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Marktübersicht, 09-2009
Marktübersicht Fermenter: BIOSTAT CultiBag RM

Fermenter fürs Labor und Technikum

Die LABO-Redaktion eruierte für Sie die verschiedenen auf dem Markt befindlichen Fermenter fürs Labor und Technikum und deren wichtigsten Leistungsmerkmale. Außerdem fragten wir die Anbieter, was ihrer Meinung nach die wichtigsten Besonderheiten ihrer Fermenter sind. Die Antworten lesen Sie nachfolgend.

Bioengineering

Die Bioengineering AG bietet mit ihrer über 35-jährigen internationalen Erfahrung im Fermenter- und Anlagenbau verschiedenste Lösungen für die weitgefächerten Kundenwünsche und -anforderungen der Fermentation und Bioverfahrenstechnik im Labor- sowie im Produktionsmaßstab. Die breite Produktpalette umfasst kleine Laborfermenter, Parallelfermenter bis Pilotfermenter, wobei sie immer den höchsten Ansprüchen an Material und Verarbeitung genügen müssen, um gleichermaßen in Forschung und Industrie einsetzbar zu sein. Das modular aufgebaute Ausrüstungsprinzip erlaubt die Fertigung von Fermentern für verschiedenste Ansprüche. Neben dem flexiblen Standardprogramm zeichnet sich die Bioengineering AG insbesondere durch Anfertigung von Sonderkonstruktionen und durch Verwendung von speziellen Materialien (Spezialstahl und PEEK) aus, die bei extremen Fermentationsbedingungen (Druck, Säure- und Lösungsmittelresistenz, usw.) zum Einsatz kommen. Innovation und kundenspezifische Fertigung machten das Schweizer Familienunternehmen international bekannt.

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Diese Antwort stammt von: Dipl. Natw. Elisabeth Böhlen, Head Bioequipment Sales.

DASGIP

DASGIP Parallele Bioreaktorsysteme erlauben die konsequent parallele Vorbereitung und Durchführung sowie die bedarfsorientierte Automatisierung von bis zu 16 Versuchen. Modular erweiter- und umrüstbare Überwachungs- und Regelungsfunktionen für bis zu 30 Prozessparameter und innerhalb eines Set-Ups nutzbare Arbeitsvolumina zwischen 35 ml bis zu 4 l bieten Anwendern herausragende Flexibilität für die Kultivierung von Zellen und Mikro-organismen im Labormaßstab.

Die OPC-basierte Integration von Autosamplern und Analysegeräten, eine Data Mining Option und die Einbindung des DASGIP-Systems in übergeordnete Prozessleitsysteme unterstützen Anwender bei der Zusammenführung aller relevanten Daten – während des Versuchs, im Projekt und darüber hinaus.

So bietet die DASGIP ihren Kunden ein überlegenes Bioreaktorsystem, das umfassendes Prozessverständnis fördert, maximale Prozesskontrolle bereitstellt und ein intelligentes Informationsmanagement bei minimalem Ressourceneinsatz und auf kleinstem Raum erlaubt.

Diese Antwort stammt von: Jennefer Vogt, M.A. phil, MBA, Marketing Manager, DASGIP AG.

Eppendorf New Brunswick

BioFlo 115 autoklavierbarer Laborfermenter 0,4 …10,5 l:

Touch-Screen, vielseitige Gas-Mix-Optionen (Gasmixer/elektr. Flowcontroller/Rotameter). Einzigartige Konstruktion des Doppelmantelgefäßes – direkte Temperierung im Wassermantel, keine zerbrechlichen Glas-Anschlüsse.

BioFlo 310 autoklavierbarer Laborfermenter 0,75…10,5 l:

Ideal für Temperaturinduktionen (1 °C/min Temperaturänderung); vielseitige Gassteuerungs-Optionen, Sauerstoffeintrag min. 350 mM O2/l/h ohne O2-Supplement.

