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MarktübersichtICP-OES-Spektrometer

Die LABO-Redaktion eruierte für Sie die verschiedenen auf dem Markt befindlichen ICP-OES-Spektrometer und deren wichtigsten Merkmale. Außerdem fragten wir die Anbieter, was ihrer Meinung nach die wichtigsten Besonderheiten ihrer Spektrometer sind. Die Antworten lesen Sie nachfolgend.

HORIBA Jobin Yvon

Jedes Jobin Yvon ICP-Spektrometer bietet eine hervorragende und konstante optische Auflösung im gesamten Spektralbereich von 120…800 nm. Das gesamte Emissionsspektrum kann aufgenommen und jede Emissionslinie analysiert werden. Mit ihren radialen Plasmen sind Matrixeffekte bedeutend geringer als mit axialen Plasmen. Dank der großen Beobachtungszone werden vergleichbar niedrige Nachweisgrenzen wie mit axialen Plasmen erreicht, jedoch mit einem geringen Argonverbrauch. Ein patentiertes Sheathgassystem verhindert die Kontamination des Injektorrohres und ermöglicht die nachweisstarke Bestimmung der Alkalielemente. Das ACTIVA M erlaubt mit seinem 1-Megapixel-CCD-Detektor die simultane Aufnahme von mehreren Emissionslinien. Ausgezeichnet auf der Pittcon 2007 mit dem dritten Preis als „Innovativstes Produkt“ ist das ACTIVA M ausgerüstet mit weiteren Softwaremodulen. Hierzu gehört das MASTER Modul, das unter Berücksichtigung der Konzentrationen aller Elemente eine Auswahl von mehreren Emissionslinien pro Element vorschlägt. Das Modul S.O.S. unterzieht die Einzelergebnisse einem ANOVA-Ausreißertest. Ausreißer werden erkannt und so kann ein sicheres Ergebnis für jedes Element angegeben werden.

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Diese Antwort stammt von: Christophe Deraed, Sales Manager Elemental Analysis, HORIBA Jobin Yvon GmbH.

PerkinElmer

  • Dual View Optik – Beobachtungsrichtung des Plasmas (axial und radial) kann softwaregesteuert innerhalb einer Methode analytspezifisch ausgewählt und kombiniert werden.
  • Echellespektrometer mit bester optischer Auflösung im Markt (<6 pm bei 200 nm).
  • Höchste Wellenlängenstabilität durch Thermostatisierung der Optik (Optima 5300) oder aktiver dynamischer Wellenlängenstabilisierung mit Neonlampe (Optima 2100).
  • Wartungsfreies Schergas – effiziente Eliminierung der kühlen Plasmaspitze mit kostengünstiger Druckluft. Reduktion optischer Interferenzen und Erweiterung des dynamischen Arbeitsbereiches bei axialer Plasmabeobachtung.
  • Wartungsfreier Halbleiter-Generator der 2. Generation mit mehr als 81 % Leistungseffizienz für höchste Plasmastabilität.
    • Bedienerfreundliches modulares Probeneinführungssystem – Schnellfackelkoppler mit Bajonettverschluss.
  • Räumliche Trennung von Injektor- und Fackelraum.
    • Pulsationsarme Peristaltikpumpe mit SmartRinseTM und FastPumpTM. Kurze Wege zwischen Pumpe und Injektor.
  • Patentierter Halbleiterdetektor mit hoher Auslesegeschwindigkeit und geringstem Dunkelstrom.
  • Intuitive leistungsstarke 32-Bit-ICP-Anwendersoftware WinLab 32TM mit Online/Offline- und Datenpflegemodulen.
  • Optionale Enhanced Security Version für vollständige 21 CFR Part 11 Konformität.
  • Vielfältige Neuberechnungsmöglichkeiten (Reprocessing) der gespeicherten Rohdaten ohne Notwendigkeit von Nachmessungen.
  • Transiente Signalerfassung (Echtzeit-Signalanzeige) zur raschen Geräteoptimierung und simplen Methodenentwicklung während laufendem Betrieb.
  • Offline-Modus für uneingeschränktes simultanes Arbeiten während laufender Messungen.
  • Integrierte Wellenlängenbibliothek mit 50000 Einträgen.
  • Umfangreiche Reportformate ASCII.
  • Simpler Datentransfer durch automatischen Datenexport mit individuellen Exportfunktionsformaten.
  • Leistungsfähige Algorithmen zur Interferenzbeseitigung wie simultane Untergrundkorrektur, multiple interne Standardisierung, Multicomponent Spectral Fitting (MSF) und Interelementkorrektur (IEC).
  • Zahlreiche Funktionen zur Qualitätskontrolle.
  • Automatische Plasmaabschaltung nach Analysenende (Auto Shutdown).
  • Automatische Zündfunktion des Plasmas (Auto Startup) mit Zeit/Datumsfunktion.
  • Integrierte FIAS-Ansteuerung und Unterstützung von Kopplungstechniken wie Laser-Ablation und Chromatographie.

