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Multimode-Lichtwellenleiter - Spezialfasern für Laseranwendungen

QuantenkaskadenlaserRekord bei Terahertzpuls-Erzeugung

Juraj Darmo, Dominic Bachmann und Karl Unterrainer (von links) im Laserlabor des Photonik Instituts. (Copyright: TU Wien)

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Multimode-LichtwellenleiterSpezialfasern für Laseranwendungen

CeramOptec präsentiert auf der analytica Multimode-Lichtwellenleiter aus Quarzglas für labortechnische und industrielle Laseranwendungen. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen dabei Glasfasern mit eckiger Kerngeometrie.

Multimode-Lichtwellenleiter

Die Optran® NCC und Optran® NCF Fasern übernehmen im Gegensatz zu herkömmlichen Rundkernfasern einen aktiven Part in der Strahlformung und verringern den Bedarf an Strahlformungsoptiken deutlich. Aufgrund ihrer Kerngeometrie homogenisieren sie die Intensitätsverteilung, was den Einsatz kostspieliger Homogenisatoren überflüssig macht. Zudem vereinfachen sie die Erzeugung eckiger Strahlprofile, da der Ausgangsstrahl der Fasern die Form des Faserkerns annimmt. Die Kosten der Laseranwendung werden so spürbar gesenkt.

Diese Fasern sind vor allem für Diodenlaser geeignet. Sie werden beide je nach Kundenwunsch mit ortho-, hekta- oder oktogonalen Faserkernen gefertigt, unterscheiden sich aber in der Mantelgeometrie: Während NCC Fasern ein rundes Cladding besitzen, sind NCF Fasern mit einem eckigen Cladding ummantelt, das – falls vom Kunden nicht anders gefordert – der Geometrie des Faserkerns entspricht. Diese Mantelgeometrie unterstützt die homogenisierende Wirkung des Kerns. Sie erhöht zudem die Flexibilität der Fasern und ermöglicht bei Faserbündelungen höhere Packungsdichten.

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Besucher der analytica finden CeramOptec in Halle A2, Stand 522.

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