Gefahrstoffschränke mit neuem Flexibilitätskonzept

Mehr Freiheit geht nicht

Die neuen FlameFlex- bzw. ChemFlex-Schränke der FX-, CX- und SLX-Linie bieten bisher ungekannte Anpassungsfähigkeit mit dem neuen Konzept Flexibilität3: Zusammenlagerung unterschiedlichster Gefahrstoffe, Absaugung sowie Filtration der entstehenden gesundheitsgefährdenden Dämpfe.

Flexibilität ist eine der meistgeforderten Eigenschaften unserer Zeit. Mitarbeiter müssen flexibel sein, Materialien und Werkstoffe natürlich auch. Und jedes Verfahren im Labor muss immer neuen Herausforderungen gewachsen sein. Denn nur wer sich stetig weiterentwickelt hat eine Chance zu bestehen, oder wie schon Henry Ford wusste, der mit seinem Model T die Automobilindustrie revolutionierte: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ Getreu diesem Motto stellt sich das Unternehmen asecos immer neuen Herausforderungen und hat nun eine Schrankserie entwickelt, die auch beim Thema Gefahrstofflagerung für bisher ungekannte Flexibilität sorgt.

Die Basis der neuen FX-Umluftfilterschränke bilden die Sicherheitsschränke der bewährten Q-Line. Ebenso variabel ist auch die Innenausstattung: Fachböden oder Auszüge, metallfreie Innenausstattung und vieles mehr.

Welche Art von Gefahrstoffen soll gelagert werden? Wie groß sind die Gebinde, die im Labor verwendet werden? Wie lassen sie sich am leichtesten entnehmen? Jeder Schrank kann ganz auf den individuellen Bedarf eines Labors angepasst werden. Dank des integrierten Umluftfiltersystems werden alle entstehenden giftigen Dämpfe und Gerüche abgesaugt und gefiltert. Die permanente Absaugung lässt die Entstehung von Ex-Zonen um den Schrank entfallen. Durch die Absaugung und Filtration unterschiedlichster Gefahrstoffe wird das Zusammenlagern verschiedener Gefahrstoffe in einem Schrank möglich. Und das spart natürlich Platz.

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Die neuen FX-Umluftfilterschränke bieten dem Nutzer ein Höchstmaß an Flexibilität.

Zuverlässige Filtration
Die eingebaute Filtereinheit sorgt nicht nur für mehr Sicherheit, sondern hilft den Laboren auch dabei, Kosten zu sparen. Denn der Schrank muss nicht an eine gebäudeseitige Entlüftung angeschlossen werden, die häufig bereits ausgelastet ist und nur mit großem finanziellem Aufwand erweitert werden kann. Darüber hinaus kann der Aufstellort durch die integrierte Entlüftung sehr variabel gewählt werden. Der Schrank kann genau dort aufgestellt werden, wo sein Inhalt benötigt wird. Das sorgt für kurze Arbeitswege sowie effektives und sicheres Arbeiten. Denn je weiter das Lager vom Arbeitsort entfernt ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich mit der Zeit kleine Nebenlager am Arbeitsplatz bilden. Das ist einerseits nicht gesetzeskonform, andererseits natürlich gefährlich.

Flexibilität heißt bei asecos auch, dass der Schrank sich den Ansprüchen im Labor anpasst, die sich mit der Zeit wandeln können. Wenn der Schrank beispielsweise später an einem anderen Ort benötigt wird, kann er in leerem Zustand leicht umplatziert werden. Denn der unterfahrbare Sockel sorgt für Komfort, sogar beim Transport. Und wenn später andere Gefahrstoffe benötigt werden, ist der Schrank dank des vielseitigen Filters auch dafür gerüstet.

Sichere Lagerung – saubere Luft
Die asecos Umluftfilterschränke sind – modellabhängig – in der Lage, die Dämpfe von Kohlenwasserstoffen und anorganischen Gefahrstoffen permanent bis zur Filtersättigung zu mehr als 99,998 % zurückzuhalten. Dies wurde von der akkreditierten Messstelle infraserv Höchst geprüft und zertifiziert.

Entlüftungsschema eines Umluftschrankes.

Die integrierten Filtersättigungssensoren werden über ein Touchpanel im Aufsatz des Umluftfilterschrankes ausgewertet und sind für die permanente Überwachung der aktuellen Luftwechselrate sowie der Filtersättigung durch Kohlenwasserstoffe zuständig. Zusätzlich befindet sich unterhalb des Panels eine Einrichtung, die auch eine manuelle Filtersättigungsprüfung erlaubt. In regelmäßigen Abständen oder bei Bedarf kann der Nutzer somit auch jederzeit manuell die Filtersättigung hinsichtlich der anorgani-schen Stoffe prüfen.

