GC-2010 Plus Nonplusultra
Advanced Flow Technology steigert die Effizienz /
Fast GC verbindet Spurenanalytik mit hohem Probendurchsatz
Höchste Nachweisempfindlichkeit durch neuentwickelte Detektoren /
Shimadzu, weltweit einer der führenden Hersteller in der Instrumentellen Analytik, hat den neuen GC-2010 Plus vorgestellt. Mit modernster High-End-Technik übertrifft er das Maßstäbe setzende Vorgängermodell GC-2010 hinsichtlich Trenneffizienz, Nachweisempfindlichkeit, Präzision, Schnelligkeit und einfacher Handhabung. Die äußere Erscheinung ist geblieben, die inneren Werte sind verbessert. Ein ganz besonderes Merkmal ist die AFT (Advanced Flow Technology), die hohe Trenneffizienz mit gesteigerter Produktivität und verkürzter Analysenzeit verbindet.
Um Verbraucher und Umwelt optimal zu schützen und die Produktqualität stetig zu verbessern, werden die Prüfmethoden kontinuierlich verbessert. Die Zahl der zu überwachenden Substanzen steigt, und neue Ideen und Techniken zur Verbesserung der Trennleistung in der Gas-Chromatographie sind gefragt. Die neueste GC-Technik einzusetzen ist unabdingbar, um zukünftige Anforderungen in der Gas-Chromatographie bedienen zu können. Dabei ist die Abstimmung aller GC-Komponenten entscheidend. Verbesserte Trägergasversorgung, Injektionssystem und Säulenofen sowie eine Reihe von leistungsfähigen Detektorsystemen, entwickelt nach neuesten Technologiekriterien, rüsten den GC-2010 Plus für höchste Anforderungen. Die neuen Funktionen der Advanced Flow Technology erhöhen zusätzlich die Leistungsfähigkeit des Systems.
Advanced Flow Technology - Vorsprung durch Effizienz und Produktivität
Die Advanced Flow Technology basiert auf vier Systemen zur Steigerung der Trenneffizienz und Produktivität des Gas-Chromatographen:
- In der Multidimensionalen Gas-Chromatographie (MDGC) werden zwei Kapillarsäulen mit unterschiedlicher Trenncharakteristik gekoppelt. MDGC-Systeme separieren und quantifizieren Substanzen in komplizierten Matrices, etwa in petrochemischen Produkten (z.B. sauerstoffhaltige Komponenten) oder in Lebensmitteln (z.B. Aromen).
- Sobald die Zielkomponenten von der Säule eluiert sind, reduziert das Backflush-System die Analysenzeit durch Umkehr des Trägergasflusses und Ausspülen von hochsiedenden Komponenten durch den Splitausgang.
- Das Detektor-Splitting-System erlaubt es, den Eluenten verschiedenen Detektoren zuzuleiten (etwa FID und ECD). Auch ein Massenspektrometer kann als zweiter Detektor eingesetzt werden. Beim Detektor-Switching-System kann man einfach zwischen verschiedenen Detektoren auswählen.
Die AFT-Funktionenwerden durch die kostenfreie Advanced-Flow-Technology-Software gesteuert. Sie arbeitet in Kombination mit der GCsolution und GCMSsolution Software.
Fast GC - Vorsprung beim Probendurchsatz
Zeit zu sparen und Prozesse zu straffen sind wichtige Ziele für ein analytisches Labor. Denn letztendlich bestimmt die Gesamt-Analysendauer den möglichen Probendurchsatz. Die Schnelle Gas-Chromatographie mit Narrow-bore Säulen (Fast GC) sowie die Möglichkeit zwei analytische Linien unabhängig in einem GC zu betreiben, verkürzt die Analysenzeiten. Zusätzlich wurde der GC-2010 Plus mit einer verbesserten Ofenkühlung ausgerüstet wobei ein zusätzlicher Ventilator die aktive Wärmeabfuhr des Ofens an die Umgebung verbessert.
Beste Detektoren - Vorsprung durch Nachweisempfindlichkeit
In der Lebensmittelsicherheit oder beim Nachweis giftiger Substanzen gibt es oftmals keinen unteren Schwellenwert. Daher ist es nötig, auch Spurenkonzentrationen sicher und eindeutig mit hoher Präzision zu erfassen.
