Absaug- und Filteranlagen

Für Ex-geschützte Bereiche

Arbeits- und Gesundheitsschutz im Unternehmen gewinnen in Europa immer mehr an Bedeutung. Gleichzeitig werden Fertigungsprozesse immer komplizierter und die Partikelgrößen in den Verfahren immer kleiner. All diese Faktoren führen zu einer steigenden Nachfrage im Bereich der Absaug- und Filtertechnik, die nicht nur zuverlässig die Anlagen und die Gesundheit des Arbeitnehmers schützen, sondern auch den veränderten Prozessparametern Rechnung trägt.

TBH Absaug- und Filteranlagen FP 211/213 ATEX (links) und FP 150 ATEX (rechts).

Besonders in ATEX-Bereichen, in denen es zur Bildung eines explosionsfähigen Luft/Staub-Gemisches kommen kann liegt die Messlatte hoch. Unterschiedlichste Faktoren wie das benötigte Luftvolumen, die Filtergröße, die Anbindung an den Prozess, Sicherheitsvorschriften und Zoneneinteilungen usw. gilt es zu beachten.

Für solche Anwendungsfälle bietet die TBH GmbH verschiedene Absaug- und Filteranlagen in ATEX-Ausführung an. Unter anderem decken die beiden unterschiedlichen Baugrößen der FP-Serie hier ein breites Feld von potenziellen Kundenanwendungen ab. Die an die bekannte FP 150 angelehnte FP 150 ATEX verfügt über einen abreinigbaren Patronenfilter, der es ermöglicht, die Belegung des Filters mittels eines Druckluftstoßes abzureinigen und dadurch die Standzeit der Anlage deutlich zu erhöhen. Zur Sicherheit der Anlage tragen außerdem verschiedene bauliche Maßnahmen sowie ein spezieller ATEX-geprüfter Partikelfilter (Filterklasse H13 nach DIN EN 1822) bei. Diese Absaug- und Filteranlage kommt in Bereichen mit einem benötigten Absaugvolumen von ca. 250 m³/h zum Einsatz und verfügt über max. 21000 Pa Unterdruck. Hierdurch ist sie besonders gut geeignet, um bei geringeren Absaugquerschnitten und längeren Saugleitungen zuverlässig abzusaugen.

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In Anwendungen mit mehreren Absaugstellen und/oder bei größerem Staubanfall kommen die Absaug- und Filteranlagen FP 211 ATEX bzw. FP 213 ATEX zum Einsatz. Beide Anlagen verfügen im Gegensatz zur FP 150 ATEX über sechs anstatt einer abreinigbaren Filterpatrone. Je nach Anwendungsfall (Absaugquerschnitt, Länge der Saugleitung) kommt die FP 211 ATEX mit einem Luftvolumen von ca. 1500 m³/h und max. 3000 Pa bzw. die FP 213 ATEX mit einem Luftvolumen von ca. 800 m³/h und max. 15000 Pa zum Einsatz. Sie sind für größere Bearbeitungsprozesse und längere Standzeit besonders gut geeignet. Auch bei den Anlagen der FP 200 ATEX-Serie kommen zur Erfüllung der ATEX-Anforderungen verschiedene bauliche Veränderungen und Anpassungen sowie ein spezieller ATEX-Partikelfilter (Filterklasse H13 nach DIN EN 1822) zum Einsatz. Die gereinigte Luft kann anschließend problemlos in den Bearbeitungsraum zurückgeleitet werden. So lassen sich Raumwärmeverluste reduzieren.

Die Anlagen wurden gemäß ATEX-Richtlinie konstruiert und gebaut (RL94/9 EG ATEX Produktrichtlinie) und die Dokumentation entsprechend der Vorschrift bei einer benannten Stelle (IbexU) hinterlegt. Um eine einfache Integration in das Gesamtsystem zu ermöglichen und die Bedienung zu vereinfachen, sind die Anlagen nicht nur mit einer Filterüberwachung (Differenzdruck) ausgestattet, sondern verfügen zudem über eine stufenlose Drehzahlregelung und Störungsanzeigen. Eine Schnittstelle mit Start/Stop-Funktion, Filterwechsel-Signal und externer Drehzahlregelung, lässt zudem eine komplette Überwachung aller möglichen Fehlermeldungen durch den Kunden zu. So ist es dem Anwender auch möglich, die Absaug- und Filteranlagen einfach an seinen Prozess zu koppeln und je nach Anlagenhersteller darüber auch zu bedienen.

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