Labo Online - Analytic, Labortechnik, Life Sciences
Home> Wirtschaft + Wissenschaft> Archiv>

BASF zeichnet Gewinner des „Open Innovation“-Wettbewerbs zum Thema Energiespeicherung aus

„Open Innovation“-Wettbewerb EnergiespeicherungBASF zeichnet Gewinner aus

Die Gewinner des „BASF Energy Contest“ wurden am 24.11. auf dem „Creator SpaceTM Summit“ in Ludwigshafen ausgezeichnet. Aus 122 über die Online-Plattform „NineSights“ eingereichten Bewerbungen hat die Jury aus BASF-Experten und externen Fachleuten die vier besten Ideen ausgewählt, die mit jeweils 100000 Euro gefördert werden.

Gewinner des „BASF Energy Contest“

Die prämierten Konzepte wurden vorgeschlagen von den Professoren Patrik Johansson, Department of Applied Physics der Chalmers University of Technology (Schweden), Paul K. Wright und James W. Evans, University of California, Berkeley (USA), Stuart Licht, Department of Chemistry der George Washington University (USA) und Xiangwu Zhang, Department of Textile Engineering der North Carolina State University (USA).

Ziel des Innovationswettbewerbs, den BASF Anfang Februar gestartet hatte, sind kreative Konzepte für die Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien. Zukunftsfähige Technologien sollen es ermöglichen, Strom aus dem Netz zu speichern und dort wieder einzuspeisen. BASF will gemeinsam mit Wissenschaftlern, Erfindern und Unternehmen effiziente Lösungen finden, mit denen die Langzeit-Speicherung von Energie, etwa durch niedrigere Investitionskosten, auch finanziell rentabel wird. Bei den eingereichten Vorschlägen sollte innovative Chemie eine zentrale Rolle spielen.

Anzeige
Weitere Beiträge zuEnergiespeicherung

Professor Stuart Licht von der George Washington University befasst sich in seinem Projekt mit einem neuen Typ von aufladbaren Batterien der sogenannten „Molten Air Battery“. Dafür wird ein Elektrolyt aus geschmolzenem Salz bei erhöhter Temperatur eingesetzt. Die Gruppe um die Professoren Paul Wright und James Evans von der University of California, Berkeley, beforscht eine neuartige wiederaufladbare Zinkbatterie und hat bereits eine Start-up-Firma für deren Realisierung gegründet. Professor Patrik Johansson von der Chalmers University schlägt den Einsatz des häufigen Aluminiums für eine nachhaltige Batterietechnologie vor, die besonders den Wunsch nach niedrigen Kosten berücksichtigt. Und die Forschungsgruppe um Professor Xiangwu Zhang von der North Carolina State University präsentiert das Konzept einer leistungsfähigen Natrium-Ionen-Batterie, für die spezielle Methoden beim Herstellen der Elektroden eingesetzt werden.

Mit dem Ziel, neue Ideen zu finden und Kontakte zu knüpfen, ist der Wettbewerb ein wichtiger Bestandteil des Co-Creation-Programms der BASF anlässlich ihres 150. Jubiläums. Dieses Programm unter dem Namen Creator SpaceTM bietet innovative Formate für den virtuellen und persönlichen Austausch und umfasste außerdem drei hochkarätige Wissenschaftssymposien. Auf diesen Wegen sollen neue Ideen gesammelt und die Diskussion zu den Themen Energie, Ernährung und städtisches Leben gefördert werden. BASF will Menschen und Ideen zusammenbringen, um an Lösungen für drängende gesellschaftliche Herausforderungen zu arbeiten. Der Innovationswettbewerb zum Thema Energiespeicherung wurde vom BASF-Forschungsbereich „Process Research and Chemical Engineering“ koordiniert.

Weitere Beiträge zum Thema

Pressekonferenz mit Bundesministerin Johanna Wanka, Svenja Schulze, NRW-Wissenschaftsministerin (rechts), sowie Robert Schlögl, Direktor des MPI für Chemische Energiekonversion (links) und Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender der Thyssenkrupp AG (2.v.r.) © BMBF/Ute Grabowsky.

Projektstart Carbon2ChemBasischemikalien aus Hüttengasen

Das Projekt Carbon2Chem hat zum Ziel, Kohlendioxid, das bei der Stahlerzeugung anfällt, als Ausgangssubstanz zur Synthese von Basischemikalien zu verwenden. Damit ließe sich Erdöl ersetzen und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz leisten.

…mehr

Wind- und SolarenergieBiogas speichert überschüssigen Ökostrom

Biogas könnte dazu beitragen, ein Problem des grünen Stroms zu lösen: An sonnigen oder windigen Tagen wird mehr Strom produziert als verbraucht. Forscher der Landesanstalt für Agrartechnik und Bioenergie an der Universität Hohenheim wollen die überschüssige elektrische Energie in Biomethan umwandeln – und auf diese Weise einen chemischen Zwischenspeicher schaffen.

…mehr

Umweltfreundliche Eisen-KatalysatorenGewinnung von Energieträgern als Ziel

Eine Arbeitsgruppe an der Universität Regensburg will umweltfreundliche Eisen-Katalysatoren entwickeln, die künftig für die Gewinnung wichtiger Energieträger wie Methan oder Wasserstoff genutzt werden sollen.

…mehr
Passivierungsschicht

Unerwartete Probleme bei...Bildung einer Zwischenschicht behindert Ionentransfer

Als Folge der Energiewende forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit an leistungsfähigeren Batterien – etwa für den Antrieb von Autos oder für die Zwischenspeicherung von alternativen Energien.

…mehr
Äpfel

EnergiespeicherungBatterien aus Bioabfällen

Ein kohlenstoffbasiertes Aktivmaterial, das aus Apfelresten gewonnen wird, und ein Material aus Schichtoxiden könnten helfen, die Kosten für zukünftige Energiespeicher zu senken.

…mehr

LABO – Online *** Neuheit***

Mediadaten 2016

LABO Marktübersichten

Produktkataloge zum Blättern

Produktkataloge bei LABO


Hier finden Sie aktuelle Blätter-Kataloge von Herstellern aus der Branche. Einfach durchblättern oder gezielt nach Stichwort suchen!

Anzeige

Anzeige - Produkt der Woche

Preisgünstiger Kühler für das Labor

Hier stellt Ihnen die Peter Huber Kältemaschinenbau GmbH das Produkt der Woche vor. Weitere Informationen finden Sie unter dem Produkt der Woche oder direkt bei: www.huber-online.com.

Anzeige

LABO Web-Guide 2016 als E-Paper

LABO Web-Guide 2016

Web-Guide 2016


- Stichwortregister

- Firmenscreenshots

-Interessante Webadressen aus dem Labor

Anzeige

Neue Stellenanzeigen

Jetzt den LABO Newsletter abonnieren

LABO Newsletter abonnieren

Der kostenlose LABO Newsletter informiert Sie wöchentlich über neue Produkte, Lösungen, Technologietrends und Innovationen aus der Branche sowie Unternehmensnachrichten und Personalmeldungen.

LABO bei Facebook und Twitter