Impressionen

Barbara Schick,

S4-Labor für Diagnostik und Forschung

In einem Labor der höchsten Schutzstufe (S4) können Krankheitserreger wie z. B. Ebola-, Marburg-, Lassa- oder Nipahviren untersucht werden. Das Robert Koch-Institut verfügt über solch ein S4-Labor.

© RKI

Das S4-Labor hat eine eigene Luft-, Strom- und Wasserversorgung, und mehrstufige Sicherheitssysteme verhindern, dass die Erreger ins Freie gelangen. Die Mitarbeitenden arbeiten darin in Vollschutzanzügen. Auch für das Anlegen und Ablegen der Schutzkleidung müssen strenge Umkleide- und Hygienevorschriften beachtet werden. Einige Eindrücke geben die gezeigten Bilder.

Im Ankleidebereich: Die Anzüge sind luft- und wasserdicht, sie haben eine eigene Luftzufuhr. © RKI

Alle Vorgänge, die im und in Bezug auf das Hochsicherheitslabor durchgeführt werden, unterliegen strengen Vorschriften. Arbeitsabläufe, Wartungs- und Notfallprozesse werden intensiv trainiert.

Nach der Arbeit im Labor werden die Schutzanzüge für eine festgelegte Dauer in einer speziellen Dusche dekontaminiert, um eventuell anhaftende Viren abzutöten. © RKI

Als zentrale Einrichtung für den Infektionsschutz in Deutschland werden am RKI zahlreiche diagnostische und experimentelle Arbeiten durchgeführt. Bei importierten, hoch ansteckenden Krankheiten ist eine schnelle Diagnostik notwendig, um so schnell wie möglich über Quarantänemaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten entscheiden zu können. In solch einem Labor der Schutzstufe 4 ist ein sicherer Umgang mit solchen Patientenproben möglich. Darüber hinaus ermöglicht es den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, hochpathogene Erreger und Möglichkeiten, diese zu bekämpfen, zu erforschen.

Quelle: Robert Koch-Institut

Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige