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3D-LaserlithographieLöschbare Tinte für den 3D-Druck

Lasergeschriebene dreidimensionale Mikrostrukturen lassen sich nun schreiben, auflösen und neu schreiben. (Bild: KIT)

Im 3D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. 

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Konstant-Klimaschränke KBFKonstant-Klimaschränke KBF übertreffen ICH-Anforderungen

Schon auf den ersten Blick unterscheiden sich die neuen BINDER Konstant-Klimaschränke KBF von den Vorgängermodellen: Sie haben nur noch eine Tür statt einer Doppeltür und eine kleinere Aufstellfläche bei gleichem Nutzraum; so sparen sie wertvollen Stellplatz im Labor. Nicht auf Anhieb zu sehen sind Weiterentwicklungen in der Konstruktion – wie beispielsweise eine verstärkte Isolation, ein neues Dampfdruck-Befeuchtungs-System oder die verbesserte Anordnung von Heizung, Lüfter und Kühlung sowie Verbesserungen aufgrund neuer vollautomatischer Herstellungsverfahren. Zudem bietet BINDER mit dem KBF ICH-patentierte Lichtkassetten für die von den ICH-Richtlinien geforderten Lichttests an und mit dem KBF LQC neue Sensoren zur mehrdimensionalen Messung und Dokumentation der Lichtintensität, die nach Testende auch noch automatisch „das Licht ausschalten“. Alle Konstruktionsverbesserungen und Weiterentwicklungen tragen dazu bei, dass die neue Generation von KBF-Schränken die ICH-Anforderungen in allen Punkten übertrifft, die Arbeit im Labor erleichtert und Wartung und Service der Schränke vereinfacht.
Neues Türsystem

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Konstant-Klimaschränke KBF: Konstant-Klimaschränke KBF übertreffen ICH-Anforderungen

Die neue KBF-Generation profitiert von modernster Verfahrenstechnik. Die Innenkessel werden in einem Arbeitsgang vollautomatisch gebogen und gleichzeitig geschweißt. Das gewährleistet eine hohe Genauigkeit, Prozesssicherheit und damit gleichbleibend hohe Verarbeitungsqualität. Sowohl Schrankgehäuse als auch Außentür sind mit Dichtungen versehen. Zusätzlich hat der Schrank einen Schließmechanismus, der die Tür an das Gehäuse heranzieht und anpresst. So hält die Tür vollkommen dicht, auch wenn ein Benutzer sie einmal nachlässig schließen sollte. Zudem haben die neuen KBF-Schränke eine zweite, innere Tür, die gesondert abgedichtet und verglast ist. So entfällt die Kältebrücke, die bei einer kompletten Glasaußentür auftritt und die homogene Temperatur- und Feuchteverteilung im Schrankinneren beeinträchtigt. Dennoch bietet die großflächige Glastür einen optimalen Überblick über den Innenraum, so dass die gewünschte Probe schnell gefunden und gegriffen werden kann, ohne dass dabei Temperatur und Feuchte durch langes Türöffnen verloren gehen. Tür und Rahmen sind mit separat geregelten Heizungen ausgestattet. Damit wird Kondensation an der Innen- wie Außentür verhindert. Selbst sehr kritische Werte können betauungsfrei gefahren werden.

Optimiertes Klimasystem

Heizung, Lüfter und Kühlung, bei den Vorgängermodellen in den Geräteseiten installiert, wurden bei den neuen Modellen in die Rückwand integriert, die bewährte APT.Line wurde dadurch noch weiter optimiert. Somit sind fast die kompletten Seitenwände frei für kundenspezifische Durchführungen. Außerdem ergibt sich durch die Platzierung des Heizelements rund um den Lüfter eine bessere räumliche Temperatur- und Feuchteverteilung, denn die Luftwege sind verkürzt und der Luftaustausch dadurch schneller.

