Labo Online - Analytic, Labortechnik, Life Sciences
Home> Labortechnik> Mikroskopie> Hallesche Software am Amazonas

Gel-Elektrophorese-Software LabImageHallesche Software am Amazonas

Mit Software aus Halle an der Saale gehen Forscher der Cornell University am brasilianischen Amazonas auf die Suche nach den Geheimnissen der Bodenorganismen. Geforscht wird im Auftrag der American Society for Microbiology und mit Bioinformatik der halleschen Kapelan Bio-Imaging GmbH.

Gel-Elektrophorese-Software LabImage: Hallesche Software am Amazonas

Das Interesse an Bioorganismen ist beträchtlich, können sie doch eine enorme medizinische und damit ökonomische Bedeutung haben, besonders wenn sie sich zur Herstellung von Antibiotika eignen. Eine wahre Fundgrube ist das brasilianische Amazonasgebiet, gilt es doch in der Fachwelt als die Region mit der weltweit größten Artenvielfalt, der sogenannten Biodiversität. Bisher ist wenig bekannt über die Welt jener tropischen Bodenorganismen und über ihre Rolle innerhalb des Ökosystems. Daher hat die American Society for Microbiology Dr. Janice Thies von der Cornell University in Ithaca (USA) eine Professur für Lateinamerika und eine finanzielle Förderung bewilligt. Teil des Projektes war die Schulung von Wissenschaftlern aus dem Amazonasgebiet.
Ein besonderer Schwerpunkt lag hier auf der Anwendung moderner molekularbiologischer Methoden, vor allem dem DNA-Nachweis aus Bodenproben mit Hilfe der Gel-Elektrophorese. Die dazu erforderliche Software LabImage stellte Kapelan Bio-Imaging, Kooperationspartner der Cornell University, zur Verfügung. Und die Lizenz für die Software der Hallenser, die auch weitere Projekte der American Society for Microbiology unterstützen wollen, verblieb nach Abschluss der Schulung zur weiteren Nutzung in Brasilien.

Anzeige
Anzeige

Weitere Beiträge in dieser Rubrik

Krebszelle

STEDD-NanoskopieHöchstauflösende Lichtmikroskopie ohne Untergrund

Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben ein neues Verfahren der Fluoreszenzmikroskopie entwickelt: Die STEDD-Nanoskopie liefert nicht nur höchstaufgelöste Bilder, sondern unterdrückt auch den Untergrund.

…mehr
ibidi erweitert seine Produktlinie für die Lebendzell-Mikroskopie und Immunfluoreszenz mit der neuen  Glass Bottom Dish35 mm.

PetrischaleMit Deckglasboden

ibidi erweitert seine Produktlinie für die Lebendzell-Mikroskopie und Immunofluoreszenz. Das neue Glass Bottom Dish35 mm ergänzt die Produktreihe für qualitativ hochwertige Mikroskopie von lebenden und fixierten Zellen.

…mehr
Explodierender Xenon-Cluster

Explodierende Xenon-NanopartikelNeue Einblicke in die Wechselwirkung von Licht und Materie

Ein internationales Forscherteam um Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin und der Universität Rostock konnte mit dem Röntgenlaser FLASH die ultraschnelle, lichtgetriebene Explosion von Nanopartikeln aus Xenon beobachten.

…mehr
Schema der Elektronen-Holografie einzelner Proteine: Eine Metallspitze, deren Ende nur aus wenigen Atomen besteht, sendet einen Strahl vergleichsweise langsamer, also energiearmer Elektronen aus. Einen Teil des Strahls wird an dem Protein auf einem Graphen-Träger gestreut. Der gestreute Teil des Strahls erzeugt mit dem nicht-gestreuten Teil dann ein Interferenzmuster – das Hologramm, das aufgezeichnet wird. (© Tatiana Latychevskaia  / Universität Zürich)

Erster Blick auf ein einzelnes ProteinElektronen-Hologramm bildet Eiweißmoleküle zerstörungsfrei ab

Proteine sind die Werkzeuge des Lebens. Wie sie aufgebaut sind, wie sie ihre Aufgaben in einer Zelle erfüllen und wo möglicherweise medizinische Wirkstoffe an ihnen angreifen, könnte sich künftig auf besonders schonende Weise an einzelnen Exemplaren der Biomoleküle untersuchen lassen.

…mehr
Protein Streptavidin

FluoreszenzmikroskopieEin tiefer Blick ins Protein

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts in Erlangen konnten mit der sogenannten COLD-Methode erstmals Strukturen unterhalb eines Nanometers in einem Protein sichtbar machen.

…mehr

Neue Stellenanzeigen