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European XFEL bereitet Betrieb vorForscher können Experimente vorschlagen

Das FXE-Instrument, das derzeit in seiner Experimentierhütte montiert wird, wird die Untersuchung ultraschneller Prozesse ermöglichen, zu denen beispielsweise entscheidende Zwischenschritte bei chemischen Reaktionen zählen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt können sich jetzt erstmals mit Vorschlägen für Experimente am Röntgenlaser European XFEL bewerben. Die internationale Forschungseinrichtung in der Metropolregion Hamburg hat auf Ihrer Website den ersten Aufruf veröffentlicht, Anträge auf „Strahlzeit“ einzureichen.

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Prüfsoftware testXpert IIMit neuen Features

Die Prüfsoftware testXpert® II ist seit drei Jahren auf dem Markt. Als ständig weiterentwickeltes Programm befindet es sich weltweit im Einsatz. Nutzer sind sowohl Industriebetriebe als auch Forschungseinrichtungen. Die intelligente Software stellt sich automatisch auf die typische Terminologie und Symbolik der verschiedensten Branchen ein. In der neuen Version 3.1 gibt es jetzt viele interessante und nützliche Weiterentwicklungen.

Prüfsoftware testXpert II: Mit neuen Features

Ein Highlight ist der direkte Export nach Excel mit einzelnen Tabellenblättern für Parameter, Ergebnisse, Statistik und Messwerten inklusive X-Y-Grafik. Dieser Export ist mit einem Mausklick aktivierbar und mit typischen Defaultwerten vorbelegt. Es ist natürlich jederzeit eine individuelle Anpassung der Einstellungen möglich. So kann z.B. die Anzahl der zu exportierenden Messwerte frei konfiguriert werden. Die Software interpoliert dabei die Messwerte nach den gewünschten Vorgaben des Anwenders.

Bei der ebenfalls neuen Funktion „Ergebnisbeschriftung“ wurde auf eine benutzerfreundliche Defaultbelegung geachtet, d.h. auch hier kann der Benutzer mit einem Mausklick alle gewünschten Ergebnisse direkt in der Probengrafik mit Name, Wert und Einheit anzeigen lassen. Für zusätzliche Beschriftungsblöcke stehen auch hier vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung.

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Da das Prüfen unter Temperatureinfluss (Temperierkammern, Hochtemperaturöfen) bei der Materialprüfung einen immer höheren Stellenwert bekommt, wurde auch diese Entwicklung Rechnung getragen. Mit jeder Prüfvorschrift sind jetzt Prüfungen mit Hochtemperaturöfen mit mehreren Heizzonen ohne jegliche weitere Anpassungen möglich .Selbst frei konfigurierbare Temperaturverläufe ohne Maschinenanbindung und das Erstellen von zusätzlichen Temperaturstufen innerhalb des Prüfablaufs „Freie Versuchsdefinition“ sind mit der neuen Version möglich. Zusätzlich können auch Temperierbäder usw. vollständig in den Prüfablauf integriert werden. Insbesondere für Forschung und Entwicklung sind diese frei konfigurierbaren Prüfabläufe unter Temperatureinfluss von großer Bedeutung

Auch die schwierigsten Regelungsanforderungen sind für die Software kein Problem. Mit der Option „Erweiterte Regelung“ ist jetzt eine einfache und schnelle Anpassung des Reglers möglich. Mit dem integrierten Oszilloskop, Soll- und Ist-Wert-Kanälen und den frei konfigurierbaren Regelparametern stehen alle Werkzeuge für komplexe Regleranpassungen zur Verfügung. Vorversuche werden dadurch überflüssig.

Die Integration von externen Messverstärkern wie z.B. HBM MGC+ wurde standardisiert, d.h. es können auf diese Weise zusätzliche Messwertkanäle in den Prüfablauf eingebunden werden wie z.B. die Erfassung von zusätzlichen Dehnmessstreifen an der Probe.

Besonders erwähnenswert ist auch ein speziell für Universitäten und Lehranstalten entwickeltes Lernprogramm „Education-Module“. Mit Video animierten Prüfabläufen und detaillierten Erklärungen werden Studenten bzw. Schüler auf eine leicht verständliche Weise an das Thema Materialprüfung herangeführt. Neben der Abfrage der gelernten Lerninhalte durch ein integriertes Quiz können die Studenten mit der integrierten virtuellen Prüfmaschine selbst Prüfabläufe erstellen und realitätsnah durchführen. Dadurch kann das vermittelte theoretische Wissen direkt in die Praxis getestet und vertieft werden.

Eine neue entwickelte Datenanbindung der Prüfsoftware testXpert® an SAP wurde aufgrund der starken Kundennachfrage entwickelt. Sie erlaubt den bidirektionalen Austausch von Daten mit SAP. Auf diese Weise können Parameterwerte von SAP importiert und Prüfergebnisse aus testXpert® nach SAP exportiert werden. Ein besonderes Augenmerk wurde bei der Programmierung auf eine einfache Bedienung und Handhabung gelegt. Mit dieser Lösung ergibt sich eine Reihe von technischen und wirtschaftlichen Vorteilen. Der Bediener spart Zeit, da manuelles Einpflegen von Prüfergebnissen in SAP oder der bisherige Umweg mit dem Export der Prüfergebnisse in eine ASCII-Datei entfällt. Dadurch werden eventuelle Fehlerquellen vermieden. Die flexible Programmierung gestattet eine Anpassung an individuelle Kundenwünsche.

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