Das neu entwickelte Befeuchtungssystem spritzt Dampf unter Druck über ein Ventil in den Innenraum, wo er sich gleichmäßig, schnell und besonders fein im ganzen Schrank verteilt. Das System funktioniert keimfrei, da das Wasser nur einmalig verwendet wird. Ein weiterer Vorteil: Der Betreiber ist unabhängig von der Wasserqualität, denn das System arbeitet wahlweise mit destilliertem Wasser oder mit Leitungswasser bis zu 8°dH. Für noch höhere Wasserhärten bietet BINDER mit dem PURE AQUA SERVICE ein Wasseraufbereitungssystem an, das dem Wasserzulauf vorgeschaltet werden kann. Zur Entfeuchtung hat BINDER die neuen KFB mit großflächigen, zweigeteilten Verdampfern ausgestattet, die parallel arbeiten und dabei mit einem Teil kühlen und mit dem zweiten entfeuchten. Sie erreichen nicht nur eine bessere Kühlleistung, sondern verhindern auch Eisbildung, die zu Feuchtigkeitsschwankungen im Innenraum führt. Die neue Technik gewährleistet einen homogenen Verlauf auch in unteren Temperaturbereichen bis 10 °C. Dampfkessel und Kühleinheit sind wie die ausziehbaren Elektronikschubladen leicht zugänglich im Maschinenraum untergebracht. Das sichert eine schnelle und kostengünstige Wartung.

Patentierte Lichtkassette

Neue Arzneimittel müssen nicht nur ihre Stabilität unter verschiedenen klimatischen Bedingungen beweisen, sondern sich auch einem Photostabilitätstest unterziehen lassen. Bei diesen Tests soll eine gleichmäßige Lichtverteilung ein vergleichbares Ergebnis im gesamten Nutzraum des Schrankes gewährleisten; die hohen Temperaturen bei externen Bestrahlungen mit sogenannten Suntestern sind ein bekanntes Problem. Beim BINDER KBF-Schrank werden wirklich nur die Effekte der Lichteinwirkung gemessen und nicht etwaige Veränderungen durch die Wärmeentwicklung der Lichtquelle damit vermischt. BINDER hat für diese Tests spezielle Lichtkassetten mit einer Kombination aus Tageslicht und UV-Licht entwickelt. Ein reflektierendes Gitter im Glas-Kassettenboden sorgt für homogene Bestrahlung im gesamten Nutzraum. Die Lichtkassetten gewährleisten den von den ICH-Richtlinien geforderten Frequenzbereich, haben aber keinen Einfluss auf die Innenraumtemperatur. Die Handhabung ist einfach: Die Kassetten werden anstelle eines Einschubgitters in den Schrankinnenraum eingeschoben und können nach Ende des Versuches einfach entnommen werden.

Zur Messung der Lichteinwirkung und Dokumentation des Tests hat BINDER Light Quantum Control(LQC) entwickelt, Sensoren, die wie ein Golfball auf einem kleinen Sockel sitzen und direkt neben den Proben aufgestellt werden. Die patentierten Sensoren erfassen das Licht nicht nur von oben wie herkömmliche Systeme, sondern mehrdimensional auch von den Seiten. Zusätzlicher Nutzeffekt: Wenn die geforderten Werte erreicht sind, schalten die Sensoren das Licht automatisch ab.

KBF-Varianten und Verfügbarkeit

Die neuen KBF-Schränke werden in der Standardausführung für Temperatur- und Feuchtetests angeboten abgestimmt auf die ICH-Richtlinie Q1A, oder als KBF-ICH-Serie mit den Test-Parametern Temperatur, Feuchte und Licht für die ICH-Richtlinie Q1B sowie als KBF LQC ebenfalls für die ICH-Richtlinie Q1B mit zusätzlicher Lichtmessung und Dosierungskontrolle. Die Schränke wird es in den Größen 240 und 720 l Innenraum geben, ab dem vierten Quartal dieses Jahres wird die erste Größe mit 240 l verfügbar sein.

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