Da diese Dämpfe in der Regel schwerer sind als Luft, besteht insbesondere in Bodennähe der Schränke die Gefahr, dass solche gefährlichen Konzentrationen entstehen. In den asecos-Schränken sorgt das Entlüftungssystem dafür, dass frische Luft von oben in den Schrank einströmt. Die „alte“ Luft, die möglicherweise mit gefährlichen Dämpfen versetzt ist, wird am Boden des Schrankes abgesaugt, in der Schrankwand nach oben und schließlich durch den Filter nach außen geleitet.

Laut Gesetzgeber müssen Sicherheitsschränke nicht technisch entlüftet werden. Der Verzicht auf technische Entlüftung hat jedoch eine Reihe von zusätzlichen Schutzmaßnahmen zur Folge. So zum Beispiel die Einhaltung der Ex-Zonen.

Durch die mindestens 30-fache Umluftrate pro Stunde des gesamten Schrankinnenvolumens entfällt somit die Ex-Zone um den Schrank, was die Nutzung des Schrankes nochmals komfortabler macht.

Sicherheit stets im Blick
Die FlameFlex- und ChemFlex-Schränke verfügen über Überwachungselektronik mit 4,7-Zoll-Grafikdisplay mit Touch-Steuerung. Hier lässt sich z.B. die aktuelle Luftwechselrate anzeigen, überwachen und einstellen. Ebenfalls angezeigt wird die Restlaufzeit bis zum nächsten anstehenden Filterwechsel. Bei den Modellen der FlameFlex-Linie wird zudem permanent die Filtersättigung überwacht und im Display angezeigt.

Für die manuelle Überwachung der Filtersättigung durch anorganische Gefahrstoffe löst die Überwachungseinheit in regelmäßigen Abständen einen Hinweisalarm aus. Die Einrichtung zur manuellen Filtersättigungsprüfung finden Mitarbeiter direkt an der Überwachungseinheit. Jeder Alarm wird durch ein optisches sowie ein akustisches Signal ausgegeben. Zusätzlich verfügt das System über einen potenzialfreien Alarmkontakt zur Aufschaltung auf eine Leitstelle.

Herzstück mit Power: Die Filtereinheit
Bei allen Modellen kommen mehrstufige Breitbandfilter mit hohen Aufnahmekapazitäten zum Einsatz. Bei den Schränken der FlameFlex-Linie wird etwa ein fünfstufiger Filter eingesetzt. Eine optimierte Kombination verschiedenster, teilweise imprägnierter Aktivkohlearten erzielt bei allen Geräten die entsprechend erforderliche Breitbandwirkung.

Unabhängig von der tatsächlichen Aufnahmekapazität und der tatsächlichen Sättigung des Filters ist der mindestens jährliche Austausch der Filtereinheiten wesentlicher Bestandteil des asecos-Sicherheitskonzeptes und der Zertifizierung. Dabei legt man besonderen Wert auf Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und Ressourcenschonung: Die besonders robuste Bauweise der Filtereinheiten erlaubt eine mehrfache Wiederaufbereitung. Der Rückversand an asecos ist für den Kunden kostenlos.

Die Modelle der FX-Line sind in jeweils drei Breiten – 60 cm, 90 cm und 120 cm – und 230 cm Höhe lieferbar. Die Schränke der CX-Linie sind mit 81 cm bzw. 106 cm Breite und 230 cm Höhe verfügbar. Die Schränke der SLX-Line werden mit 60 cm und 120 cm Breite mit einer Höhe von 223 cm gefertigt.

Die Schränke der FX-Linie sind primär auf die Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten und zusätzlich nicht entzündbarer Gefahrstoffe ausgelegt. Das Hauptaugenmerk der CX-Schränke liegt auf der Lagerung nicht entzündbarer, schwach aggressiver Gefahr- und Giftstoffe. Die Schränke der SLX-Linie sind für die Lagerung von Säuren und Laugen ausgelegt.

Autor:
Dipl.-Ing. Sven Sievers, Bereichsleiter Produktmanagement
asecos GmbH
Tel. 06051 9220-0
E-Mail: info@asecos.com


Zertifizierungen
Die hohe Qualität der asecos-Umluftfilterschränke wird durch folgende Zertifizierungen und Dokumentationen bestätigt:

  • Zertifizierung der Umluftfiltersysteme durch akkreditierte Messstelle gemäß GefahrstoffV infraserv Höchst, Prüfbericht Nr. S084-1.
  • Feuerwiderstandsprüfung des Sicherheitsschrankes gemäß EN 14470-1.
  • GS-Prüfung des Sicherheitsschranks gemäß den Anforderungen der EN 14470-1 und der Labormöbelnorm EN 14727.
  • VDE-Zulassung der eingesetzten Überwachungs-elektronik.
  • ATEX-Konformität CE II 3/-G Ex ic nA IIB T4 Gc des Umluftfilterschrankes.
  • CE-Konformitätserklärungen.
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