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3D-LaserlithographieLöschbare Tinte für den 3D-Druck

Lasergeschriebene dreidimensionale Mikrostrukturen lassen sich nun schreiben, auflösen und neu schreiben. (Bild: KIT)

Im 3D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. 

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Rotationsrheometer ARES G2Mit separater Deformations- und Spannungsmessung

Wer heute rheologische Eigenschaften erfassen will, kommt in vielen Fällen mit der Vorgabe der Spannung und der Messung der Deformation allein zu keinen zufriedenstellenden Ergebnissen. Zu optimalen Resultaten kommt der Anwender erst, wenn die zweite physikalische Größe, das Drehmoment, unabhängig von der Winkelposition (-geschwindigkeit) erfasst wird. Dies kann das vor kurzem neu eingeführte und nachfolgend beschriebene deformationsgesteuerte Rotationsrheometer ARES G2 leisten, denn es basiert auf dem Prinzip von getrennter Deformations- und Drehmomentmessung.

Rotationsrheometer ARES G2: Mit separater Deformations- und Spannungsmessung

Die zwei physikalischen Größen zur Bestimmung der rheologischen Eigenschaften, Deformation und Spannung, werden direkt im Rheometer erfasst. Dadurch werden Trägheitseinflüsse fast vollständig ausgeschaltet und die durch das Messsystem bedingte Korrekturen weitgehend überflüssig.

Der Frequenzbereich des Drehmomentaufnehmers wurde auf 100 Hz nach oben und der Drehmomentbereich nach unten auf 50 nN·m erweitert. Der Antriebsmotor ist luftgelagert und mit einem optischen Winkelaufnehmer versehen worden. Sowohl zeitabhängige als auch Oszillationsmessungen sind jetzt positionsunabhängig und somit können verschiedene Versuchsmoden nahtlos kombiniert werden.

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Die Anwendungsmöglichkeiten des ARES-G2 wurden durch die Einführung von spannungsgesteuerten Versuchsabläufen (Kriechversuch und Spannungsrampen) und der Erfassung und Auswertung von nichtlinearen (LAOS – Large Amplitude Oscillation Strain) Oszillationsmessungen erweitert. Die Auswertung der nichtlinearen Oszillationsmessungen wurde in die bekannten Versuchsmoden der linearen Oszillationsmessungen (Frequenz-, Zeit- und Amplituden-Durchläufe) integriert. Dazu wurde die Korrelationsmethode, welche sich bisher auf die Aufnahme der elastischen und viskosen Deformationsanteile auf die Frequenz der Anregungsschwingung beschränkt hat, auf die Aufnahme von Beiträgen bis zur neunten harmonischen Frequenz erweitert.

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NewsNeues iPad-App von Waters

Die Waters Corporation (NYSE: WAT) hat eine App für das iPad von Apple vorgestellt, mit der Kunden einfach und in Sekundenschnelle die für sie am besten geeigneten Waters® ACQUITY UPLC® Probenplatten, Vials und Filter auswählen können. "Wir freuen uns sehr, die im Labor von heute immer wichtiger werdende Mobilkommunikationstechnologie nutzen zu können", sagte Dr. Mark Bayham, Leiter Channel Management bei Waters. "Viele unserer Kunden verwenden ihre mobilen Geräte inzwischen auch im Berufsleben, so auch im Labor. Für diese Kunden haben wir unsere iPad-App mit der gleichen Kompetenz und dem gleichen Innovationswillen entwickelt, die wir bei Waters stets bei der Produktentwicklung einsetzen. Diese erste Version der App wurde speziell für das iPad entwickelt. Sie bereitet den Boden für weitere innovative Tools für Laborwissenschaftler."

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Wann wird Computertomographie zum Mainstream?: Dreidimensionale Messungen mittels CT

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Computertomographen (CT) sind seit den 70er Jahren aus der Medizintechnik bekannt und werden seit den 90er Jahren in der Industrie zur zerstörungsfreien Prüfung verwendet. Inzwischen hat die CT einen weiteren Schritt nach vorne gemacht..

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3D-LaserlithographieLöschbare Tinte für den 3D-Druck

Im 3D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. 

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Der Temperaturunterschied zwischen einem heißen (rot) und einem kalten (blau) Nanoteilchen führt zu einer Ausrichtung der Moleküle in der umgebenden polaren Flüssigkeit, welche wiederum eine anziehende Kraft zwischen den beiden Teilchen verursacht. (Copyright: Andela Šarić / Peter Wirnsberger / University of Cambridge)

Heiß und kalt ziehen sich anNanoteilchen werden durch Temperaturunterschiede „geladen"

Elektrisch geladene Teilchen üben starke anziehende oder abstoßende Kräfte aufeinander aus. Mit Hilfe von Computersimulationen konnten WissenschafterInnen der Universitäten Cambridge und Wien um Christoph Dellago nun nachweisen, dass selbst zwischen elektrisch neutralen Nanoteilchen ganz ähnliche Kräfte wirken, falls diese kälter oder wärmer sind als die Flüssigkeit, in der sie gelöst sind. 

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