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Noch immer nur gut – oder schon besser???45 Seminarteilnehmer hatten sich von dem Motto „For the Better“ locken lassen, um sich Ende des vergangenen Jahres in Berlin über die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der Instrumentellen Analytik aus dem Hause PerkinElmer zu informieren. Nach einer kurzen Einführung zur Firmengeschichte und zum Produktspektrum des Unternehmens wurden von kompetenten Mitarbeitern Vorträge zum Themenkreis „Chromatographische Methoden in der Umwelt- und Lebensmittelanalytik“ gehalten. Die jüngsten Verbesserungen des Produktspektrums wurden für die Bereiche HPLC- und GC- bzw. GC/MS-Analytik vorgestellt.
 Wenn auch Sie an Kosten- und Arbeitszeitoptimierungen bei Ihren HPLC-Analysen interessiert sind, sollten sie über die Implementierung der neuen Flexar-UHPLC (siehe Abbildung) in ihr Methodenspektrum nachdenken. Lösungsmitteleinsparung und Durchsatzerhöhung sind die wesentlichen Charakteristika dieses analytischen Konzepts. Durch miniaturisierte Bauelemente und kleinere Partikelgrößen können bis zu achtfache Zeitverringerungen der chromatographischen Trennvorgänge erreicht werden. Dass diese Verbesserungen gute Fachkenntnisse der Anwender voraussetzen, wurde deutlich gemacht. Aktuelle Fortbildungskurse können jedoch leicht helfen, die analytischen Erfolgsaussichten durch sorgfältige Planung der Arbeitsabläufe zu gewährleisten. Selbstverständlich werden diese Kurse von PerkinElmer regelmäßig angeboten. Interessenten finden das gesamte Kursangebot schnell im Internet unter http://las.perkinelmer.de/Trainings/TrainingLanding.htm.
Sollten Sie Probleme mit der Analytik leichtflüchtiger organischer Substanzen haben, kann eventuell ein Hinweis auf die von PerkinElmer entwickelten Techniken der aktiven oder passiven Probennahme, der anschließenden Thermodesorption mit Aufheizraten von bis zu 2400 °C/min und der nachfolgenden Gaschromatographie helfen. Der Vortrag „VOC in der Innenraumluft – Analytik und Bewertung“ schilderte den Einsatz einer neu entwickelten Peltier-Kühlfalle und die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Hilfsmittel zur Probenanreicherung wie z.B. Tenax TA bzw. Carbopack. Die zuverlässige Identifizierung der gaschromatographisch getrennten Komponenten kann durch Einsatz der GC/MS-Kopplung sichergestellt werden. Eine schnelle Übersicht zu den unterschiedlichen nationalen Regelungen bezüglich der VOCs (Volatile Organic Compounds) finden sie auch unter dem Internet-Link http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCchtige_organische_Verbindungen.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Vorstellung der völlig neuen Software „Chromera“ zur Chromatographie-Datenverarbeitung. Diese bei PerkinElmer entwickelte und künftig für alle Hardware-Systeme – auch für die GC/MS-Systeme – vorgesehene Software bietet eine Vielzahl neuer Speicher- und Datenbearbeitungsmöglichkeiten und berücksichtigt auch alle aktuellen Anforderungen an die GLP-/GMP-Richtlinien sowie die notwendigen Dokumentationen im Rahmen der erforderlichen Qualitätssicherung. Die Anwendung der Microsoft-Workflows und des Microsoft dotNet macht neue und den jeweiligen Anforderungen angepasste Bildschirmdarstellungen leicht möglich. Um diese Möglichkeiten optimal zu nutzen, sollten Sie jedoch Bildschirmgrößen von wenigstens 19 Zoll oder größer vorsehen. Sollten Sie den Begriff SWAFER noch nicht gehört haben, sei hier nur kurz mitgeteilt, dass diese neu entwickelte zuverlässige Mikrotechnologie eine Weiterentwicklung aus dem sogenannten Deans-Switch darstellt. Diese Säulenschalttechnik ermöglicht das Schalten von Säulen, Injektoren und Detektoren durch Druckdifferenzen und vermeidet mechanische Probleme, wie sie bei früheren Schalttechniken auftreten konnten. Die damit verbundenen Begriffe wie „Heartcut“ oder „Backflush“ wurden im Beitrag eingehend erläutert. Sowohl eine erhebliche Steigerung der analytischen Produktivität als auch der analytischen Zuverlässigkeit – z.B. durch Verwendung von zwei sich ergänzenden Detektionssystemen oder Trennsäulen – lassen sich durch diese Technik leicht erreichen.
Für alle, die eventuell durch die qualitativ nicht selten stark differierenden Kundendienstangebote von Geräteherstellern genervt sind, bietet PerkinElmer unter dem Begriff „OneSource“ die Möglichkeit, Serviceverträge auch für Geräte anderer Hersteller abzuschließen. Wenn dieses Angebot bisher im Wesentlichen auch erst von großen Unternehmen genutzt wird, könnten auch mittelgroße Labors oder analytisch arbeitende Betriebe eventuell auch von diesen Angeboten profitieren. Verträge mit schnellen Service-Reaktionszeiten und Laufzeiten von einem Jahr und länger können teure Geräteausfälle vermeiden und so zur Wirtschaftlichkeit der analytischen Abteilungen beitragen. Eine erste Information finden Sie unter http://las.perkinelmer.com/FocusAreas/Mkt+OneSource/Default.htm. Weitere Fragen dazu werden unter der E-Mail-Adresse Ilmar.Nobereit@perkinelmer.com gewiss schnell und kompetent beantwortet. Falls Interesse an detaillierten Darstellungen zu den oben erwähnten Vorträgen besteht, hilft eine E-Mail an martin.dinse@perkinelmer.com sicher weiter. Dr. Hans-Ulrich Melchert, Analytical & Epidemiological Services Diesen Artikel bookmarken bei Wie funktioniert Bookmarken?Mit so genannten “Social Bookmarks” können Sie Links auf interessante Webseiten mit anderen Nutzern teilen. |  |  | |  | Externe Nutzung / NutzungsrechteWenn Sie auf diesen Beitrag von LABO online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: |
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