Diese Antwort stammt von: Dr. Jörg Michel, Applikation ICP-OES/ICP-MS.


Shimadzu

Das neue ICPE-9000 ist ein simultanes ICP-Emissionsspektrometer mit Echelle-Monochromator und einem großen 1-Megapixel-CCD-Detektor. Aufgrund seiner temperierten Vakuum-Optik bietet es hervorragende Langzeitstabilität und Performance sogar bis in den tiefen UV-Bereich (167...800 nm). In Verbindung mit der innovativen Mini-Torch wurde der Argonverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Torches um die Hälfte gesenkt. So ermöglicht das neue ICPE-9000 von Shimadzu einen hohen Probendurchsatz bei geringen Betriebskosten. Mit seiner Leistung von bis zu 1,7 kW ist auch die Analyse von organischen Matrices möglich. Die axiale Plasmabeobachtung ist Standard, während die radiale Beobachtung als Option angeboten werden kann. Die innovative Software mit ihren zwei Assistenten zur Methodenenwicklung und Spektrenanalyse bietet dem Anwender eine Vielzahl von Möglichkeiten. So kann beispielsweise eine unbekannte Probe qualitativ analysiert und an Hand dieser Messung eine passende quantitative Methode für nahezu jede Probenmatrix entwickelt werden. Mit der integrierten Datenbank werden sogar Störungen im Vorfeld der Quantifizierung erkannt und Empfehlungen zur Vermeidung des Problems gegeben.

Diese Antwort stammt von: Nils Garnebode, Produktspezialist Spektroskopie, Shimadzu Deutschland GmbH.


Spectro Analytical

Das SPECTRO ARCOS ist ein Hochleistungsspektrometer für anspruchvolle Anwendungen in Umwelt, Industrie und Wissenschaft. Die Leistungsfähigkeit des SPECTRO ARCOS resultiert aus den beiden Hauptkomponenten: Der Optik und dem Generator. Die Optik basiert auf 32 linearen CCD-Detektoren in optimierter Paschen-Runge-Aufstellung zur simultanen Erfassung des Wellenlängenbereichs von 130…770 nm. Die Besonderheit ist ihre enorme Brennweite von 750 mm, die von 130…340 nm ein konstantes Auflösungsvermögen von 0,0085 nm bietet. Dies garantiert weitgehende Freiheit von spektralen Störungen und hohe Empfindlichkeit. Die äußerst kompakte Optik benötigt keinerlei Gasspülung, sondern ist gasgefüllt und mit dem bewährten UVplus-Inertgasfiltersystem ausgestattet, welches erhebliche Kosten spart. Der Generator verfügt über eine maximale Aufnahmeleistung von 5 kW, wird jedoch selbst bei Spitzenbelastungen nur bis zu maximal 1,7 kW belastet. Es bleiben somit genügend hohe Leistungsreserven, eine hervorragende Standzeit wird erreicht. Durch die Luftkühlung kann auf eine aufwendige Flüssigkeitskühlung verzichtet werden.

Das SPECTRO GENESIS stellt die kostengünstige Alternative zur AAS und sequenziellen ICP-OES-Geräten dar und wurde für den Umweltbereich bzw. einfache industrielle Anwendungen entwickelt. Als CCD-ICP-OES ermöglicht das Gerät simultanes Messen zwischen 175 und 777 nm und arbeitet damit äußerst effizient. Für Standard-Anwendungen stehen werkskalibrierte Methoden zur Verfügung. Die Methodenentwicklung entfällt, die Bedienung wird erheblich vereinfacht.

Diese Antwort stammt von: Olaf Schulz, Product Manager ICP-OES.


Teledyne Germany

Das Prodigy ICP ist eine Innovation auf dem Bereich der simultanen ICP-Emissions-Spektrometer und mit vielen Features ausgestattet. Zum Beispiel hat der Large Programmable Array Detector (L-PAD) die größte aktive Oberfläche aller verwendeten Flächendetektoren und es stehen über 1000000 Pixel zur Verfügung. Die Erfassung des gesamten Spektrums im Wellenlängenbereich von 160…1100 nm wird mit nur einer Belichtung bei gleicher Integrationszeit für alle Elementlinien durchgeführt. Durch das dynamische Auslesen der programmierbaren Pixel-Arrays wird ein Blooming ausgeschlossen und darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Time Resolved Analysis (TRA) durchzuführen, die zum Beispiel bei der Kopplung mit einem Ionen-Chromatographen Anwendung findet.

