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Gefahrstoffschränke - Planen für die Sicherheit

ChemikalienschutzanzugMit angearbeiteten Handschuhen

Der neue Chemikalienschutzanzug Tychem® 6000 F FaceSeal von DuPont besitzt eine Kapuze mit Gummimanschette, die sich eng an die Atemschutzmaske anschmiegt und auch ohne Abkleben eine sehr hohe Dichtigkeit ermöglicht.

Der neue Chemikalienschutzanzug Tychem® 6000 F FaceSeal von DuPont besitzt eine Kapuze mit Gummimanschette, die sich eng an die Atemschutzmaske anschmiegt und auch ohne Abkleben eine sehr hohe Dichtigkeit ermöglicht. 

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GefahrstoffschränkePlanen für die Sicherheit

Eine gute Planung von Gefahrstoffschränken am Laborarbeitsplatz kann Arbeitsabläufe und die Sicherheit der Mitarbeiter erhöhen. Je nach Menge und Art der im Labor benötigten Gefahrstoffe, den räumlichen Gegebenheiten, den Arbeitsabläufen und dem individuellem Bedienverhalten sollte bei der Laborplanung vorab der Schutzbedarf ermittelt werden. Asecos reagiert auf unterschiedliche Bedürfnisse mit einer großen Vielzahl an Gefahrstoffschränken und Ausstattungsvarianten mit hohen Schutzfunktionen.

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Hochkant-Gefahrstoffschrank

Arbeitsabläufe, Handgriffe und die benötigten Gefahrstoffe und Mengen unterscheiden sich von Labor zu Labor. Was Labore meist eint, ist die Knappheit an Raum. Damit die Arbeiten möglichst effizient ablaufen, entwickeln Architekten, Laborplaner und -bauer immer wieder neue, individuelle Raumkonzepte. Soll dabei Platz gespart bzw. Platz optimal genutzt werden, spielen Technik und Ergonomie von Möbeln und Geräten eine entscheidende Rolle. Das stellen besonders Gefahrstoffschränke unter Beweis. Sie sollen die Gefahrstofflagerung direkt am Arbeitsplatz ermöglichen und Prozesse so sicherer und wirtschaftlicher machen.

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Dank der dezentralen Lagerung von Gefahrstoffen hat jeder Mitarbeiter die täglich benötigten Substanzen griffbereit. Die Passgenauigkeit eines Sicherheitsschrankes nutzt wertvollen Platz im Labor bestmöglich aus; gleichzeitig berücksichtigt sie die Arbeitsabläufe und erhöht dadurch die Sicherheit im Umgang mit den Gefahrstoffen.

Herausforderung im Labor ist fast immer, Platzreserven wie ungenutzte Nischen auszuschöpfen. Je nach Bedarf und Handhabung eignen sich z.B. Unterbauschränke: Mit nur 60 cm Höhe passen sie unter die meisten genormten Laborabzüge und -tische. Die benötigten Substanzen befinden sich so direkt unter der Arbeitsplatte. Auch bei Breite und Tiefe sind die Laboreinrichter flexibel: Die Möglichkeiten reichen vom kleinen Würfel mit 59 cm Breite bis hin zu längeren Schranktypen mit 140 cm. Die breiten Modell-Varianten bieten bis zu drei separat verschließbare Lagerkammern in einem Unterbauschrank an. Damit ist die Gefahrstofflagerung spezifisch und platzsparend organisierbar. Die Lagerkammern können dabei auf die Lagerung von Säuren und Laugen, von entzündbaren Flüssigkeiten, einer Kombination aus beidem oder wassergefährdenden Chemikalien ausgerichtet sein. Wer den Schrank auf Rollen ordert, hat die Möglichkeit, diesen bequem hervorziehen, z. B. um Wartungs- und Reparaturarbeiten am Laborabzug durchzuführen. Eine weitere Platzoptimierung ist möglich, wenn je nach Arbeitsprozess ein großes oder mehrere kleine Lagerfächer gewählt werden bzw. eine zweite Auszugsebene als Teilung fungiert. 

Gefahrstoff-Unterbauschränke

Intelligente Lösungen passen sich an 
Sind viele unterschiedliche Stoffe, auch in größeren Gebinden, in Gebrauch, empfiehlt sich auch ein alleinstehender Schrank. Die neueste Generation an Sicherheitsschränken mit Vertikalauszug nutzt im Gegensatz zu herkömmlichen Schränken mit einer Tiefe von 86 cm die volle Tiefe von Laborabzügen und Arbeitstischen. Die Schrankbreite von nur 45 cm schafft eine größtmögliche, zusammenhängende Funktionsfläche für Labormitarbeiter.

Bewegungsabläufe berücksichtigen 
Entscheidende Vorteile für die Sicherheit bringt die optionale Soft-Close-Technik der Unterbauschränke. Denn die Federmechanik lässt Schubladen sanft und geräuschlos zugleiten. Der Sicherheitseffekt: Diese Technologie verhindert einerseits ein Umfallen der Gebinde im Schrank bei festem Schließen, insbesondere bei nicht komplett gefüllter Schublade. Andererseits werden die Schubladen so zuverlässig vollständig geschlossen.

Die neue Vertikalauszugstechnik der V-Line führt das fort. Der elektrisch gesteuerte Vertikalauszug lässt sich per Knopfdruck öffnen und schließen. Alle Gebinde können so standfest eingelagert werden. Sicherheitsrelevant ist auch, dass die Tür bei Nichtnutzung nach 60 s schließt. So sind die Gefahrstoffe immer sicher verwahrt, es steht kein Hindernis im Raum, und es breiten sich außerhalb des Schrankes keine schädlichen Gefahrstoffdämpfe aus.

Je nach Menge und Art der Gefahrstoffe, tatsächlichen räumlichen Gegebenheiten, Arbeitsabläufen und individuellem Bedienverhalten sollte der Schutzbedarf ermittelt werden. Asecos stellt den unterschiedlichen Bedürfnissen eine große Vielzahl an Gefahrstoffschränken und Ausstattungsvarianten mit hohen Schutzfunktionen gegenüber.

Sven Sievers


Manche mögen es kalt: Kühlung für entzündbare Flüssigkeiten
Bestimmte entzündbare Flüssigkeiten sollten bei niedrigeren Temperaturen (bis zu 2 Grad Celsius) gelagert werden, z. B. aufgrund niedriger Flammpunkte. In einem Kühlunterbauschrank können entzündbare Flüssigkeiten nicht nur gekühlt, sondern auch feuerwiderstandsfähig gelagert werden. Ein integriertes Be- und Entlüftungssystem verhindert die Entstehung entzündbarer Gas-Luft-Gemische im Schrank. Dies funktioniert im Umluft-Betrieb mit 10fachem Luftwechsel pro Stunde. Die überwachte Aktivkohlefiltereinheit filtert die entzündbaren Kohlenwasserstoffdämpfe und hält sie sicher bis zur Filtersättigung zurück. Die Umluftvariante verhindert Tauwasserbildung und ermöglicht die flexible Platzierung des Unterbauschrankes im Labor, da kein Anschluss an eine zusätzliche Abluftanlage nötig ist.

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