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ACHEMAÖlmischanlage mit Temperierung

Thermotechnik für schwierige Prozesse
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ACHEMA: Ölmischanlage  mit Temperierung
Gefahrstofflagerung, Luft- und Thermotechnik oder IT-Sicherheitstechnik: Das sind die Kernkompetenzen der DENIOS-Experten. Mit Produktionsstandorten in ganz Europa und den USA hat sich das Unternehmen internationale Reputation erworben.

Temperaturempfindliche Stoffe spielen eine wesentliche Rolle in den Herstellungsverfahren der Chemie-, Pharma- oder auch der Lebensmittelindustrie. Die Eigenschaften dieser Stoffe sind ganz unterschiedlich, und auch die Produktionsprozesse unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen. Entsprechend vielfältig sind die Anforderungen an moderne Thermotechnik. Sei es die frostfreie Lagerung, die Lagerung bei konstanter Temperatur oder der Bedarf an einer thermischen Aufbereitung von Stoffen, die mit dem Prozess synchronisiert ist.

Der Service des Unternehmens DENIOS reicht von der detaillierten Bedarfsermittlung bis zur schlüsselfertigen Lieferung betriebsbereiter Anlagen, inklusive aller erforderlichen Zulassungen und Zertifikate. „Der Dschungel der gesetzlichen Regelungen scheint vielen Unternehmen undurchdringlich”, so Thomas Laubenstein, Leiter des Product Development der DENIOS AG. Und weiter: „Unser Ziel ist es, unseren Kunden stets eine ausgereifte Ingenieursleistung und solide Konstruktionen zu bieten – Service und Betriebssicherheit liefern wir gleich mit.”

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Allein in der Thermotechnik bietet DENIOS ein breites Spektrum. Es reicht vom Erwärmen von Stoffen (bis 200 °C) über frostfreie Lagerung bis zum Kühlen. Wärmeboxen oder Wärmekammern in Modul-Containern, aber auch Heizmäntel sind im Sortiment. Die Wärmeboxen oder Wärmekammern von DENIOS erfüllen auch die Explosionsschutzanforderungen.

Anspruchsvoller wurde es für die DENIOS-Experten, als sich die Aufgabe stellte, für eine Ölmischanlage eine Container-Lösung zur gezielten Erwärmung temperaturempfindlicher Rohstoffe zu konstruieren. Die Additive und Basisölkomponenten müssen zur qualitativ optimalen Weiterverarbeitung erwärmt werden. Über den gesamten Zeitverlauf der Anwärmung darf es zu keiner Überhitzung der eingebrachten Materialien kommen und zusätzlich sollte der Temperaturverlauf dokumentier- und nachvollziehbar sein.

Die Anwärmkammer sollte sowohl Fässer als auch IBC (1000-l-Industriecontainer) aufnehmen können. Angepasst an den zukünftigen Aufstellplatz wurde eine Anwärmkammer konstruiert, welche Platz für 32 Standardstahlfässer á 200 Liter bzw. acht IBC bietet. Die eingebrachten Gebinde sollten simultan in einem Vorgang aufgeheizt werden, wobei der Energieverbrauch möglichst wirtschaftlich gehalten werden sollte.

Die Einbringungstemperatur der Additive liegt zwischen –15 ºC im Winter und +35 ºC in den Sommermonaten. Die dafür notwendige Energiequelle sollte Dampf sein; als Reserveheizquelle war eine Elektroheizung vorgesehen.

Zwei übergeordnete Anforderungen mussten erfüllt werden: Höchstmöglicher Bedienkomfort, gekoppelt mit bestmöglicher Energie-Effizienz. Den gewünschten Komfort bietet eine übersichtliche, ortsunabhängige Bedienung der Wärmekammer. Die Effizienz wurde durch einen geringen Energieverbrauch beim Temperieren der Öladditive realisiert.

Wärmekammer mit SPS-System

DENIOS-Wärmekammern sind in der Praxis vielseitig einsetzbar. Dank der flexiblen und modularen Bauweise war es möglich, die Wärmekammer optimal an die Anforderungen anzupassen.

Die Container-Lösung verfügt über einen Vollwärmeschutz, inklusive hochwertiger Isolierpaneele und einer integrierten verzinkten Auffangwanne für wassergefährdende Stoffe. Das gezielte Temperieren der Einstellmedien ist durch diese allseitige Wärmedämmung uneingeschränkt möglich. Als Besonderheit wurde die Wärmekammer mit zwei isolierten Rolltoren ausgestattet, die unabhängig voneinander bedienbar sind. Diese Maßnahme verringert den Heiz- und Energieverbrauch bei der Aufstellung im Außenbereich.
Eine weitere Besonderheit liegt in der technischen Ausstattung des Containers: Es wurde eine elektronische, speicherprogrammierte Steuerung (SPS) eingebaut. Diese digitalisiert analoge Datensätze und gibt sie an eine zentrale Leitstelle weiter. Somit können alle technischen Funktionen von einem zentralen Ort aus gesteuert werden. Einzelne Schritte im Produktionsprozess sind optimal verbunden und überwachbar. Durch ein Netzwerk von Sensoren und eine automatische Meldetechnik – angeschlossen an einen lokalen Temperaturregler – ist es möglich, die Temperatur in der Wärmekammer automatisch zu überwachen und an den Bedarf anzupassen.

Temperieren im „Durchlauf“

Durchlauf-Wärmekammern nach dem Prinzip „First-In-First-Out” gehören ebenfalls zum Produktportfolio von DENIOS, brandgeschützte F90-Ausführungen inklusive. Insbesondere in der pharmazeutischen Industrie werden zusätzlich Edelstahl- und GMP-Anforderungen gestellt. Dabei macht sich die langjährige Erfahrung aus der Realisierung von Reinraumtechnik bezahlt.

DENIOS-Engineering gilt laut Aussage des Unternehmens in der Gefahrstofflagerung inzwischen als Marktführer. Laubenstein und sein Team sind entschlossen, in Sachen Thermotechnik rasch aufzuschließen: „Mit gut gefüllten Auftragsbüchern und Mut zur Innovation ist DENIOS-Engineering bestens aufgestellt – für jede neue Herausforderung sind wir bereit.”

Eine neue Broschüre „Thermotechnik” hat DENIOS Anfang des Jahres herausgebracht; sie kann von Interessenten kostenlos unter www.denios.de oder über die Kennziffer angefordert werden.

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