BioFlo 415 in situ sterilisierbarer Laborfermenter 2...15,5 l:

Sterilisation ohne Dampfgenerator – nur Wasser- und Gasanschlüsse sowie normale Netzstromversorgung erforderlich.

BioFlo 510 in situ sterilisierbarer Laborfermenter 5,5...32 l:

Kompakter in situ sterilisierbarer Laborfermenter zum Anschluss an einen Dampfgenerator. Vielfältige Standard-Features wie z.B. Wägeeinrichtung des Reaktorbehälters über Cantilever-Aufhängung, hohe Flexibilität in den Ausstattungsvarianten.

BioFlo Pro in situ sterilisierbarer Technikums-/Produktionsfermenter 32...60 l:

Modular aufgebaut, alle Optionen auch später nachrüstbar,

Diese Antwort stammt von: Dipl.-Biol. Dietrich Oberst, Vertriebsleiter New Brunswick.

LAMBDA

LAMBDA MINIFOR bietet zusätzliche Vorteile:
• Minimale Betriebskosten – anhaltende Sterilität und kurze Totzeiten durch innovative Gerätekonstruktion:

Das Ganz-Glasgefäß ist einfach zu reinigen und schnell aufbaubar. Die LAMBDA Qualitäts-Schlauchpumpen funktionieren auch monatelang problemlos bei kontinuierlichen Kulturen. Die ergonomische Konstruktion erleichtert die Einhaltung der Sterilität.

  • Reproduzierbarkeit:

Massflow Gasdurchflussregler statt Rotameter, proportional angesteuerte Pumpen statt EIN/AUS-Schaltung liefern genauere Werte und ermöglichen die elektronische Aufzeichnung. Die neuartige Strahlungsheizung eliminiert jede Überhitzung und sichert präziseste Temperaturkontrolle.

  • Flexibilität:

Der MINIFOR ist in 20 Minuten aufgebaut oder auf eine andere Gefäßgröße umgebaut. Das biomimetische Rührsystem mischt effizient und sanft zugleich. Die Schlauchpumpen können für andere Laborarbeiten eingesetzt werden.

Der MINIFOR ist der kompakteste Labor-Tischfermenter (Grundfläche eines A4-Blatts) und ist leicht zum Parallelreaktor ausbaubar. Zur PC-Software sind dazu keine weiteren Lizenzen notwendig.

Diese Antwort stammt von: Ing. Alice Imboden, Biotechnologe.

Sartorius Stedim Systems

Die Produktreihe der BIOSTAT® Fermenter und Bioreaktoren stehen weltweit als Synonym für Spitzentechnologie und innovative Automatisierungslösungen. Dank des modularen Aufbaus der gesamten Produktreihe und dem Einsatz standardisierter Plattformen können vorhandene Installationen problemlos und effizient für viele Prozessanwendungen modifiziert werden. Die direkte Bedienung am Fermenter-Bioreaktorsystem wird mit Hilfe eines Touch-Screen-Bedienterminals mit einfach zu bedienender grafischer Benutzeroberfläche durchgeführt.

Das Bedienprinzip der unterschiedlichen Fermentertypen bleibt immer gleich, lediglich die zur Verfügung stehenden Parameter ändern sich. Somit wird eine durchgängige Bedienphilosophie vom Laborfermenter bis zur Produktionsanlage sichergestellt. Neben den klassischen Glas- und Edelstahlsystemen bietet Sartorius Stedim Biotech seit einiger Zeit auch zunehmend Bioreaktoren mit Einwegtechnologien an: Der BIOSTAT® CultiBag STR basiert auf dem bewährten Design klassischer Bioreaktoren, bietet aber die Vorteile eines Einwegsystems, wie geringe Validierungskosten und den Verzicht auf Reinigung und Sterilisierung.

Diese Antwort stammt von: Gundula Mench, Marketing Communication Manager Fermentation Systems.

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