Für eine hohe Stabilität der Messergebnisse sorgt unter anderem die solide Verbindung von Optik und Probenzuführungssystem, wobei ein außergewöhnlicher linearer Arbeitsbereich durch die axiale und radiale Plasmabetrachtung (Dual-View) während der Analyse erreicht wird. Durch den einfachen Einsatz der unterschiedlichsten Zerstäubersysteme und Sprühkammern können die verschiedensten analytischen Anforderungen gelöst werden.

Die Prodigy-Navigator-Software ermöglicht neben dem einfachen Navigieren zwischen den Anwendungen und Maßnahmen für die Qualitätssicherung auch die Erstellung von Abbildungen des gesamten Spektrums mit Anzeige und Identifikation von Elementen und deren Wellenlängen.

Diese Antwort stammt von: Günter Knebel, Geschäftsführer, Teledyne Germany GmbH Leeman Labs Europe.


Thermo Fisher Scientific

Die ICP-Spektrometer der iCAP 6000-Serie zeichnen sich aufgrund modernster Technologien durch eine kompakte Bauart aus. Dadurch ist das Gerät nicht größer als ein AAS und ermöglicht es trotzdem, in einem Messvorgang sowohl mit axialer als auch radialer Plasmabeobachtung zu arbeiten. Die Komponenten der Echelle-Optik sind auf ein minimales Volumen optimiert, so dass man wenig Spülgas benötigt und die Thermostatisierung schnell und präzise wirksam ist. Aus der hervorragenden optische Abbildung der Spektren auf dem CID-Detektor resultieren extrem niedrige Nachweisgrenzen. Für 69 Elemente werden Werte kleiner als 1 µg/l erreicht. Für den Anwender ist die Handhabung der Probenzufuhr sehr einfach. Ein Doppelbajonett für den Einsatz der Torch und des Injektorrohres erlaubt schnelle und einfache Wechsel ohne jegliche Justierarbeiten. Für automatische Analysen mit einem Autosampler steht ein Abpumpsensor zur Verfügung, der bei Störungen der Probenzufuhr das Plasma abschaltet.

Diese Antwort stammt von: Dr. Dieter Marquardt, Produktspezialist ICP-OES, ThermoScientific, Dreieich.


Varian Deutschland

Die Varian ICP-OES-Spektrometer der neuen 7XX-ES-Serie verwenden ein Echelle-Spektrometer zur simultanen Messung aller Wellenlängen auf einem Detektor. Sämtliche optischen Komponenten werden von Varian selbst gefertigt; damit sind Güte und kleinste Toleranzen gewährleistet. Der lichtstarke, hochauflösende Echelle-Polychromator ist in einem massiven, auf 35 °C temperierten Aluminiumgehäuse montiert. Im gesamten Polychromator befinden sich keine bewegten Teile. Daraus resultiert eine exzellente Wellenlängenstabilität, welche Grundvoraussetzung für die hohe Langzeitstabilität ist. Die Signalstabilität wird mit besser 1 % über 20 h, ohne internen Standard oder andere Formen der Driftkorrektur, spezifiziert.

Varians patentierter CCD-Detektor erlaubt die freie Wellenlängenauswahl und die simultane Messung unterschiedlicher Intensitäten. Die hohe Pixeldichte des Detektors bietet dem Anwender eine automatische Berechnung des spektralen Untergrundes, ohne dass er Untergrundmesspositionen definieren muss. Darüber hinaus kann mit der FACT-Modellierung die spektrale Auflösung des Spektrometers, ohne zusätzliche Messzeit, mathematisch verbessert werden. Die Kühlung des Detektors vermindert elektronisches Rauschen und gewährleistet niedrigste Nachweisgrenzen.

Die ICP-Expert-Software zeichnet sich durch ihre anwenderfreundliche, deutsche Bedien- oberfläche und die übersichtliche Darstellung aller Informationen aus. Sie liefert den Beweis, dass einfache Bedienbarkeit und Flexibilität mit zahlreichen Optionen sich nicht ausschließen müssen.

Diese Antwort stammt von: Jörg Hansmann, Produktspezialist ICP, Varian Deutschland GmbH.

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