordnung im Multisystem ein und ermöglichen einen geringen Verbrauch des kostspieligen Nährmediums. Sie sind ideal für Temperaturprofile, kulturschonende und homogene Durchmischung der Kulturen durch Vermeidung von Scherkräften und geringe Schaumentwicklung. Sie haben angemessene Preise bei attraktiven Hochschulrabatten zur Förderung der Forschung und Entwicklung.

Die Angaben stammen von: Dr. Shahrbanou Mohazzeb, Inhaberin und Geschäftsführerin der medorex e. K.

New Brunswick

Modell BioFlo 110:

  • Servicefreundlichkeit: Durch modulare Einzelkomponenten ist der Besuch eines Servicetechnikers nicht notwendig. Die Module werden per Express in die Firma geschickt, der Kunde erhält per Express im Gegenzug ein funktionierendes Modul und kann sofort weiterarbeiten. Die Module können vom Kunden einfach per Steckkontakt verbunden werden.
  • Haltbarkeit: Keramiklager im Rührerantrieb.
  • Einfachste, intuitive und sehr benutzerfreundliche Menüführung des Controllers.
  • Einzigartige Konstruktion des Doppelmantelgefäßes: Keine Pumpen und keine Leitungen von der Pumpe zum Gefäß notwendig (= weniger Verschleißteile & geringeres Fehlerpotential) – direkte Temperierung am Gefäß bzw. im Wassermantel. Doppelmantel-Glasgefäß ohne zerbrechliche Glasanschlüsse. Innenteil des Gefäßes einfach in der Laborspülmaschine zu reinigen – kein „Blindwerden“ des Glasgefäßes durch Ablagerungen im Temperierwasser.

Modell BioFlo 310:

Ideal für Temperaturinduktionen (1 °C/min Temperaturänderung); zweite pH- und zweite Sauerstoffelektrode sowie Redox-Messung anschließbar. Gassteuerung (1 Gas, 2 Gas, 3 Gas, 4 Gas über individuelle MassFlow-Controller (mit Aufzeichnung) für jedes Gas. Gassteuerung über vollautomatischen 2 Gas-, 3 Gas-, 4 Gasmixer möglich oder manuell über 1...4 Rotameter, Ethernetanschluss, 2 x USB, Innovativer Touchscreen-Controller,
Modell BioFlo 415:

Sterilisation: Hierzu ist kein separater Dampfgenerator nötig (Kosten- und Wartungskostenersparnis), das Gerät sterilisiert sich wie ein Autoklav selbst.

Modell BioFlo Pro:

Modular aufgebaut, alle Optionen nachrüstbar.

Sartorius

Die Vorteile der Einweg-Bioreaktoren bestehen hauptsächlich in der einfachen Bedienbarkeit des Bioreaktors, der Prävention von Kreuzkontaminationen sowie den Kosteneinsparungen, indem die Notwendigkeit von Qualifizierungs- und Validierungsverfahren sowie Wartungsarbeiten abnimmt. Darüber hinaus sind sie in der Regel einfach zu bedienen.

Diese Antwort stammt von: Diana Marjanovic, Sartorius Stedim Biotech, Product Manager disposable bioreactors.

Die BIOSTAT®-Fermenter-Bioreaktoren sind erhältlich im Labor-, Pilot- und Produktionsmaßstab und sowohl als Einweg- oder konventionelle Systeme verfügbar. Das leistungsfähige Prozessleitsystem MFCS zur übergeordneten Steuerung, Datenspeicherung und Auswertung vom Laborversuchen bis zum Produktionsprozess rundet die Produktpalette ab.

Das Bedienkonzept mit grafischer Bedienoberfläche und berührungsempfindlichem Bildschirm ist bei allen BIOSTAT®-Fermentern vom Labor bis hin zur Produktion einheitlich (BIOSTAT® Aplus über Laptop). Skalierbarkeit, Erweiterbarkeit sowie lange Nutzungszeiten und hohe Zuverlässigkeit sind weitere Merkmale der Geräte.

Ausgeprägte Tests von Neuentwicklungen im eigenen Entwicklungslabor ergänzt durch Praxis-Tests bei Anwendern vor Systemeinführung sichern die hohen Ansprüche an Qualität und Zuverlässigkeit. Die BIOSTAT®-Bioreaktoren sind selbstverständlich auch für GMP-Produktionen geeignet. Das FACTS®-Service-Programm unterstützt Kunden bei der Anwendung.

Diese Antwort stammt von: Dipl. Ing. (FH) Andre Grebe, Product Management Biosystems, Sartorius Stedim Biotech.

STC

STC liefert bedarfsangepasste Fermenter, die der Produktentwicklung dienen. Das dabei entwickelte technische Optimum der Laboranlage dient STC dann als Basis für das Scale-up auf großtechnische Anlagen, die ebenfalls durch STC weltweit geliefert werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die effektive Wärmeabfuhr im Großmaßstab gelegt.

Diese Antwort stammt von: Dipl.Ing. Janin Klatt-Eberle, Verkaufsleitung.

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