Der GC-2010 Plus detektiert und identifiziert Spurenkomponenten mit überragender Empfindlichkeit durch eine Reihe neuer Detektoren wie z.B. FID und FPD, die nach neuesten Technologiekriterien entwickelt wurden. Diese Detektoren setzen hinsichtlich der Nachweisempfindlichkeit einen neuen Standard.

Die weltweit empfindlichsten Fluoreszenzdetektoren Empfindlichkeit trifft Effizienz
Höchste Empfindlichkeit für Analysen im Ultraspurenbereich /
Für die Fast LC und ultraschnelle Analysen /
Einfache Wartung senkt die Betriebskosten
Shimadzu, weltweit eines der führenden Unternehmen in der Instrumentellen Analytik, hat eine neue Familie von Fluoreszenzdetektoren vorgestellt. Der RF-20A und der RF-20Axs decken alle Anwendungen von der Routineanalyse bis zur Hochleistungsanalyse ab. Sie eignen sich besonders für die Lebensmittel-Industrie, die Pharmazeutische Industrie sowie Umweltanwendungen und Aminosäurebestimmungen. Die Hochleistungsversion RF-20Axs ist der empfindlichste Fluoreszenzdetektor weltweit (Raman S/N-Verhältnis für Wasser von mindestens 2.000 für den RF-20Axs und 1.200 für den RF-20A) und weist Verbindungen in geringsten Konzentrationen nach.
Für die Fast LC und ultraschnelle Analysen
Die Detektoren komplettieren die prominence LC- und UFLC-Serien um Fluoreszenzmessungen im Fast LC-Bereich. Die RF-20A und -Axs-Detektoren basieren auf einem neu entwickelten optischen System. Sie bieten einen Zweikanalmodus und eine Datenerfassungsgeschwindigkeit bis zu 100 Hz. Die Detektoren bedienen alle Anwendungen, die geringste Nachweisgrenzen verlangen.
Das Topmodell RF-20Axs verfügt über eine Temperaturkontrolle mit Kühlfunktion für die Flusszelle. Damit wird eine konstante Detektorzelltemperatur gewährleistet, die zu einer ausgezeichneten Reproduzierbarkeit ohne Empfindlichkeitsverlust führt. Des Weiteren erlaubt das RF-20Axs die automatische Überprüfung der Wellenlänge mit Hilfe einer eingebauten Quecksilberlampe.
Wartungskomfort vermindert laufende Kosten
Flusszelle und Lampe sind von der Gerätefront zugänglich, was die Wartung erleichtert und somit die Betriebskosten und Standzeiten reduziert. Um die Flusszelle zu ersetzen, sind spezielle Werkzeuge unnötig. Verglichen mit den Vorläufermodellen wurde die Lebensdauer der Xenonlampe um den Faktor 4 auf bis zu 2.000 Stunden verlängert. Vorjustierte Austauschlampen in einer Spezialhalterung machen es überflüssig, das optische System nach einem Lampentausch einzustellen und abzugleichen.
Der RF-20A und der RF-20Axs bieten ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis.
Neuer Mikrochip Kostensenkung in der Elektrophorese
Neues mikrochip-basiertes Elektrophorese-System ersetzt Agarose-Gel-Elektrophorese /
Deutlich weniger laufende Kosten /
Verbesserte Empfindlichkeit, größere Zeitersparnis
Shimadzu, weltweit eines der führenden Unternehmen in der Instrumentellen Analytik, hat mit dem MCE-202 ¿MultiNA¿ ein mikrochip-basiertes Elektrophorese-System zur DNA/RNA-Analyse vorgestellt. Es bietet eine vollständig automatisierte Hochgeschwindigkeits-Mikrochip-Elektrophorese und senkt die laufenden Kosten.
Die Kosten für MultiNA sind geringer als die Kosten einer Agarose-Gel-Elektrophorese. Manuelle Arbeitsschritte für Vorbereitung, Trennung, Nachweis und Datenaufbereitung wurden komplett automatisiert. MultiNA eignet sich für die Analyse von DNA/RNA-Sequenzen (Länge) und unterstützt alle entsprechenden Forschungsbereiche. Das System bearbeitet bis zu 120 Proben in einer einzigen Anordnung - schnell, einfach und zuverlässig.
