Besser sehen und sparen mit LED

Beleuchtung im Labor

Um optimale Arbeitsergebnisse, etwa bei Farbabgleichen, zu erzielen und die Augen vor Ermüdung zu schützen, sind im Labor optimale Lichtbedingungen erforderlich. Daher gelten besonders hohe Ansprüche an die Qualität des Kunstlichts. Darüber hinaus spielen energetische Merkmale der Beleuchtung eine besondere Rolle. Leuchtenhersteller Waldmann hat sich auf die Beleuchtung von Arbeitsplätzen spezialisiert und jüngst mit Tameto und Taneo zwei LED-Leuchtenfamilien auf den Markt gebracht, die sich für Laborarbeitsplätze besonders eignen.

Beleuchtung am Laborarbeitsplatz
Eine gute Beleuchtung zeichnet sich durch verschiedene Faktoren aus, die in der Norm nach DIN EN 12464 genauer bezeichnet werden. Demnach setzt sich die Beleuchtungsqualität aus Beleuchtungsstärke, Leuchtdichteverteilung, Begrenzung der Blendung, Lichtrichtung und Schattigkeit, Lichtfarbe und Farbwiedergabeeigenschaften zusammen.

Doch es gibt auch individuelle Faktoren: Etwa ob der Mitarbeiter eine Brille trägt oder wie alt er ist, spielt eine Rolle. Mit zunehmendem Alter steigt der Lichtbedarf deutlich. Das hat zur Folge, dass ein 60-Jähriger bereits die doppelte Lichtmenge im Vergleich zu einem 20-Jährigen benötigt, um den gleichen Lichteindruck zu erhalten. Dimmbare und positionierbare Leuchten haben demnach einen großen ergonomischen Vorteil, weil Mitarbeiter sie sehr einfach anpassen können.

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Einfach in der Höhe zu verstellen und damit jederzeit an individuelle Bedürfnisse anpassbar sind die neuen LED-Laborleuchten von Waldmann.

Beleuchtungslösungen von Waldmann
Die neue LED-Leuchtenfamilie Tameto von Waldmann bietet mit zahlreichen Varianten eine effiziente Lösung für qualitativ hochwertiges Licht im Labor. Über verschiedene Längen und Lichtstärken ermöglicht die Leuchtenfamilie eine optimale Integration am Labor-Arbeitsplatz ganz nach Bedarf. So lässt sich die Tameto fest oder abgependelt über der Arbeitsfläche montieren. Die Pendelleuchte ist ideal, um die Beleuchtung über die Höhenverstellung schnell und einfach zu variieren.

Auch über die Dimm-Funktion können Labormitarbeiter die Lichtmenge jederzeit an ihre Sehaufgabe und ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Weil das Licht dieser Leuchten flächig, homogen und flackerfrei ist, werden die Augen bei der Arbeit entlastet. Außerdem vermeidet die ausgewählte Entblendung störende Reflexblendungen auf glänzenden Oberflächen.

Die Taneo-Leuchte bietet aufgrund des hohen Farbwiedergabeindexes beste Sehverhältnisse für Farbprüfungen im Labor.

Durch die technisch fortschrittliche LED-Technik und ein durchdachtes Wärmemanagement sparen Tameto-Leuchten im Vergleich zu konventionellen Lichtlösungen mit Leuchtstofflampen Energie ein. Dies können bis zu 60 % sein. Die lange Lampenlebensdauer sorgt zudem für einen wartungsfreien Leuchtenbetrieb von bis zu 50 000 Stunden und mehr. Das entspricht, ausgehend von einer Leuchtennutzung von acht Stunden am Tag an 250 Arbeitstagen im Jahr, 25 Jahren.

Ein weiterer Vorteil der Leuchten zeigt sich im geschlossenen Gehäuse mit flacher Bauweise. Es verhindert das Eindringen von Schmutz und lässt sich leicht reinigen.

Eine weitere Leuchtenfamilie des Herstellers, die Taneo, bietet noch mehr Möglichkeiten für eine passende Beleuchtungslösung am Laborarbeitsplatz. Aus der gleichen Designlinie wie die Tameto, eignen sich diese Systemleuchten durch ihren hohen Farbwiedergabewert hervorragend für Farbprüfungen.

Weniger Fehler durch besseres Licht
Ob eine Sehaufgabe schnell, sicher und leicht wahrgenommen wird, hängt besonders von der Beleuchtungsstärke ab. Langzeitstudien ergaben, dass höhere Beleuchtungsstärken zu mehr Leistung und niedrigeren Fehlerquoten führen. Bei schwierigen Sehaufgaben fällt der Effekt sogar noch deutlicher aus. Im Labor sind Beleuchtungsstärken von 500 Lux gefragt. Dort wo Farbprüfungen bzw. -abgleiche durchgeführt werden, sogar 1000 Lux.

Die Leuchtdichteverteilung beeinflusst Sehleistung und Sehkomfort. Je höher die Leuchtdichte ist, desto höher sind Sehschärfe und Kontrastempfinden. Die Leistungsfähigkeit der Augen erhöht sich also. Weil der Reflexionsgrad von Oberflächen die Leuchtdichte bestimmt, erscheint beispielsweise ein weißer Raum bei gleicher Beleuchtungsstärke heller als ein dunkel eingerichteter Raum.

Eine der häufigsten Ursachen für Augenbeschwerden am Arbeitsplatz ist die Blendung. Bei Direkt- oder Reflexblendungen verringern sich Sehkomfort und Sehleistung. Direktblendungen gehen von Leuchten mit zu hohen Leuchtdichten aus. Die Reflexblendung entsteht durch Spiegelungen auf glänzenden Oberflächen, wie sie in Laboren beispielsweise in Form von Werkzeugen oder Materialien wie Glas häufig zu finden sind. Die richtige Positionierung der Leuchten und hochwertige Leuchtenblenden helfen Blendungen zu vermeiden.

Die Farbtemperatur bestimmt die Lichtfarbe einer Lampe, d.h. die Eigenfarbe des abgestrahlten Lichts. Unterschieden wird zwischen warmweiß (weniger als 3300 Kelvin), neutralweiß (3300 bis 5300 Kelvin) und tageslichtweiß (mehr als 5300 Kelvin). Während warmweißes Licht als gemütlich empfunden wird, erzeugt neutralweißes Licht eher eine sachliche Stimmung. Tageslichtweiß eignet sich insbesondere für gutes Kontrastsehen.

Der Farbwiedergabeindex Ra gibt an wie natürlich Farben wiedergegeben werden. Ra = 100 steht für den besten Wert. Je niedriger er ist, desto schlechter. Ist die Farberkennung im Labor wichtig, sollte die Lichtquelle deshalb einen Farbwiedergabeindex von mindestens 90 besitzen.

Darüber hinaus spielt auch die Flimmerfreiheit eine wichtige Rolle für die Beleuchtungsqualität. Sie wird durch Leuchten mit elektronischen Vorschaltgeräten oder durch LED-Leuchten sichergestellt.

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