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Marktübersicht, 11-12-2009 Die LABO-Redaktion eruierte für Sie die verschiedenen auf dem Markt befindlichen Fluoreszenzmikroskope und deren wichtigsten Leistungsmerkmale. Außerdem fragten wir die Anbieter, was ihrer Meinung nach die wichtigsten Besonderheiten ihrer Mikroskope sind. Die Antworten lesen Sie nachfolgend.
     CHROMAPHORDurch die besondere Beleuchtung über eine Lichtleitfaser und die hochempfindliche Kamera kann man mit den Applied Precision Deltavision Mikroskopen Aufnahmen von lebenden Zellen über mehrere Stunden bis zu einer Woche durchführen. Eine hochstabile auf 0,1 °C temperierte Inkubationskammer mit CO2-Versorgung und der auf 10 nm reproduzierbare XYZ-Tisch erlauben sogar die unbeaufsichtigte Aufnahme mehrerer Zellen. Neben dem DeltaVision CORE System, das auch mit einem FRAP Laser-Modul angeboten wird, gibt es jetzt das preiswerte Einstiegsmodel „Personal DeltaVision“. Für die Transmissionbeleuchtung wird eine Weißlicht-LED eingesetzt während die Fluoreszenz mit einer langlebigen 250-W-Xenonlampe arbeitet. In Kürze werden auch Solid-State-Beleuchtungselemente für die Fluoreszenzanregung angeboten. Eine EM-CC-Kamera und ein 96-Well-Kreuztisch runden das Programm ab. Weitere Informationen unter www.chromaphor.de.
Diese Antwort stammt von: Hugo Ostermann.
Helmut HundDie Fluoreszenzmikroskope auf Basis des H 600-Stativs sind mit 50-W- und 100-W-HBO-Lampen erhältlich. Das modulare Mikroskopsystem dieser Stativreihe erlaubt darüber hinaus den Anschluss an das übrige Mikroskopprogramm, so dass eine Vielzahl von Erweiterungsmöglichkeiten zur Verfügung steht. Die inverse Mikroskopreihe Wilovert ist in der Fluoreszenzausführung durchgängig mit 100-W-HBO-Lampen ausgestattet und kann ebenfalls um verschiedene Kontrastierverfahren ergänzt werden.
Darüber hinaus können sowohl das H 600 als auch das kleinere Labormikroskop Medicus mit einem LED-Auflicht-Fluoreszenzilluminator ausgerüstet werden. Hier stehen insgesamt vier Illuminatoren für die gängigsten Fluoreszenzanwendungen (Mykoval, FITC, TRITC, DAPI) zur Verfügung (s. Bild).
Diese Antwort stammt von: Dr. Jörg Haus, Produktmanagement Mikroskopie, Helmut Hund GmbH, Wetzlar.
KeyenceDas Mikroskop BioRevo BZ-9000 benötigt keinen Dunkelraum mehr. Durch die Integration zweier Kamerasysteme schwarz/weiß und Farbe können Betrachtungen mit höchster Empfindlichkeit des CCD-Chips geleistet werden. Das BZ-9000 ist sehr einfach über die Maus zu steuern. Ein Navigationssystem unterstütz zudem den Nutzer in der Bedienung. Einfachste Betrachtung auf Knopfdruck. Mit der „Quick Full-focusing Function“ kann aus einem z-Stack das schärfste Bild automatisch extrahiert werden. Das Bild kann im Mosaik gerastert werden und die Teilbilder können zu einem Panoramabild zusammengebaut werden. Optional ist ein dynamisches Cell-Counting Software-Modul erhältlich.
LEICALeica Fluoreszenzmikroskope sind ausgezeichnet durch hohe Modularität und ihre Einbettung in Systemlösungen von der Routine bis zur anspruchvollsten Fluoreszenzabbildung. Sie bilden darüber hinaus die Basis für Konfokalmikroskopie, TIRF, Laser-Mikrodissektion und weitere Verfahren.
Durch ein spezielles Justierverfahren kann versatzfreie Mehrkanalfluoreszenz (kein Pixel-Shift!) gewährleistet werden, auch bei kundenspezifischen Filterlösungen. Leica Forschungsmikroskope weisen eine Automatisierung auf, die den Filterwechsel, Fluoreszenzintensitätsregelung und Shutterkontrolle betrifft und in Verbindung mit entsprechender Software eine vollautomatische und reproduzierbare Fluoreszenzabbildung ermöglicht. Leica Fluoreszenzmikroskope bieten gemeinsam mit Fluoreszenzkameras und der Software LAS AF komplette Fluoreszenz-Imagingsysteme, die durch eine einheitliche Benutzeroberfläche von manueller Mehrkanalfluoreszenz über schnelles Live Cell Imaging mit externen Filterrädern bis hin zu komplexen Konfokalanwendungen ausgezeichnet sind.
Diese Antwort stammt von: Dr. Karl-Heinz Körtje, Produkt Manager Life Science Research Division, Leica Microsystems, Wetzlar.
PartecDas Partec CyScope® Plus ist ein völlig neuartiges, kompaktes und robustes Fluoreszenz- und Durchlichtmikroskop auf LED-Lichtquellenbasis für eine breite Palette von Anwendungen, u.a. für Immunfluoreszenz, für Parasitologie und insbesondere für die hochsensitive Tuberkulose- und Malariadiagnostik. Weiterhin ist das CyScope® ideal als Lehrmikroskop für Universitäten und Schulen geeignet. In den exklusiv in Deutschland entwickelten und gefertigten CyScope®-Mikroskopen kommen hochentwickelte Präzisionsoptik und die modernste Generation von Hochleistungs-LED-Lichtquellen mit einer extrem hohen Lebensdauer von mehreren tausenden Stunden zum Einsatz. Zu den weiteren Besonderheiten zählt, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Mikroskopen keine Lichtquellenjustierung mehr erforderlich ist. Das CyScope® kann über eingebaute Akkus und eine moderne Ladeelektronik auch mehrere Stunden völlig unabhängig von Netzstrom betrieben werden.
Für das CyScope® bietet Partec optional erhältliche CCD-Kameras an. So können Fotos und Videosequenzen per USB-Kameraanbindung an jedem üblichen PC ganz einfach aufgenommen werden.
Diese Antwort stammt von: Dr. Volker Ost, Seniorwissenschaftler, Partec GmbH. Diesen Artikel bookmarken bei Wie funktioniert Bookmarken?Mit so genannten “Social Bookmarks” können Sie Links auf interessante Webseiten mit anderen Nutzern teilen. |  |  | |  | Externe Nutzung / NutzungsrechteWenn Sie auf diesen Beitrag von LABO online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: |
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