Im Vergleich: Agarose-Gel- und Mikrochip-Elektrophorese
Die Agarose-Gel-Elektrophorese trennt die DNA/RNA in einem elektrischen Feld gemäß ihrer Ladung, um das Molekulargewicht zu bestimmen. Damit das Muster der Nukleinsäureketten sichtbar wird, werden die Proben im Gel mit Ethidiumbromid oder einem Fluoreszenzfarbstoff eingefärbt und unter UV-Licht betrachtet. Das Muster gibt Aufschluss über Molekulargewichte und die individuelle Identifizierung.
Die Mikrochip-Elektrophorese trennt die Zielsubstanzen mit mikrofeinen Kapillaranordnungen auf Glas oder einem Kunststoffträger. Als Technologie der nächsten Generation bietet sie eine ultraschnelle, sehr gut reproduzierbare und hochempfindliche Mikro-
analyse.
Neuer Mikrochip senkt die Kosten
Shimadzu hat einen wieder verwendbaren Mikrochip entwickelt, der die laufenden Kosten senkt, sodass sie geringer oder zumindest vergleichbar sind mit den Kosten einer Agarose-Gel-Elektrophorese. Zusätzlich ist das Angebot an Reagenzien-Kits, die auf die jeweiligen Trennsequenzen (Länge) abgestimmt sind, ein geeignetes Produkt für die komplett automatisierte Hochgeschwindigkeitsanalyse, das einfache Bedienung, hohe Trennleistung und hohe Reproduzierbarkeit gewährleistet.
Die Eigenschaften von MultiNA auf einen Blick:
- Senken der laufenden Kosten
- Komplette Hochgeschwindigkeit-Automatisierung
von bis zu 120 Analysezyklen oder auch nur einer einzigen Probe - eine Eigenschaft, die nur Shimadzu in dieser Geräteleistungsklasse bietet. Die automatische Injektion kontrolliert, dass nur winzigste Probenmengen (Minimum: 2 µL) und Reagenzien eingesetzt werden.
- Hohe Trennleistung und Reproduzierbarkeit
Der Kontrolllauf zweier interner Standards (mit niedrigen und hohen Molekulargewichten) zusammen mit der Probe verbessert die Varianzcharakteristik der Elektrophoresemethode und sichert eine hohe Trennleistung sowie Reproduzierbarkeit.
- Geschwindigkeit und Bedienungskomfort
Automatisierte Analyse - vom Spülen des Mikrochips, über das Befüllen mit Trennpuffer, das Einsetzen der Probe und die elektrophoretische Trennung bis hin zur Datenanalyse. Zahlreiche Tools vereinfachen die Analysestrategie.
Hintergrund-Informationen
Bei verschiedenen Anwendungen in der Molekularbiologie wird für DNA- und RNA-Nukleinsäureproben ein Nachweis der Probensequenz (Länge) und eine ungefähre Quantifizierung benötigt. Diese Analysen werden zumeist mit Agarose-Gel-Elektrophorese-Systemen durchgeführt. In den letzten Jahren hat der Anteil an Mikrochip-Elektrophorese-Systemen zugenommen, die elektrophoretische Trennungen auf Mikrochip-Basis durchführen.
Die Agarose-Gel-Elektrophorese-Systeme erfordern einen beachtlichen Teil manueller Arbeit, wobei spezielles technisches Equipment für jeden der sechs Arbeitsgänge eingesetzt wird - von der Gel-Vorbereitung bis zur Datenaufarbeitung. Im Allgemeinen bieten Agarose-Gel-Elektrophorese-Systeme nur eine grobe Trennleistung. Im Gegensatz dazu führen die Mikrochip-Elektrophorese-Systeme alle sechs Arbeitsschritte in einem einzigen Gerät aus. Sie werden im Regelfall für Anwendungen genutzt, die einen schnellen Nachweis der Probensequenz benötigen.
Bislang waren die laufenden Kosten relativ hoch und haben den Wechsel von der Agarose-Gel- zur Mikrochip-Elektrophorese verzögert, obwohl der Bedarf an diesen Geräten groß ist.