Mieten kann sich rechnen

Gefahrstoffschränke

Bis jetzt waren Sicherheitsschränke ausnahmslos mit einer gewissen Einmal-Investition für Betriebe verbunden. Seit kurzem bietet der Hersteller asecos Typ-90-Sicherheitsschränke zur Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten auch zur Miete an. Im Vergleich zum Einmalpreis kann diese Alternative langfristig durchaus mithalten. Denn die nicht ausbleibenden Folgekosten sind im Miet-Paket schon enthalten.

Bei der Entscheidung, ob ein Labor einen Sicherheitsschrank zur Lagerung seiner Gefahrstoffe anschafft oder aber diesen besser mietet, sollte stets ein genauer Blick auf die jeweiligen Kosten geworfen werden. Je nach Bedarf und Ausstattung kann ein Sicherheitsschrank beim Sofortkauf schnell einmal 2000…3000 Euro kosten. Hinzu kommen dann in jedem Fall noch weitere Ausgaben wie zum Beispiel:

  • Kaufpreis für den Umluftfilteraufsatz (alternativ die Kosten für den Anschluss an die bauseitige Abluft).
  • Kosten für die jährlich anfallende sicherheitstechnische Überprüfung je nach Anfahrtsweg und Aufwand.
  • Kosten für Ersatz-und Verschleißteile.
  • Kosten für den Filterwechsel des Umluftfilteraufsatzes.
  • Kalkulatorische Zinskosten durch den Sofortaufwand für Produkte und Leistungen.

Im Mietkonzept von asecos sind diese Folgekosten bereits in der monatlichen Pauschale einkalkuliert. Die Mietrate beträgt dabei im Schnitt ca. 80 Euro bei einer Nutzungsdauer von drei bis acht Jahren.

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Komplettpreis für alles

Der Nutzer der gemieteten Sicherheitsschränke hat nach der Einbringung in das Labor keinen zusätzlichen finanziellen Aufwand. Die vorgeschriebene Entlüftung (nach TRGS 510) wird in Form eines Umluftfilteraufsatzes bereits im Paket mitgeliefert. Die Service-Fachabteilung vom Vermieter asecos terminiert außerdem die ebenfalls vorgeschriebene sicherheitstechnische Überprüfung automatisch. Sie wird einmal jährlich durchgeführt, und zwar ohne weiteren Aufpreis.

Ausbesserungen sind gleichfalls im Preis inklusive: Reparaturen und Verschleißteilaustausch, wie zum Beispiel der Filter des Umluftfilteraufsatzes, werden ohne Mehraufwand geleistet. Zusätzlich holt der Hersteller den Schrank nach der maximalen Mietdauer von acht Jahren kostenfrei ab und ersetzt ihn durch ein neues Modell, sofern der Mietvertrag weiterhin bestehen bleibt. "Unser Ziel ist es, durch das Mietangebot Betrieben ein stets gewartetes Sicherheitsschrank-Modell auf dem neusten Stand der Technik zur Gefahrstofflagerung anzubieten", so Sven Sievers, Bereichsleiter Produktmanagement von asecos. Mit geringem Aufwand schafft der Betrieb damit höchstmögliche Sicherheit für Mitarbeiter und Umwelt.


Konkretes Rechenbeispiel

Es ist zu beachten, dass die Kosten für Kauf und Miete eines Sicherheitsschrankes nicht 1 x 1 vergleichbar sind. Die Kauf-Variante beläuft sich teilweise auf Kosten, die nicht abschätzbar sind, da sie nur fallweise auftreten wie der Ersatz von beschädigten Teilen, oder nach Aufwand berechnet werden, wie die Anfahrt für die Service-Leistungen. Bei der Mietvariante sind diese Eventualfälle schon inklusive. Der Mietpreis für einen eintürigen Gefahrstoffschrank mit 60 cm Breite beträgt in den ersten drei Jahren monatlich 77 Euro. In den Jahren vier bis sechs sinkt die Rate auf 70 Euro monatlich und in den Jahren sieben bis acht auf 68 Euro pro Monat. Acht Jahre sind die maximale Mietdauer für einen Schrank, danach wird dem Betrieb ein neuer Ersatzschrank bereit gestellt und die Mietzeit startet von neuem sofern der Miet-Vertrag nicht beendet wird. In diesem Paket ist bereits der passende Umluftfilteraufsatz, die Innenausstattung mit drei Fachböden und Bodenauffangwanne sowie die jährliche sicherheitstechnische Überprüfung inklusive Ersatz- und Verschleißteiltausch enthalten.

Kosten bei Kauf

Für den gleichwertigen Gefahrstoffschrank zum Kauf setzen sich die durchschnittlichen Gesamtkosten wie folgt zusammen: Der UVP-Kaufpreis für den Sicherheitsschrank beträgt ca. 2250 Euro. Für den Umluftfilteraufsatz zur technischen Entlüftung sind nochmals ca. 1300 Euro (UVP) einmalig zu entrichten. Des Weiteren kommen die Kosten für die Wartung hinzu. Diese setzen sich zusammen aus dem Festpreis von 79 Euro zzgl. einer aufwandsabhängigen Anfahrtspauschale.

Erfahrungsgemäß liegen die Kosten für die Prüfung des Schrankes und des UFA im Durchschnitt bei ca. 180 Euro pro Jahr. Das Ganze ist dann bei der Laufzeit von acht Jahren mit sieben zu multiplizieren. Hinzu kommen Kosten für Ersatz- oder Verschleißteile, wie zum Beispiel knapp 160 Euro für den Austauschfilter des UFA, die ebenfalls jährlich oder bei Bedarf fällig werden.

Den Aufwand für die Aufstellung sowie den Abtransport nicht mehr verwendeter Schränke trägt der Betrieb im Falle des Kaufbeispiels. Bei Sofortzahlung des gesamten Kaufpreises entgehen dem Betrieb außerdem die kalkulatorischen Zinsen, die der gezahlte Betrag bei Miete erbracht hätte. Ganz zu schweigen von der entgangenen Kapital-Flexibilität, die die Monats-Finanzierung mit sich bringen würde, weil die große Einmalzahlung nicht fällig wird.

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