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Virtuelles Mikroskopie-System dotSlideVirtuelles Präparat – reale Analyse

Olympus hat sein virtuelles Mikroskopiesystem dotSlide weiterentwickelt. dotSlide scannt komplette Objektträger detailgenau mit hoher Auflösung und macht die so gewonnenen Aufnahmen sofort weltweit zugänglich sowie komplett navigierbar. Die drei erhältlichen Versionen (dotSlide MD, manuelle Version; dotSlide SL, vollautomatische Ausführung mit Slide-Loader; und dotSlide TMA mit Microarray-Modul) ermöglichen es Anwendern, die erzeugten Bilder („virtual slides“) so zu untersuchen, als würden sie die Originalprobe unter dem Mikroskop betrachten. dotSlide ist das perfekte System für alle Bereiche der Pathologie und Forschung: Proben können untersucht werden, ohne dass die Anwender auch nur in der Nähe eines Mikroskops sitzen müssen. Zweitbefunde beziehungsweise Ferngutachten lassen sich schnell von überall her einholen. Einheitliche, gemeinsame Schulungen und Diskussionen können wesentlich einfacher durchgeführt werden. Die einzigartige Technologie der dotSlide-Systeme gewährleistet zudem Hochdurchsatz- und High-Content-Anwendungen in der Pathologie und Forschung.
In der Pathologie:

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Virtuelles Mikroskopie-System dotSlide: Virtuelles Präparat – reale Analyse

Die Komponenten aller drei dotSlide-Systeme wurden sehr sorgfältig zusammengestellt, um unter allen Bedingungen eine hohe Geschwindigkeit, Präzision und Funktionssicherheit zu gewährleisten. Jedes dotSlide-Modell nutzt das fortschrittliche BX51-Mikroskop von Olympus, das durch seine außergewöhnliche optische Leistung überzeugt. Beim Standard-System dotSlide MD werden die Objektträger und Metadaten manuell geladen und die virtuelle Datei automatisch auf Basis der vom Anwender getroffenen Voreinstellungen erstellt. dotSlide SL führt die Objektträger – bis zu 50 Stück auf 5 Tabletts – hingegen automatisch über den Slide-Loader zu. Dabei ist das System über die exakte Position der einzelnen Objektträger jederzeit informiert. Während ein Roboterarm die Proben auf dem Tischträger platziert, gewährleistet der integrierte Barcode-Scanner, dass alle Barcode-Metadaten automatisch geladen und mit dem erzeugten virtuellen Bild verknüpft werden.

In der Forschung:

Das System dotSlide ist auch für Fluoreszenz-Anwendungen geeignet. Darüber hinaus kann es über ein spezielles TMA-Modell für Tissue Microarrays genutzt werden. TMAs bestehen aus vielen winzigen, auf einem einzelnen Objektträger befestigten Gewebezylindern mit definiertem Durchmesser. Das TMA-Verfahren eröffnet Forschern eine wirksame Methode, tausende verschiedener Gewebeproben unter denselben Bedingungen herzustellen, zu markieren und sofort zu analysieren. Vor allem für die molekularbiologische Forschung, pharmazeutische Arzneimittelentwicklung, Genexpression und therapeutische Antikörper-Forschung ist dies von zunehmender Bedeutung. Das dotSlide TMA-Modell vereinfacht die Bildaufnahme und Analyse der Tissue Microarrays. Es dokumentiert jeden einzelnen Gewebezylinder separat und hält für die Nachverfolgbarkeit zugleich die Objektträger- und Zylinderreferenz akkurat fest.

Technologie:

Die dotSlide-Arbeitsstation und das Server-System bieten optimale Geschwindigkeit, Sicherheit und Leistung sowie einen vollständig steuerbaren Fernzugriff. Daten und zugehörige Metadaten werden in einem maßgeschneiderten Datenmanagement-System gespeichert. Das bedeutet, dass Objektträger an einem Ort gescannt und unmittelbar danach überall auf der Welt über das Internet abgerufen werden können. Für mehr Funktionalität sorgt die spezielle OlyVIA-Software. Sie ermöglicht es den Anwendern, das Übersichtsbild nicht nur zu begutachten, sondern auch Anmerkungen, Marker und Dateien (inklusive Diktate) direkt anzuhängen – sogar dann, wenn sie sich gerade nicht am eigenen Arbeitsplatz befinden. Auch Zweitbefunde lassen sich auf diese Weise viel einfacher einholen, denn weder der Objektträger noch die virtuelle Datei müssen verschickt werden. Darüber hinaus ermöglicht die Software Live-Diskussionen zwischen beliebig vielen Teilnehmern und zeichnet Meeting-Notizen ebenso wie vorgenommene Markierungen auf. Die virtuelle Ansicht lässt sich zudem auch exportieren, damit sie ins Netz gestellt werden kann.

Die Peltier-gekühlte dotSlide-Kamera mit 1379 x 1032 Pixeln bietet Anwendern in der Diagnostik, Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung exakt das, was sie benötigen: Eine hohe Auflösung, schnelle Bildwiederholraten, sehr hohe Empfindlichkeit bei exzellentem Signal-Rausch-Verhältnis, einen großen Dynamikumfang und eine überragende Bildqualität. Die Ergebnisse überzeugen entsprechend mit einer beeindruckenden Detailgenauigkeit, einem starken Kontrast und außergewöhnlich niedrigem Hintergrundrauschen.

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