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Vom Stage-Diving …

… hört und sieht man normalerweise im Zusammenhang mit Live-Konzerten, wenn Künstler oder Fans sich von der Bühne ins Publikum fallen und von der Menschenmenge tragen lassen. Über ein Stage-Diving der anderen Art berichten deutsche Wissenschaftler: Sie lassen Nano-Sonden über Oberflächen wandern und wollen mit ihrer neuen Technologie die Oberflächenmikroskopie bereichern. Lesen Sie dazu: Stage-Diving mit Biomolekülen.

Anders als in der modernen Genetik gibt es für die Untersuchung von aDNA (alter DNA) keine automatisierten Methoden. Mit Handarbeit haben daher Forscher aus Dänemark und Deutschland die Knochen von Lepra-Fällen aus dem 12. und 13. Jahrhundert für die weltweit erste auf aDNA basierende Fall-Kontroll-Studie untersucht. Sie wollten wissen, wie die Mittelalterkrankheit, die auch heute noch in Brasilien, Indien und Indonesien vorkommt, damals aus Europa verschwand und ob sich bei Europäern eine genetische Veranlagung für Lepra entwickelt hat.

Weitere Wissenschaftsthemen sowie „labordienliche“ Beiträge finden Sie im heutigen Newsletter.

Viele Grüße aus der Redaktion

Dr. Stephanie Konle
Chefredakteurin

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Stage-Diving mit Biomolekülen

Physiker aus Dresden und Würzburg haben eine neuartige Methode für die optische Mikroskopie entwickelt. Mit Hilfe biologischer Motoren und einzelner Quantenpunkte erzeugen sie ultra-hochaufgelöste Bilder.
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Genetische Veranlagung für Lepra identifiziert

Eine erste Fall-Kontroll-Studie an mittelalterlichem Erbgut bietet neue Erkenntnisse über historische Epidemien und deren mögliche Auswirkungen auf heutige Entzündungskrankheiten. Zehn komplette Lepra-Genome wurden dazu sequenziert.
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RNA-Modifikationen markieren und aufspüren

In einer interdisziplinären Zusammenarbeit ist es Wissenschaftlern erstmals gelungen, eine wichtige Veränderung der Boten-RNA, die sogenannte m6A-Modifikation, mithilfe von Enzymen chemisch zu markieren und im Anschluss mit modernen molekularbiologischen Verfahren präzise aufzuspüren.
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DNA-Polymerase kann auch schreddern

Ein internationales Forscherteam hat in den Kraftwerken der Zelle, den Mitochondrien, eine unerwartete Entdeckung gemacht: Ein Enzym, das dort für die Vervielfältigung der DNA zuständig ist, kann zusätzlich defekte DNA abbauen. Diese Doppelfunktion lässt sich eventuell für die Therapie bestimmter Formen der Epilepsie nutzen.
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„Der Simulierte Mensch“: 34 Mio.-Euro-Förderung empfohlen

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Technische Universität Berlin (TU Berlin) sollen ein neues gemeinsames Wissenschaftsgebäude bekommen. Der Wissenschaftsrat hat auf seiner Sitzung am 27. April 2018 in Trier empfohlen, den Forschungsbau „Der Simulierte Mensch“ (Si-M) zu fördern.
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Teamarbeit für einen Pipettier-Roboter

Das exakte und effiziente Übertragen von Proben in kleinsten Dosiermengen ist essentiell in der Life-Sciences-Branche. Hierfür hat die Integra Biosciences AG den kompakten Pipettierroboter Assist Plus entwickelt.
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Systeme für die Prozessluft-Trocknung

Die ULT AG stellt auf der Achema eine neu entwickelte Luftentfeuchtungs-Modultechnologie für eine Vielzahl von Anwendungen in der chemischen, pharmazeutischen und in der Nahrungsmittel-Industrie vor.
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Reiniger für aggressive Medien und die SIP-Sterilisierung

Die Armaturenwerk Hötensleben GmbH (AWH) hat einen Reiniger entwickelt, der dank Komplettfertigung aus einem speziellen PTFE nicht nur äußerst hygienisch und beständig ist, sondern sich gleichzeitig für den Einsatz in Tanks mit empfindlicher Emaillebeschichtung eignet.
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Förderempfehlung: Neubau für die Krebsforschung

Frankfurter Forscher wollen neue Wege in der translationalen Krebsforschung gehen und haben hierfür den Bau eines hochmodernen Institutes am Campus Niederrad beantragt. Nun hat der Wissenschaftsrat die Förderung dieses Neubaus empfohlen.
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