Feinstaub am Arbeitsplatz

Belastung messen

Das neue Messgerät Respicon 2 TM von Hund ermittelt die Gefährdung am Arbeitsplatz durch Feinstaub. Es wurde zusammen mit dem Institut für Arbeitsschutz (IFA) und dem Fraunhofer-Institut für Toxikologie und experimentelle Medizin (ITEM) entwickelt.

Feinstaubmessgerät Respicon 2 TM von Hund

Entspricht die Luftqualität am Arbeitsplatz den Vorschriften? Diese Frage sollten sich viele Betriebe stellen. Denn in der aktualisierten Fassung der Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 900) wurden die Arbeitsplatzgrenzwerte nahezu um den Faktor 3 verschärft. Das Respicon 2 TM versetzt Betriebe und Behörden in die Lage, die Konzentration aller drei Fraktionen von Schwebstaub direkt, simultan und sekundengenau zu messen: den einatembaren (E-Staub), den thoraxgängigen (T-Staub) sowie den alveolengängigen (A-Staub). Besonders letzterer gilt als gefährlich. Diese Stäube sind so fein, dass sie die Lungenbläschen erreichen.

Das Gerät ist kleiner als eine Getränkedose und wird mit einem Datenlogger mit Touchscreen kombiniert. Größe, Gewicht und Akkuleistung erlauben den mobilen, personenbezogenen Einsatz über 8 h. Dabei erkennt das System mit seinem gravimetrisch-photometrischen Messverfahren sogar Partikel <4 µm.

Die Abscheidecharakteristik über drei Messstufen entspricht der EN481, womit das Verhalten der menschlichen Lunge nachgebildet wird. Der Messbereich umfasst 0...10 mg mit einer Nachweisgrenze von etwa 30 µg/m3. Alle Daten können leicht via USB oder Bluetooth exportiert und per mitgelieferter Software am PC ausgewertet und weiterverarbeitet werden.

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Durch das in jeder Stufe integrierte Streulichtphotometer sind sogar zeitaufgelöste Konzentrationsmessungen in Abständen von 1...3600 s über 6...9 Tage möglich.

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