Ionenchromatographie

Untersuchung von Ablagerungsprozessen in Heizölen

In einem unlängst veröffentlichten Paper präsentieren Kerkering und Andersson die Ergebnisse einer Untersuchung, die sich mit der Sedimentbildung in verschiedenen biogenen und fossilen Heizölen sowie Mischungen aus beiden über einen Lagerzeitraum von zwei Jahren befasst.

Um den Einfluss längerer Lagerzeiten auf verschiedene Arten von Heizöl (biogen, fossil, Gemische) sowie Veränderungen in ihrer Zusammensetzung zu untersuchen, wurden die Öle über eine Zeitraum von 12 bis 24 Monaten gelagert und alle sechs Wochen mit mehreren Analysenmethoden (Infrarotspektroskopie, Ionenchromatographie, Größenausschlusschromatographie, Gaschromatographie und Massenspektrometrie) untersucht.

Während einige Ergebnisse bekannte Alterungsprozesse – etwa die Oxidierung der Fettsäuremethylester in Biodiesel – bestätigten, überraschten andere: Offenbar hat die chemische Zusammensetzung des fossilen Brennstoffs in der Mischung großen Einfluss darauf, wie rasch der Prozess der Sedimentbildung voranschreitet.

Um den Einfluss längerer Lagerzeiten auf verschiedene Arten von Heizöl (biogen, fossil, Gemische) sowie Veränderungen in ihrer Zusammensetzung zu untersuchen, wurden die Öle bei einer Temperatur von 40 °C über eine Zeitraum von 12 bis 24 Monaten gelagert und alle sechs Wochen mit mehreren Analysenmethoden (Infrarotspektroskopie, Ionenchromatographie, Größenausschlusschromatographie, Gaschromatographie und Massenspektrometrie) untersucht.

Aus dem Ergebnis, dass sich einem der untersuchten Heizölgemische wesentlich mehr Ablagerungen bildeten als im anderen ziehen die Autoren den Schluss, „dass die chemische Zusammensetzung des fossilen Heizöls das Voranschreiten der Sedimentbildung beeinflusst, woraus sich möglicherweise ein Ansatz ergibt, diesen Prozess mittels Zusätzen zu verlangsamen.“ Welche Verbindungen in fossilen Heizölen es tatsächlich sind, die den beschriebenen Effekt haben, und weshalb einige Heizölmischungen hinsichtlich Ablagerungsprozessen stabiler sind als andere, bleibt den Autoren der Studie nach offen und bedarf der weiteren Erforschung.

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